Die Krise des Journalismus geht uns alle an. Ausgerechnet in einer Welt der Überinformation herrscht Verständnislosigkeit zwischen denen, die Orientierung suchen, und denen, die sie von Berufs wegen bieten sollen. Das Wort "Lügenpresse" ist der in Wut gekleidete Ausdruck davon. Wenn sich aber Bürger und Journalisten als Gegner betrachten, nutzt das vor allem denjenigen, die ihre Machtinteressen durchsetzen wollen. Populistische Politiker, autokratische Regierungschefs, selbstherrliche Firmenlenker und selbst ernannte Experten profitieren davon, wenn Kontrollinstanzen wie die Medien diskreditie rt werden. Den Schaden hat die Gesellschaft. Dabei ist gerade dann, wenn Demokratien unter Druck geraten, starker Journalismus existenziell. Alexandra Borchardt, seit mehr als 25 Jahren Journalistin und Medienbeobachterin, erläutert, wie es so weit kommen konnte. Sie zeigt auf, wie die Digitalisierung die gesellschaftliche Kommunikation und den Journalismus verändert hat. Und sie beleuchtet, was passieren muss, um verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen und neues aufzubauen. Denn sie ist überzeugt: Menschen und Medien müssen Verbündete sein, um die Gesellschaft zu gestalten.
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Mehr Wahrheit wagen – Warum die Demokratie eine starken Journalismus brauchtDas Buch von Alexandra Borchardt bietet eine umfassende Zusammenfassung zum Stand des Journalismus, in Zeiten in denen es Journalisten gerade wirklich nicht leicht haben. Keiner will sie wirklich, ihre Arbeit wird diskrediert und inzwischen oft genug und fälschlicherweise auch von Algorithmen gemacht. Journalisten werden weltweit - auch in Deutschland öffentlich beschimpft. Mit der Folge: Viele Menschen glauben den Medien nicht mehr. In einer Demokratie eine fatale Entwicklung. Denn in einem freien Land mit verfassungsgeschützer Meinungsfreiheit sollten Journalisten eigentlich unabhängig vom Staat und der Regierung berichten können.Alexandra Borchardt beschreibt in ihrem Buch gestochen scharf die aktuellen Probleme der Medienbranche. Und selbst wenn man diese als JournalistIn grundsätzlich kennt, sind viele Interna auch spannendes Neuland. Deshalb ist das Buch auch eine ganz klare Leseempfehlung - nicht nur für JournalistInnen.
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Letzte Aktualisierung: 12.05.2026 19:39 Uhr.