Schon vor einiger Zeit habe ich Detektivgeschichten lieb gewonnen. Ich kann auch kaum genug von guten Scherlock Holmes Geschichten bekommen. Doch ob meine kleine Tochter sich auch dafür begeistern lässt? Bisher gab es eher Ponys, Einhörner, Pegasi und Alihörner, ob da eine Detektivgeschichte gut ankommt. Ich hatte meine Zweifel.Durch Zufall habe ich das Cover von bei der lieben Illustratorin Alexandra Helm entdeckt. Sie hat die geheimnisvolle Geschichte von der talentierten Lotte Schweizer ausgezeichnet verpackt. Ich konnte nicht widerstehen und riskierte es.Kaum war das Buch da, haben wir mit dem lesen losgelegt. Schon die ersten Seiten konnten die Aufmerksamkeit meiner Tochter einfangen. Es war wirklich lustig, meiner Tochter bei den Rätseln zu beobachten. Sie besitzt einen guten Spürsinn! Trotzdem blieb es bis zum Ende spannend. Lotte hat mit diesem Buch, eine interessante Welt geschaffen, welche auf einer Kinder gerechten Art einer gut durchdachten Detektivgeschichte erzählt.Die Charaktere Jannik, Lulu und Pola sind toll beschrieben, lustig und am wichtigsten Real.Da ich auf keinen Fall spoilern möchte, kann ich an diesem Punkt leider nichts weiter erzählen. Doch der Satz vom Klappentext: „Spannend, magisch und honigsüß – willkommen in der fabelhaften Welt von Jannik, Pola und Lulu!“ – beschreibt es ganz gut.Falls Ihr doch noch Fragen habt, könnt Ihr diese gern an mich stellen. Wünsche viel Spaß beim Lesen!
Ich bin zwar einige Jahrzehnte vom - ab 8 Jahre - entfernt, aber da mir das Buch ans Herz gelegt wurde, habe ich es heute Nachmittag „verkrümelt“ und Pause vom derzeit unangenehmen Tagesgeschehen gemacht.Ich rutschte schnell in die Geschichte hinein. Die Kapitel sind kindgerecht kurzgehalten und jeweils mit einer Unterschrift versehen, die zum Weiterlesen anregt.Die Charaktere, menschliche, sowie die der Fabelwesen, werden liebevoll in Wort und Illustration dargestellt.In die Erzählung fließen auch Alltagsprobleme der Kids, der Detektivbande, wie „dusselige Zahnspange“ oder doofe große Geschwister, „Nervtröte“, mit ein.Auch vom Homeoffice/Videokonferenzen betroffene Erwachsene: „Als würde man gegen eine Wand reden“, finden, erfrischend aktuell, Erwähnung.Fabelwesen, wie die leicht renitente Ulkelfe Fiona, oder Marianne, die Leserate, die müffelndem Roquefort (Käse) nicht widerstehen kann, oder Henri, der mit Champions um sich werfende Wiesenschrat, sorgen auch bei Erwachsenen für Lacher.Von mir bekommt das Buch volle fünf Sterne.Und eine Lebensweisheit dazugelernt:Habe immer einen, mehr oder weniger, guten Witz auf Lager…man weiß nie, wofür es gut ist ;-)PS: Ich hoffe auf Fortsetzung :)