Mit über 1000 Arten gibt der Kosmos-Käferführer einen umfassenden Überblick über die faszinierende Vielfalt der Käfer Mitteleuropas. Detailgenaue Farbzeichnungen und ausführliche Beschreibungen ermöglichen schnelles und sicheres Bestimmen. Darüber hinaus bieten die Artenporträts wichtige Informationen zu Biologie und Lebensraum und viele aktuelle Hinweise zu Schutz und Gefährdung. Das kompetente Standardwerk für Fachleute wie für interessierte Laien.
Bewertungen & Erfahrungen
4,5 von 5
6 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion26.06.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieser Käferführer ist eine wahre Bereicherung und bietet einen unglaublich detaillierten und faszinierenden Einblick in die Käfervielfalt Mitteleuropas. Die Illustrationen sind exzellent und die Informationen sind sehr gut strukturiert.
Redaktion26.06.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieser Kosmos-Käferführer ist eine fantastische und sehr detaillierte Ressource, die eine unglaubliche Vielfalt an Käfern Mitteleuropas präsentiert. Ich bin wirklich begeistert von der Qualität der Illustrationen und der umfassenden Information.
Diese Rezension bezieht sich auf: Der Kosmos Käferführer. Die mitteleuropäischen Käfer, von Karl Wilhelm HARDE und Frantisek SEVERA, 7. Auflage, 2014.Mir liegt der Kosmos Käferführer noch in der 5. Auflage von 2006 vor. Habe mir von der aktuellen Auflage noch ein Exemplar gesichert, offensichtlich kurz bevor diese vergriffen war. Die wesentliche Änderung gegenüber der Auflage von 2006 ist das etwas größere Format, was sich sehr positiv auf die Präsentation des Inhalts auswirkt.Zu Beginn gibt HARDE auf ca. 80 Seiten eine Einführung in die überaus artenreiche Insektengruppe der Käfer, die sehr informativ und interessant geschrieben ist. Die Einführung enthält Kapitel u. a. zu den Themen Systematik, Körperbau, Metamorphose, Ernährung, Fortpflanzung, Brutpflege, Tarnung und Verteidigung, Schad- und Nutzwirkungen von Käfern. Außerdem werden Tipps für das Beobachten und Fotografieren sowie für das Anlegen einer Käfersammlung gegeben. Diese Kapitel sind gegenüber den Vorauflagen unverändert. Anmerkung zum Thema Fotografie: im digitalen Zeitalter angekommen, ist die anachronistisch anmutende Empfehlung für ein bestimmtes Dia-Filmmaterial schon fast amüsant. Das hätte man u. U. überarbeiten können. Dabei ist im Vorwort zu lesen, dass dieses Kapitel gestrichen werden sollte. Nun ist es aber doch weiterhin abgedruckt… Im Zusammenhang mit der Beobachtung und dem Sammeln von Käfern sind die Hinweise auf den gesetzlich verankerten Artenschutz unbedingt zu beachten, denn viele Käferarten dürfen auf Grund ihres Schutzstatus nicht ohne Ausnahmegenehmigung gesammelt bzw. für eine Sammlung getötet werden! Eine Übersicht der Käferfamilien mit Zeichnungen und Erläuterungen der jeweils wichtigsten Kennzeichen schließt den Einführungsteil ab.Im anschließenden Artenteil folgen nunmehr die Beschreibungen von über 1.000 Arten (so die Angabe des Verlags - habe das nicht nachgezählt) in Text und über 1.000 Zeichnungen. Zeichnungen und Beschreibungen sind gegenüber den Vorauflagen ebenfalls unverändert. Der Artenteil ist systematisch nach Familien gegliedert. Jeweils 9 Arten werden auf einer Doppelseite vorgestellt: auf der rechten Seite stehen die Zeichnungen, links finden sich die recht knappen textlichen Beschreibungen zur Biologie und Ökologie, zur Verbreitung, zum Lebensraum, zur Seltenheit, und zur Größe. Die Zeichnungen von SEVERA sind unverändert abgedruckt. Und das mit gutem Grund: sie sind sehr gut, plastisch, präzise, ästhetisch, und sie geben die Größenverhältnisse sehr gut wieder. Die Beschreibungen sind - dem Platz geschuldet - entsprechend kurz, aber recht informativ. Geschützte Arten sind in roter Schrift gekennzeichnet.Ein Bestimmungsschlüssel fehlt; der würde, wenn es um die Bestimmung auf Gattungs- oder Artniveau geht, auch jeglichen Rahmen eines Taschenführers, wie dem vorliegenden, sprengen. Jedoch werden, wie oben angesprochen, die Familien mittels Umrisszeichnungen skizziert und somit eine Zuordnung ermöglicht. Die zu bestimmende Art muss dann mit einigem Blättern gesucht werden. Darstellungen von Larven fehlen fast vollständig.Schönes Detail: typische und bekannte Arten aus wichtigen Käferfamilien sind auf den Umschlagklappen im Foto dargestellt.Fazit: Der HARDE & SEVERA ist ein kleines und feines Bestimmungsbuch, wegen der unverschämt hohen Artenvielfalt der Käfer allerdings zwangsläufig beschränkt auf die wichtigsten und auffälligsten Arten und die wesentlichen Informationen. Mit dem gegenüber den früheren Auflagen größeren Format (s. o.) kommen die wunderbaren Zeichnungen von SEVERA deutlich besser zur Geltung.Ich halte das Büchlein für sehr empfehlenswert, insbesondere deswegen, weil es nur wenig vergleichbare Literatur gibt. Zum Thema Literatur verweise ich auf die entsprechenden Hinweise in der Rezension des geschätzten Kollegen "Tirana".
Das Buch hat einen netten *Einführungsteil* mit allgemeinen Informationen über Käfer, also zu Körperbau, Lebenszyklus und so weiter. Weil Käfer außerordentlich artenreich sind und sich die Familien/Arten extrem unterscheiden werden immer nur einzelne Beispiele angeführt (man vergleiche nur einige bekannte Arten: Gelbrandkäfer, Mistkäfer, Hirschkäfer und Borkenkäfer. Und das deckt nur einen kleinen Teil der ökologischen Bandbreite von heimischen Käfern ab). Und obwohl hier und da Tippfehler drin sind macht die Einleitung definitiv Spaß zu lesen.Dann folgt ein so genannter *Bestimmungsteil*. Dabei handelt es sich allerdings nicht um einen Bestimmungsteil, weil das für eine so artenreiche Gruppe kaum leistbar ist (das Standardwerk zur Käferbestimmung in Mitteleuropa hat über 10 Bände, meine ich...). Stattdessen werden von einigen Habitus-Typen schematische Strichzeichnungen aufgeführt - Man kann damit versuchen, einen gefundenen Käfer in eine dieser Gruppen einzusortieren. Es sind 139 solcher Gruppen aufgeführt, die meistens auf Ebene von Familien oder Unterfamilien anzusiedeln sind.Im *Artenteil* sind dann von einigen (aus Platzgründen nicht allen!) Arten noch kurz weitere Informationen aufgeführt. Dazu gibt es sehr schöne Farbzeichnungen der Käfer. Alle Abbildungen sind von dorsal (von der Rückenseite bzw. von oben). Sie sind nicht streng maßstäblich, weil viele Käfer winzig sind (wenige Millimeter groß) aber einige auch sehr groß werden können. Allgemein sind aber zumindest auf einer Seite größere Arten auch größer dargestellt und in den Texten wird immer die Körpergröße genannt. So hat man eine gute Orientierung und kann auch bei den kleinen Arten noch Details erkennen - eine insgesamt gute Lösung.Insgesamt ist das Buch sehr schön als (intensiver) Einstieg in die extrem spannende Insektenordnung der Käfer. Es ist nicht als (wissenschaftliches) Bestimmungswerk zu verwenden, für alltägliche Naturbeobachtung aber sicher nicht verkehrt.
Habe mir etwas mehr davon versprochen. Tolle Zeichnungen, reale Abbildungen sind jedoch viel besser meiner Meinung nach. Auch ein bisschen wenig Informationen über die einzelnen Käfer. Daher nur 3 Sterne
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Letzte Aktualisierung: 12.05.2026 19:39 Uhr.