Wie wir uns präsentieren und wie wir wahrgenommen werden, ist Teil unserer Persönlichkeit. Das Bild, das wir abgeben, und die Rolle, die wir spielen, sind elementar für unseren Erfolg im beruflichen wie im privaten Kontext. Tijen Onaran, bekannte Speakerin und Netzwerkerin, erklärt eindrucksvoll, wie man eine persönliche Marke aufbaut und wie man seine eigene Agenda findet. Tijens eigener Erfolg fiel ihr nicht einfach zu, denn zu Beginn ihrer Karriere wurde sie oft in Schubladen gesteckt. Wie wir unsere Wahrnehmung online in den sozialen Medien, aber auch offline, selbst gestalten können, das zeigt Tijen in »Nur wer sichtbar ist, findet auch statt«. Dabei berichtet sie von ihren eigenen Erfahrungen in der Politik und der Digitalbranche, von Rückschlägen, Lerneffekten und ihrer ganz persönlichen Markenbildung. Das Must-read in Sachen Personal Branding.
Bewertungen & Erfahrungen
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5 Bewertungen
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Redaktion19.05.2026
testmonster.de · Redaktion
Das Buch bietet interessante Einblicke in die Wahrnehmung und Präsentation, ist aber für manche Leser etwas zu abstrakt und die Beispiele könnten konkreter sein.
Wo ihr letztes Buch das Thema „Netzwerken“ als primäres Thema hatte, stellt dieses Buch das Thema „Personenmarke“ in den Vordergrund! Tijen sagt direkt am Anfang „Jede*r besitzt eine Personenmarke. Die Frage ist nur, ob man sie auch bewusst gestaltet“. Sie sagt – passend zum Buchtitel – dass es wichtig ist, dass die Leute verstehen wofür man steht. Hier ist der Kern laut ihr: Verbindlichkeit und Vertrauen!Es war am Anfang spannend als sie über „finde deine Themen“ gesprochen hat, dass ich mich genau dieses Jahr hiermit sehr intensiv auseinander gesetzt habe. Das ist für die Personenmarke der erste wichtige Schritt!Ein interessanter Aspekt, den sie später behandelt, ist, dass Personal Brands sich durch Emotionalisierung auszeichnen. Ein Zitat aus ihrem Buch von Bozoma Saint John finde ich auch sehr gut: „It’s not so much about the experience or the resume or things that you’ve done. It’s about how people talk about you. What are the things that they think, when your name is said? It’s otherwise known as reputation“. Das ist eine interessante Frage und auf jeden Fall eine gute Reflektion!Ein guter Reminder für mich war, dass es wichtig ist, seine USP herauszufinden mit dem Ziel zu schauen, was dich von Anderen unterscheidet, nicht mit dem Ziel besser zu sein. Dies kann man wunderbar verknüpfen mit Storytelling.Markenkernpflege empfielt Tijen regelmäßig, zB. 1x Jahr, vorzunehmen, dass man sich weiterentwickelt, denn Umstände ändern sich und die Welt dreht sich weiter. Ich werde Anhand meines Purpose einen jährlichen Reminder im Kalender eintragen, um diese Reflektion bewusst durchzuführen.Was mir sehr gut gefallen hat, sind die „Challenges“, die sie in jedes Kapitel eingearbeitet hat. Es hat sich fast wie eine Art Gamification angefühlt und auf jeden Fall hat es mich jedes Mal wieder eingeladen mitzumachen und mehr über mich selbst zu lernen und zu erfahren. Fast jede Challenge habe ich mir nochmal separat aufgeschrieben und werde ich mir jetzt in meinem „Personal Development Backlog“ aufnehmen und detaillierter beleuchten.
Wenn es einer Frau in den letzten Jahren gelungen ist, ihren Namen authentisch zu einer großen Marke mit hohem Wiedererkennungswert zu machen, dann ist es Tijen Onaran. Daher habe ich mit großer Spannung auf die Veröffentlichung ihres zweiten Buches gewartet. Und ich wurde beim Lesen nicht enttäuscht. Tijen erklärt eindrucksvoll anhand von vielen Beispielen und Herausforderungen aus ihrem persönlichen und beruflichen Umfeld, was sie auf ihrer eigenen Personal Branding–Reise gelernt hat. Einer meiner Lieblingszitate aus dem Buch: „Einzigartigkeit ist kein Wettbewerb. Es gibt niemanden, der einzigartiger ist als du. Finde etwas, das dich von anderen unterscheidet, ohne dass es darum geht besser zu sein“. Tijen gelingt es klarzumachen, dass Kreation einer eigenen Personenmarke keine Selbstinszenierung und Ego-Show ist, sondern im Prinzip Storytelling in seiner reinsten Form: ein Werkzeug, der deutlich macht, wofür wir stehen und welche Themen wir vertreten wollen. Nicht fremdbestimmt, sondern selbstbestimmt eine Agenda setzen, unsere eigene Geschichte erzählen und ein Sprachrohr für unsere eigenen Themen werden. Dies ist insbesondere heute in Zeiten von digitaler Transformation und New Work wichtiger denn je. Sichtbarkeit ist der erste Schritt, mit dem wir Veränderung anstoßen und auf unsere Einzigartigkeit aufmerksam machen können. Die Schaffung und Gestaltung eines sog. Social Me ist eine Herausforderung. Aber es ist auch eine unglaubliche Chance, die wir nicht ungenutzt lassen sollten. Diesen Aussagen von Tijen stimme ich voll und ganz zu und empfehle das Buch wärmstens jedem, der eine Anleitung und praktische Hilfestellung zur eigenen Reflexion und Themenfindung braucht. Es ist m. E. eine Bereicherung für jedes Bücherregal.
Personal Branding und Storytelling werden immer wichtiger. Tijen Onaran erklärt in diesem Buch sehr anschaulich, wie man sich v. a. online gut positionieren kann. Denn nur wer sichtbar ist, findet auch statt!Je nach Vorwissen, z. B. zur eigenen Agenda oder Netzwerken, mögen einige ihrer Punkte auch Wiederholungen sein, so wie bei mir, aber eine Inspiration ist es auf jeden Fall, v. a. für Jobeinsteiger könnte ich mir vorstellen ist es ein gutes Einstiegsbuch!Ich konnte mir noch ein paar hilfreiche Tipps holen, hätte mir aber noch mehr Praxistipps und Vertiefungen gewünscht! Daher einen Stern Abzug!
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Letzte Aktualisierung: 12.05.2026 19:39 Uhr.