Die Schulmedizin irrt - Demenz ist vermeidbar! Wir werden immer älter - und immer mehr Menschen erkranken an Demenz . Ein Grund zur Sorge, wenn nicht endlich ein Umdenken in Forschung und Gesellschaft stattfindet. Gerald Hüther macht deutlich, wie wir in diese fatale Sackgasse geraten konnten. Seine These: Demenz wird nicht durch altersbedingte Abbauprozesse und Ablagerungen im Gehirn verursacht, sondern durch die Unterdrückung der normalerweise bis ins hohe Alter vorhandenen Regenerations- und Kompensationsfähigkeit des Gehirns . Dieses neuroplastische Potenzial verlieren wir in einer Welt , in der uns die Freude am eigenen Entdecken und am gemeinsamen Gestalten beim Älterwerden zunehmend abhandenkommt. Hüthers ermutigende Botschaft: Dieser Falle können wir entgehen, indem wir das Kohärenzgefühl für das eigene Leben, den eigenen Lebensentwurf stärken.
Bewertungen & Erfahrungen
4,7 von 5
6 Bewertungen
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1 ★0
Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion25.05.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist ein absolutes Muss für jeden, der sich mit dem Thema Demenz auseinandersetzen möchte; die Argumentation ist sehr überzeugend und aufschlussreich. Ich empfehle es uneingeschränkt allen Interessierten.
Redaktion25.05.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist ein absolutes Muss für jeden, der sich mit dem Thema Demenz auseinandersetzt, da es eine sehr wichtige und provokante Perspektive bietet. Die Argumente sind überzeugend und regen zum Nachdenken an.
Ich kenne und schätze schon seit Langem die Arbeit Gerald Hüthers und auch diesmal war die Lektüre dieses Buches für mich eine sehr anregende und spannende. Wie immer, vernetzt sich dabei mein neuronales Netz und bringt Aha-Erlebnisse zum Vorschein - oder wieder in Erinnerung - welche für mich diesmal zur rechten Zeit kamen. Und das ist ein wichtiger Impuls gegen Demenz und für wache Teilhabe am Leben, bis zum Wechsel auf die andere Seite des Seins.Gerald Hüther nimmt die sogenannte Nonnenstudie zum Anlass, um sich Gedanken darüber zu machen, welche Falle wir in unserer Gesellschaft entwickelt haben, mit der dieses Phänomen der Demenz erschaffen wurde. Und was genau anders ist im Leben der mehreren Hundert Nonnen war, die in dem Fokus der Studie standen. Denn, trotz Abbau neuronaler Substanz wiesen diese Frauen nur äußerst geringe Anzahl von demenzverdächtigen Symptomen auf.Die Idee des Buchkonzeptes, gewissermaßen aus der Zukunft den Blick auf die Forschung zu Beginn des 21. Jh. zu legen und den bahnbrechenden Paradigmenwechsel dieser Zeit zu beschreiben, hat mir sehr gut gefallen. Der beschriebene Wechsel des Weltverständnisses war jener vom Maschinendenken hin zur systemisch-organischen Betrachtung, auch im Bereich der Hirnforschung. Demenz ist also keine Folge von altersbedingter Abnutzung des Hirns im Alter. Sondern ein Resultat nicht "artgerechter" Rahmenbedingungen, welche Hirnbesitzende zum Objekt werden lassen, nicht ausreichende Einbettung in Gemeinschaften und Leben ermöglichen, negative Grummelhaltungen kultivieren. Dieses und mehr führt dann dazu, dass das Hirn in seiner Regenerationskraft gestört ist und sich nicht in seiner gesunden Form erhalten kann.Lassen Sie sich überraschen von der starken Botschaft des Autors. Auch wenn ab und an Ihnen nicht geläufige Vokabeln aus der Hirnforschung oder Gesundheitswissenschaft über den Weg laufen, bleiben Sie dran, wenn Sie Freude daran haben. Das ist schon einmal ein großer Schritt in lebenslange Vergnüglichkeit im Oberstübchen! Danke für dieses bedeutsame Buch!
Eigentlich wissen wir Menschen doch wie es richtig geht, bestätigen die ganzen wissenschaftlichen Erkenntnisse doch nur, was uns der Bauch schon immer gesagt hat - in diesem wieder so wunderbar lesbaren und lesenwerten Buch von Prof. Hüther erklärt er was wir zu den Prozessen von Selbstorganisation und Potentialentfaltung wissen sollten, "um unser Zusammenleben in Gemeinschaften in Zukunft deutlich günstiger zu gestalten". Dass sich das Buch gerade derart rasch verbreitet - der Verlag musste bereits eine Neuauflage drucken - macht Hoffnung (erreichen wir bald die kritische "Wissens"-Masse?), doch mit großer Sorge nehme ich auch wieder die "Gegenbewegungen" war, immer wieder werden Hüther und ähnliche kritische Denker z. B. in Fernsehdiskussionen ziemlich unfair niedergeredet und die Aufmerksamkeit schnell auf andere Themen gelenkt. Vorgestern las ich einen Artikel, dass eine Studie in den USA die Entdeckung einer Genmutation unter den Amish dort beschreibt, die diese (im Schnitt 10 Jahre) länger leben ließe. Dies könnte man ja nun als Beweis dessen sehen, was Hüther erklärt hat. Aber wenn es nun doch wieder welche anders erklären, wenn nun alle Energien/Ressourcen darein gesetzt werden, dieses Gen zu isolieren, die Mutationen künstlich hervorzurufen, zu übertragen, WENN DIE, DIE DAS GELD HÄTTEN, SIE SICH EINFACH KAUFEN KÖNNTEN, und nicht "verdienen"/"erarbeiten" müssten, wenn sie dazu nicht ihre Haltung ändern müssten, was dann?Ich habe einmal eine Science-fiction Kurzgeschichte gelesen, die hieß "Das Friedensvirus" oder so ähnlich und die ging nicht gut aus...
Mir hat das Buch einige neue Erkenntnisse gebracht, denn über die Gehirn Funktionen hatte ich mir keine Gedanken bisher gemacht.Ich werde die Anregungen umsetzen, denn da kann man jetzt m ü60 auch noch etwas ändern . Und vor allem dabei bleiben.
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Letzte Aktualisierung: 12.05.2026 19:39 Uhr.