Die originellste und mitreißendste Fantasyserie von heute in edler Neuausstattung Getrieben von der Suche nach seiner Vergangenheit betritt Icarium mit seinem Gefährten Mappo die heilige Wüste Raraku. Es ist nur eine Ahnung, doch Icarium hofft, dort seine verlorene Erinnerung wiederzufinden. Doch in der Raraku schwelt nicht nur die Rebellion gegen das Malazanische Imperium. Hier befindet sich auch das Ziel eines Rennens um unvorstellbare Macht. Icarium ist nicht daran interessiert, an diesen Geschehen teilzuhaben - doch nahezu jeder scheint ihn für einen Konkurrenten zu halten, der beseitigt werden muss ... Mit dieser komplexen epischen Fantasy-Saga wurde Steven Erikson zu einem der bedeutendsten Vertreter der modernen Fantasy.
Bewertungen & Erfahrungen
4,8 von 5
6 Bewertungen
5 ★5
4 ★1
3 ★0
2 ★0
1 ★0
Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.
Wir bündeln Bewertungen aus verschiedenen Quellen
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Redaktion23.05.2026
testmonster.de · Redaktion
Das ist eine absolut fantastische und mitreißende Serie, die mich sofort in die Welt von Icarium zieht. Die Neuauflage ist in jeder Hinsicht beeindruckend und ein Muss für alle Fans von fantastischen Geschichten.
Redaktion23.05.2026
testmonster.de · Redaktion
Das Reich der Sieben Städte ist eine absolut fantastische und mitreißende Fantasyserie, die mich sofort in ihre Welt hineinzieht. Die Neuauflage ist in edler Qualität und bietet eine unglaubliche Tiefe.
Achtung! Ich verwende einige Ungenauigkeiten, um Spoiler größtmöglich zu verdecken - die ein oder andere Eigenschaft kann man aber sicher gewissen Personen zuordnen. Ich reiße die allerdings Handlung nur kurz an, um nicht zu viel zu verraten.Nach den Ereignissen in Darujhistan begibt sich eine kleine Splittergruppe der Brückenverbrenner auf eine Seereise ins Reich der sieben Städte, auf welchem gerade eine Rebellion entbrannt, um der Herrschaft des malazanischen Imperiums zu entrinnen.Dort angekommen, teilt sich die Gruppe auf - der Assassine unter Ihnen macht sich auf, um ein heiliges Buch zur designierten Verkörperung einer Wüstengöttin zu bringen, während die restlichen Gefährten sich auf den Weg machen, eine gewisse Heimatstadt zu erreichen sowie evtl. die Machenschaften der Imperatrix zu beenden. Nebenbei folgen wir im Groben drei weiteren Handlungssträngen.Zum Einen folgen wir Felisin Paran, der kleinen Schwester von im ersten Teil vorkommenden Ganoes, auf Ihren Weg vom Adelsleben über eine Gefangenenmine bis hin zur Freiheit und der Weiterreise durch gefährliche Gebiete. Begleitet wird sie von einem gottverlassenen ehemaligem Priester namens Heboric, sowie einem Leibwächter in Tarnung eines Gefangenen.Auf ihrer Reise treffen sie kurzzeitig auf eine Gruppe Seesoldaten um Ihren zeitweiligen Anführer Gesler, welche - begleitet vom Magier Kulp, der die Rettungs Heborics auf Geheiß des imperialen Historikers Duiker arrangieren sollte - wir später auf Ihrem Abenteuer in ein fremdes Gewirr begleiten, nur um sich später dem letzten imperialen Heer um den großen Anführer Coltaine anzuschließen.Dieser führt seine Truppen mitsamt tausenden Zivilisten mit einem enormen Pflichtpotenzial quer durch das ganze Land, um deren Leben zu retten und die Rebellion dabei mit etlichen taktischen Kniffen und unvorhersehbaren Zügen zu zerstören.Begleitet wird dieser Marsch wiederum vom bereits erwähnten, imperialen Historiker Duiker, welcher sich nun daran macht, die Heldentaten von Coltaine und seiner "Kette der Hunden" für die Nachwelt festzuhalten.Im Hintergrund bewegt sich zudem das ungleiche Duo, bestehend aus Icarium - dessen Gedächtnislücken die Erde vor einer riesigen Katastrophe bewahren - und Mappo Runt, seinem treuen Gefährten und Freund. Er begleitet Icarium auf der Suche nach seiner Bestimmung, während sie nebenbei den Weg des Hohepriesters des Schattens kreuzen.In diversen Erzählschnipseln erfahren wir zudem ein wenig über die Machenschaften z.B. von Schattenthron, dem Hochkönig des Gewirr des Schattens, und Cotillion, dem Seil (bekannt aus dem ersten Band).Persönliche Meinung:Am Anfang hat mich die komplett andere Szenerie mit den Erlebnissen komplett neuer Charaktere stark enttäuscht, da Band 1 in einem extrem ereignisreichen Finale endete. Aber auch diese Charaktere sind mir mit der Zeit entweder sehr ans Herz gewachsen oder haben mich oft aufgrund ihrer Absichten extrem interessiert. Das Buch bildet einen sehr guten Überblick über die Fraktionen auf einem neuen Kontinent und beginnt mit vielen Handlungssträngen, die später zu Ende gewoben werden.Auch werden viele, vor allem später noch sehr bedeutenden Charaktere zum ersten Mal vorgestellt (allen voran Toblakai).Ich liebe dieses Buch genau wie die ganze Reihe (bin derzeit bei Band 17) und kann jedem, der wieder einmal eine große Buchreihe anfangen möchte, nur wärmsten dazu raten"
Steven Erikson schafft es mit seinem eindringlichen und direkten Stil Protagonisten "auszuarbeiten", die einen nicht mehr loslassen. Manchmal dachte ich mir zwar, "was für ein Unsympath(in).. oder so ein Trottel" zum einen oder zur anderen handelnden Person, doch die Geschichte ist so spannend, dass ich unbedingt wissen wollte, was aus dem-/derjenigen wird bzw. ob derjenige doch noch "die Kurve kriegt". Irgendwie schafft er es, dass einem die Personen mit ihren unterschiedlichen Vorgeschichten, seelischen und körperlichen Gebrechen und Eigenarten ans Herz wachsen.Als ich mit "das Reich der sieben Städte" begann, dachte ich mir anfangs, wer ist denn das nun schon wieder, von dem er jetzt erzählt, das hat doch gar nichts mehr mit dem ersten Buch zu tun und ich will die Brückenverbrenner zurück ;-). Nach und nach verweben sich dann aber die Handlungsstränge. Erikson greift einige der Protagonisten des ersten Teils raus und beleuchtet deren Persönlichkeiten detailierter und abgründiger. Bei den "Neuen" Figuren bleibt er anfangs geheimnisvoll und weckt mit Andeutungen die Neugier, so dass ich auch unbedingt wissen wollte, wie es mit Icarium weitergeht und überhaupt, was seine Vorgeschichte betrifft.Im zweiten Teil des "Spiels" baut er seine Welt aus, ergänzt Details mit der ihm eigenen und stimmigen Logik und fordert den Leser durchaus zum Mitdenken heraus. Anhand der Fülle und Vielfalt seiner Welt, der verschiedenen Stämme/Völker, Bräuche und Gottheiten muss man dabeibleiben und wird hineingesogen in die Handlung. Gottseidank verzichtet er auf nervtötende Wiederholungen irgendwelcher Handlungsstränge (wie manch andere das tun, nur um Seiten zu füllen.) Manchmal dachte ich mir allerdings "wie war das jetzt noch gleich vor ein paar Kapiteln/im anderen Buch". Dennoch: ganz großes Kino
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Letzte Aktualisierung: 12.05.2026 19:39 Uhr.