Die packende Geschichte des ersten Pferdeflüsterers der Welt Andalusien, 1522. In einem Stall wird heimlich ein Kind geboren. Ein Pferd beschnuppert es und haucht ihm den ersten Atem ein ... So beginnt das unvergleichliche Leben Yagos, eines Mannes, der sich mit einer Gabe über alle Schicksalsschläge hinwegsetzt: seinem Gespür für Pferde. Auf einem Kartäusergestüt erlebt Yago den Beginn der Zucht der Andalusier, doch dann verschlägt ihn ein Überfall an Bord eines Schiffes in die Kolonien. Auf seiner Reise durch eine Welt im Aufbruch erwartet ihn sein größtes Abenteuer: die Liebe.
Bewertungen & Erfahrungen
4,8 von 5
4 Bewertungen
5 ★3
4 ★1
3 ★0
2 ★0
1 ★0
Verteilung basiert auf 4 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion09.06.2026
testmonster.de · Redaktion
Eine interessante und packende Geschichte über den ersten Pferdeflüsterer der Welt, die gut recherchiert ist. Obwohl die Darstellung etwas dramatisch ist, gefällt mir die Atmosphäre sehr gut.
Schon beim Lesen des ersten Absatzes hält einen der Roman tatsächlich "gefangen"! Die einzelnen Figuren sind in ihrem Charakter bildhaft beschrieben: Ob es Camilo der Mönch, in seiner Güte und dem Ringen des wahren Glaubens ist; ob es Luis Espinoza der grausam, gierig und durchweg böse ist; ob Carmen die naiv, schön und verzweifelt ist; ob Volker, der deutsche, stets gefasst - innen und außen ein Offizier ist; ob der Irrenarzt, Anstaltsleiter, Plantagenbesitzer in Jamaika....Das ewige Spiel um Gier, macht, Intrige, Gewalt, Güte....Das traurige Kapitel des Menschenhandels....Das Interesse der Pferdezucht, das leiden der Tiere die wochenlang von Spanien nach Jamaika auf einem Schiff festgezurrt sind.Mensch wie Tier ausgemergelt, erschöpft....Wie viel Liebe und Treue gerade Pferde in sich haben, wozu sie fähig sind! Wer keine Pferde mag, kann sie nach dem Lesen nur schätzen und verehren lernen!-Um noch mehr Geld und Macht zu besitzen - natürlich für die, die außer Reichtum viel mehr Reichtum plus Unterwerfung aller Geschöpfe sich als dubioses Ziel setzen, davon wird berichtet....-Die frage stellte ich mir ab und an: Ist der Autor gar verrückt? Ist die Welt verrückt gewesen....? Ist sie es bis heute? Ja! Sie ist es!Parallelen zu unserem HEUTE: Auch wenn der Roman um 1525 herum spielt, sind - leider -vorhanden: Macht, Gier, Unterwerfung, Intrigen....Die Facetten Mensch hat Giner klar beleuchtet: Deren Grausamkeit und auch Güte, Hass plus Liebe.Die Übersetzung des Romans in die deutsche Sprache ist absolut gelungen (das ist m.e. wichtig!-Die Vielfalt der Sprache und des Ausdrucks machen in der Tat lese-gierig....!Wieder ein G. Giner der nachdenklich macht, wunderschön schreibt, und perfekt das ganze Geschehen in Balance hält. Ich hoffe bald noch mehr von ihm.... Nun bin ich gierig?...Spannend hoch 10!Ich bin fast am Ende angelangt und habe fast noch nie so schnell ein Buch gelesen. Gelesen? Nein, geradezu verschlungen....
Gonzalo Giner gelingt es mal wieder einen Roman zu schreiben, der von der ersten bis zur letzten Seite den Spannungsbogen hält. Dieses verbindet er mit einem sehr flüssigen und dennoch detailreichem Schreibstil. Morgens freut man sich schon auf das Leseerlebnis am Abend. So müssen historische Romane sein !!!
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Letzte Aktualisierung: 12.05.2026 19:39 Uhr.