Hanns-Josef Ortheil erzählt Geschichten aus dem Leben seiner beiden Kinder Lo und Lu - von Anfang an bis zu ihren ersten Jahren in der Schule. Als Schriftsteller-Vater, der zu Hause arbeitet, ist er ein guter Beobachter und Mitspieler bei den kleinen Geschichten und Begebenheiten, in denen die Kinder die Hauptrolle spielen. Ehe er sich anfangs darüber Gedanken machen kann, wie das Alltagsleben in der größer gewordenen Familie organisiert werden soll, haben schon die Kinder die Regie im Haus übernommen ...
Bewertungen & Erfahrungen
4,5 von 5
6 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion18.06.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist eine wunderschöne und sehr bewegende Erinnerung an die Kindheit von Lo und Lu, die man mit großer Freude lesen kann. Die Geschichten sind wunderbar erzählt und fesseln von Anfang bis zum Schulbeginn.
Redaktion18.06.2026
testmonster.de · Redaktion
Eine schöne und liebevoll erzählte Geschichte über die frühen Jahre von Lo und Lu, die mich sehr gefesselt hat. Die Darstellung der Kindheit ist sehr anschaulich, allerdings hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht.
Ortheil hat 70 Bücher geschrieben, von denen ich noch nicht die Hälfte gelesen habe. Wird noch! Lo und Lu ist berührend, obwohl doch eigentlich nicht viel passiert. Und ich frage mich natürlich, wie viel Persönliches in diesem Werk steckt. Doch das nächste Buch wird wieder aus Papier sein.
Ein unglaublich faszinierendes Buch, das sehr berührend und heiter ist. Es zeigt von einer tiefen Verbundenheit und sensiblen Auseinandersetzung mit dem Leben. Hier geht es um das Vatersein und das Familienleben, aber auch um die Haltung und Auseinandersetzung mit der Welt und den eigenen und fremden Werten. Ich bin absolut begeistert und reich beschenkt durch diese Lektüre.
Da ich nicht der erste Rezensent bin, bemühe ich mich, nicht die Vorgänger zu wiederholen, deren Bedenken bezüglich dieses Buches berechtigt sind, denn es bietet in der Tat nicht durchgängig die angekündigte hohe Qualität an, manche Kapitel sind dafür aber sehr gelungen. Was mir sehr gefallen hat: An manchen Stellen beoachtet Ortheil sehr genau und gut sich und die Umgebung und damit uns - das macht richtig Spaß, wenn man da das eigene Leben wiedererkennt. Gut auch der erkennbar ironische Blick auf sich selbst. Was mich aber beschäftigt, das ist die Frage, ob es wirklich gut ist, wenn wir unsere Kinder (ich habe selbst drei Kinder) so sehr in den Fokus stellen, wie das hier der Fall ist. Ich (wir) bin anders aufgewachsen. Wir durften machen, unsere Eltern hatten gar keine Zeit, uns ständig zu beobachten und sich mit uns zu beschäftigen. Wir haben nie das Gefühl gehabt, so "wichtig" zu sein, wir sind einfach spielen gegangen. Niemand wusste, wo wir waren, bis wir dann am Abend verdreckt, abgespielt und glücklich nach Hause kamen. Ortheils Buch zeigt nun, wie es heute, jedenfalls im Bildungsbürgertum, ist (ich schließe mich absolut nicht aus!). Die Kinder werden ständig begleitet, beoachtet, angeleitet, irgendwo hingefahren, gefördert, musisch früherzogen und so weiter und so fort. Und manchmal habe ich dann das Gefühl, dass das eigentlich nicht richtig ist und das es eigentlich früher natürlicher und richtiger war. Und genau dieser Gedanke ging mir immer wieder durch den Kopf, als ich dieses Buch las. Das jedenfalls hat der Autor erreicht bei mir, und lachen musste ich auch manchmal und mich selbst habe ich auch mitunter erkannt. Gar nicht so wenig eigentlich!
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Letzte Aktualisierung: 12.05.2026 10:22 Uhr.