Unter Weißen: Was es heißt, privilegiert zu sein
Soziologie-Referenz EAN 9783446254725

Unter Weißen: Was es heißt, privilegiert zu sein

Hersteller: Hanser Berlin  ·  MPN: 1156896
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Produktfakten auf einen Blick

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Hanser Berlin
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9783446254725
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Soziologie-Referenz
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Produktbeschreibung

Wie erlebt jemand Deutschland, der dazugehört, aber für viele anders aussieht? Mohamed Amjahid, Sohn marokkanischer Gastarbeiter und als Journalist bei einer deutschen Zeitung unfreiwillig "Integrationsvorbild", wird täglich mit der Tatsache konfrontiert, dass er nicht-weiß ist. Er hält der weißen Mehrheitsgesellschaft den Spiegel vor und zeigt, dass sich diskriminierendes Verhalten und rassistische Vorurteile keineswegs bloß bei unverbesserlichen Rechten finden, sondern auch bei denen, die sich für aufgeklärt und tolerant halten. Pointiert und selbstironisch macht er deutlich, dass Rassismus

Bewertungen & Erfahrungen

4,8 von 5
4 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 4 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Redaktion 03.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Interessant.
P. Jaeger 11.04.2024 amazon.de
Ich bekam dieses Buch beiläufig in einer Email empfohlen. Da das Buch erst kürzlich verlegt wurde habe ich es mir bestellt. Ich fing an zu lesen und konnte nicht mehr aufhören, in zwei Tagen hatte ich es durch.Was ist Weißsein? Wer sich diese Frage stellt, bekommt in diesem Buch viele facettenreiche Antworten. Ich bin ein weißer, ostdeutsch sozialisierter Mann. Dieses Buch hat mich an einigen Stellen tief ins Mark getroffen. Es hat mich zum Lachen gebracht, es hat mich traurig gemacht und mir Beispiele geliefert, an welchen Stellen ich wirksam sein kann. Dieses Buch ist ein wichtiger Wegweiser, Weißsein als eine (be-)herrschende Realität zu begreifen, in einer Zeit in der wir als Weiße so viel darüber sinnieren was mit „den Anderen“ zu tun sei, ohne uns fragen zu müssen wer eigentlich „wir“ ist. Es ist ein Buch für Jede/n und besticht durch eine klare Sprache, die sich nicht in akademischen Diskursen verliert und daher verständlich ist und uns berühren kann. Der Autor greift aktuelle Entwicklungen in Deutschland und Europa auf und beschreibt daran die Wirksamkeit des Systems von Rassismus in einer Weise, die durch Menschlichkeit überzeugt und nicht durch Debatte.
Antonia.goercks 11.04.2024 amazon.de
Das Buch ist echt super interessantIch habe sehr viel mit Südländern zutun und habe auch schon so einige Diskussionen über Vorurteile und Rassismus gehabt. Sowohl mit weißen Mitmenschen als auch mit den Südländern.Aus diesem Buch konnte ich für mich sehr viele Argumente mitnehmen, die ich zukünftig in meinen Diskussionen anwenden werde. Ich fand es auch super, dass in diesem Buch relativ viele Fremdwörter benutzt werden, so konnte ich auf jeden Fall auch auf sprachlicher Ebene was mitnehmen.Eine Sache, die mich gestört hat, ist dass als er über einen Ort in Frankreich schrieb, wo er in ein Restaurant ging. Er schrieb von zwei Frauen, die dort saßen und Wein tranken. Die bezeichnete er beiläufig als Alkoholikerinnen. Ohne jegliche Anhaltspunkte. Das wirkt einfach nur unwissend von ihm, schließlich ist nicht jeder, der Alkohol trinkt, ein Alkoholiker.Ich werde es auf jeden Fall noch einmal lesen und jeder Zeit weiterempfehlen.
Amazon Kunde 11.04.2024 amazon.de
Super geschrieben, informativ und auf den Punkt gebracht. Die einzigen zwei Macken die ich entdeckt habe war 1. Er schrieb oft von "Männern, Frauen und Transsexuellen" was nicht ganz Sinn macht weil trans people entweder Frau , Mann oder non-binary sind bzw trans Frauen sind genauso Frauen wie cis Frauen. Wenn er schon unterscheiden wollte hätte er das mit Begriffen wie cis und trans machen können. 2. Als er von der weissen Unterdrückung und deren Folgen in Nordafrika spricht; bzw. sagt wie die Kolonisatoren den Kolonisierten die Unterdrückung beibrachten, hätte er auch ansprechen können wie das natürlich vorliegt, aber auch thematisieren können wie Minderheiten wie zB Amazigh die schon vor der weissen Fremdbestimmung von Arabern unterdrückt wurden und es heute noch immer werden. Bzw. daraufhinweisen können, dass auch interne Konflikte und Unterdrückungsmuster, durch eine Kolonisation, welche vor der europäischen passierte, vorliegen. Auch ignoriert er dass anti-blackness in unseren MENA communities leider auch schon vor den Europäern bestand.
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