Band 4 der "Superschlaue Dinge"-Bestseller-Reihe von Mathilda Masters und Louzie Perdieus beweist: Geschichte ist alles andere als verstaubt! Der neue Band in der erfolgreichen "321 superschlaue Dinge"-Reihe nimmt mit auf eine spannende Reise von den Urmenschen bis heute. Wusstest du, dass die Perser schon im Jahr 400 v. Chr. die Kühltruhe erfanden? Oder dass das Kolosseum in Rom mit Wasser gefüllt werden konnte, um Seeschlachten nachzuspielen? Vielleicht hast du schon von Hofnarren im Mittelalter gehört, aber gab es auch Närrinnen? Hier erfährst du, ob Napoleon wirklich so klein war, welches Lebewesen zuerst in den Weltraum reiste, wie das Internet entstanden ist und vieles mehr! 321 witzige, wissenswerte und verblüffende Fakten rund um Urzeit, Altertum, Mittelalter und Neuzeit beweisen: Geschichte ist alles andere als angestaubt.
Bewertungen & Erfahrungen
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4 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 4 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion05.07.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist absolut faszinierend und voller spannender Fakten, die man nicht erwartet, und ich kann es jedem wärmstens empfehlen. Die Art und Weise, wie die Geschichte präsentiert wird, ist unglaublich unterhaltsam und lehrreich.
In der Reihe des Hanser-Verlages, in der kleine Leserinnen und Leser superschlaue Dinge erfahren können, ist inzwischen auch ein Band vier, nämlich der über Geschichte erschienen. Schon allein die schiere Menge der darin möglichen Zeitabschnitte, Länder, Vorgänge und Protagonisten ist so gewaltig, dass man sich durchaus hätte erlauben können, die „Geschichte“ in eigene Perioden zu unterteilen. Das hat die Autorin aber nicht getan, sondern einen thematisch sortierten Rundumschlag unternommen, um in sechst Abschnitten alles von einst bis etwa heute in einem Buch zu vereinen – und das verknappt und kindgerecht. Eine Herkulesaufgabe.Interessant ist der Umstand, dass das Buch ab 11 Jahren empfohlen wird. Das ist ein gutes Stück vor dem Fach Geschichte im Unterrichtslehrplan (meist 7./8. Klasse Gymnasium), aber zugleich eine deutliche Abgrenzung zur Grundschulliteratur. Das ist grundsätzlich gut, da es ja doch eines gewissen Empfängerhorizonts bedarf, um sich abstrakte geschichtliche Dinge nicht nur zu merken, sondern auch zu vergegenwärtigen, selbst wenn sie wie hier attraktiv aufbereitet und nett illustriert sind. Mein Kritikpunkt an dem Buch liegt darin, dass die Kohärenz ein bisschen fehlt. Das muss sich die Aufteilung in die 321 Dinge eben doch vorwerfen lassen, wo doch gerade das Wissen um geschichtliche Zusammenhänge, die Fähigkeit aktuelle Entwicklungen und Umstände aus Vergangenem zu begreifen oder erklären zu können als Kernkompetenz einer Historikerin oder eines Historikers erstrebenswert wäre und nicht reines Einzelfaktenwissen.Ansonsten bin ich inhaltlich mit dem Buch – wie auch ansonsten mit der ganzen Superschlau-Reihe – sehr zufrieden und habe viele Stichworte mit Kindern verschiedenen Alters angesehen, durchgelesen, diskutiert und bewertet. Natürlich kam oft der Wunsch nach weiterer Information, aber gerade dieses Anstacheln des Wissensdursts ist ja ein echter Erfolg eines Buchs. Durch sinnvolle Struktur und Querverweise wäre dann das Zusatzwissen idealerweise auch im selben Buch abrufbar, aber das wäre vielleicht ein bisschen zu viel des Guten gewesen.Thematisch erfasst wird zunächst die Entstehung der Erde, was ja streng genommen eher in den Bereich der Naturwissenschaften gehört und entsprechend knapp gehalten ist. Danach wird ebenso kurz die Urgeschichte abgehandelt, bevor es dann in den vier größten Kapiteln um das Altertum, das Mittelalter, die Neuzeit und die Neueste Zeit geht, also ganz streng nach der klassischen Einteilung der Epochen. Zur Sprache kommen das alte Ägypten, die Griechen und die Römer, Kelten und Barbaren, aber auch andere Erdteile, sodass der Fokus nicht nur auf Europa liegt. Dies gilt für alle Kapitel, sodass man auch zum Mittelalter einige Fakten über Nordamerika oder China erfährt. In der Neuzeit kommen erwartungsgemäß die Entdeckungsreisen zur Geltung, die Kolonisierung der Kontinente und die Revolutionen. Die jüngste Geschichte wird eher nach sachlichen Themen untergliedert, nämlich Erfindungen, Weltkriege und Fernseh- und Computerzeitalter. Die einzelnen Artikel verbinden dann geschickt Fakten und kulturelle Begebenheiten, ggf. anhand markanter Persönlichkeiten oder anhand von deren bemerkenswerten Eigenschaften oder Eigenheiten. Besondere Namen und Begriffe sind bei Bedarf extra farbig im Text hervorgehoben.Wenn man berücksichtigt, dass man sich manche Dinge besser merken kann, wenn sie im Kopf mit einer Besonderheit verknüpft werden können, so ist der Ansatz dieses Buches, dieser Reihe für Kinder richtig gut. Betrachtet man die avisierte Leserschaft ab 11/12 Jahren, so hätte es wie oben beschrieben durchaus etwas mehr Gesamtbetrachtung und Stringenz geben können, um die aneinander gereihten Fakten zu einem Überblickswissen zu verknüpfen. Dennoch ist das Buch eine tolle Ergänzung der Reihe und für wissbegierige Kinder absolut lesenswert, im Ganzen oder in Etappen.
Die Journalistin Mathilda Masters (Text) und die Grafikdesignerin Louize Perdieus (Illustration) haben mit „321 superschlaue Dinge, die du über Geschichte wissen musst“ den inzwischen vierten Band der Reihe der „Superschlauen Dinge“ im Hanser-Verlag herausgebracht. Nach dem eher auf kurioses Allgemeinwissen fokussierten „321 Dinge, die du unbedingt wissen musst“, 2018 haben sich Masters und Perdieus in den folgenden Bänden auf je ein Gebiet fokussiert: Auf Tiere (2019), Klima (2020) und nun Geschichte (2022). Darin erzählen sie in insgesamt sechs chronologisch geordneten Kapiteln von der Entstehung der Erde (Kap. 1) und der Urgeschichte (Kap. 2) über das Altertum (Kap. 3) und das Mittelalter (Kap. 4) bis hin zur Neuzeit (Kap. 5) und der neuesten Zeit (Kap. 6). In kurzen und leicht verständlichen Texten präsentiert Masters darin unterhaltsame und erstaunliche historische Anekdoten. Man liest etwa über „Roms durchgeknallte Kaiser“, über die „Macken mittelalterlicher Könige“ oder über „merkwürdige Monarchen“, erfährt, dass ägyptische Pharaonen oft keine Schönheiten waren, immer Bart trugen (auch als Frau) und manchmal ihre Geschwister heirateten und findet heraus, warum die Mohnblume ein Symbol für den ersten Weltkrieg ist. Die 321 Dinge erheben dabei keinen Anspruch verwickelte historische Sachverhalte und ihre Hintergründe in Gänze zu erklären – dieses Unterfangen wäre zum Scheitern verurteilt -, vielmehr sind sie auf eine einzelne Anekdote hin zugespitzt und stellen damit den Spaß an der Beschäftigung mit Geschichte in den Vordergrund. Hierzu tragen auch die zahlreichen Vignetten, die die kurzen Geschichten bildlich unterstützen, bei. Perdieus verwendet dafür meist einfach Strichzeichnungen, die nur wenig koloriert sind, aber ebenso kurios wirken wie die historischen Anekdoten selbst. Ein Wissensenzyklopädie über Geschichte lädt der Band zum Lesen, Stöbern und Schmunzeln ein.Weitere Rezensionen auf ajum.de
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Letzte Aktualisierung: 12.05.2026 19:39 Uhr.