An den Pforten der Zeit Die Kirche hat den Schlüssel zum ewigen Leben gefunden und infolgedessen die Macht über unzählige Sonnensysteme an sich gerissen. Gnadenlos verfolgt sie jeden durch Raum und Zeit, der ihren Herrschaftsanspruch gefährdet. So auch Raul Endymion und seine Begleiterin Aenea - denn Aenea trägt etwas in sich, das die Macht der Kirche in ihren Grundfesten erschüttern und die Geschichte der Menschheit erneut radikal verändern könnte ... Das Buch enthält die beiden Romane "Pforten der Zeit" und "Die Auferstehung".
Bewertungen & Erfahrungen
4,8 von 5
6 Bewertungen
5 ★5
4 ★1
3 ★0
2 ★0
1 ★0
Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion22.05.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist absolut faszinierend und transportiert einen direkt in die spannende Welt der Zeitreisen und kosmischen Macht. Ich war total begeistert von der Geschichte und dem reichen Inhalt.
Redaktion22.05.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist ein fantastisches Abenteuer, das mich sofort in die faszinierende Welt der Zeit und der Sonnensysteme entführt. Die Geschichte ist unglaublich spannend und fesselnd, ein echtes Highlight für alle Leser.
Eins vorweg, dieses Buch geht eigentlich nicht ohne Hyperion und umgekehrt. Hyperion hat mich zunächst ratlos zurückgelassen, was, wie mir ein in diesem Genre erfahrenerer Freund versichert hat, in diesem Genre mitunter öfter vorkommen kann.Damit wollte ich mich aber nicht zufrieden geben und habe sofort nach Hyperion mit Endymion begonnen.Da mir die Figuren und das Konzept der Hegemonie sehr gut gefallen haben, stand ich dem Nachfolgerbuch zunächst skeptisch gegenüber und hoffte auch viele Parallelen bzw. anknüpfende Handlungsstränge.Allerdings versteht es Simmons geschickt, dieses "Verlustgefühl", wenn man so will, aufzufangen und langsam aber sicher in den Hintergrund dieser fast dreihundert Jahre später stattfindenden Geschichte treten zu lassen, bzw. eigentlich besser: sie miteinander zu verweben. Es gibt immer wieder Aha-Erlebnisse und zunehmend wird auf alle dunklen Flecken/Fragezeichen aus Hyperion Licht geworfen.Da ich ein Fan von in Geschichten eingewobenen Retrospektiven bin, verstand (und mochte) ich Hyperion rückwirkend mit jedem fortschreitenden Kapitel von Endymion besser bzw. mehr.Ich möchte mich bewusst nicht mit inhaltlichen Schilderungen aufhalten, sondern für all jene, die nach Hyperion skeptisch sein mögen, mit Endymion zu beginnen, anhand der Figur des Shrike Folgendes nicht unerwähnt lassen:Erschien mir das Shrike in Hyperion sehr abstrakt und in seiner Gestalt und seinem Tun manchmal fast schon lächerlich, schließt man es in Endymion vielleicht nicht sofort ins Herz, versteht aber zumindest endlich Sinn und Zweck dieser Kreatur besser (wenn auch nicht in jedem Punkt).Kleiner Spoiler (zu viel wird nicht verraten, eher Appetit ausgelöst): Neben Silenus, der schon früh im Buch wieder auftaucht, trifft man unter anderem auch Lenar Hoyt, später auch die mysteriöse Rachel Weintraub, deren Geschichte wohl weitere Bücher füllen würde, wie auch den Krieger unserer Herzen, Fedman Kassad. Und wer sich fragt, was eigentlich Het Masteen und die Tempelritter für eine mysteriöse Rolle spiel(t)en, erfährt dies in Endymion, inklusive dem Grund, warum der Tempelritter während der Pilgerfahrt verschwand!
Mit den "Hyperion-Gesängen" hat Dan Simmons fraglos ein Meisterwerk der Science-Fiction geschaffen. "Endymion" ist eine sehr gelungene Fortsetzung: wiederum wird der Handlungsverlauf aus Sicht sehr verschiedener Protogonisten geschildert. Dabei gelingt es Simmons wiederum, einen angenehmen Mix aus Spannung, Action, Romantik und Tragik einzuflechten. Sehr phantasievoll werden faszinierende Welten und das Leben der Bewohner, die sich den entsprechenden planetaren Bedingungen angepasst haben, beschrieben.Besonders interessant war für mich, dass die beiden Bücher Jahrhunderte nach den Hyperion-Gesängen spielen. Die Welten, die man aus den Vorgängern kennt, haben sich zum Teil sehr verändert und die vorausgegangenen Ereignisse haben ihre Spuren hinterlassen. Viele Mysterien und Fragen, die nach Lesen der Hyperion-Gesänge unbeantwortet blieben, werden in Endymion aufgelöst. Letztendlich werden die Zusammenhänge eigentlich erst in diesem zweiten Doppelband klar, wobei man durchaus viele "Fakten" einfach als gegeben hätte hinnehmen könnte.Wem die Hyperion-Gesänge gefallen haben, der wird auch mit Endymion wunderbare Stunden beim Schmökern verbringen. Klare Kaufempfehlung.
Gut geschrieben, kommt aber an seinen Vorgänger nicht ganz ran. Oft übertreibt der Autor mit seinen Exegesen, listet seitenweise Namen auf (die eigentlich ohne Bedeutung sind) und ergeht sich in opulenten Naturbeschreibungen, die man dann irgendwann auch mal ganz gerne überblättert. Trotzdem: Der Plot ist sehr gelungen.
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Letzte Aktualisierung: 12.05.2026 19:39 Uhr.