Wie schon in meinem Rezensionstitel angemerkt, liegt dem Roman eine gute Idee zu Grunde, die auch gut, konsequent und plausibel durchgeführt wurde.Kurz zum Inhalt aus meiner Sicht:Es gibt 2 Handlungsstränge die mehr oder weniger parallel ablaufen;Zuerst gibt es einen terrageformten Planeten, auf dem die Menschein ein genmutiertes Virus aussetzen möchten, welches dort lebende Affen quasi im Zeitraffertempo auf eine höhere, intelligentere Evolutionsstufe bringen soll. Dieses Experiment sollte von einer Wächterkapsel im Orbit des Planeten überwacht werden. Es kommt jedoch anders und nichtAffen, sondern eine andere Spezies auf dem Planeten wird in der Evolution zu einer neuen Intelligenz und Bewusstsein beschleunigt. Die Wächterkapsel weiß nichts davon.Der andere Handlungsstrang betrifft die Arche, ein riesiges Raumschiff mit den letzten überlebenden Menschen ( die Mehrheit davon im Kälteschlaf) auf der Suche nach einer neuen Heimat. Als sie den o.g. grünen, erdähnlichen Planeten entdecken, möchten sie ihn ungedingt zu ihrere neuen Heimat machen, werden aber von der Wächterkapsel eindringlich und mit Gewalt dazu gezwungen, zu einem anderen Planeten weiterzureisen. Nachdem sich dieser andere Planet aber als unbesiedelbar herausstellt, kehr die Arche ( Jahrzehnte, Jahrhunderte?) später wieder zu dem grünen Planeten zurück. Mittlerweile ist die dortige Spezies zur neuen Intelligenz herangereift und es stehen sich nund 2 Spezies, die nicht unterschiedlicher sein könnten, gegenüber: die eine, um Ihre Heimat zu verteidigen, die andere um den Planeten um jeden Preis zu ihrer neuen Heimat zu machen.Das uplift-Thema ist nicht neu, aber ich find es gut und konsequent umgesetzt. In den einzelnen Kapitel kann man die Spezies quasi auf ihrem Weg zu immer mehr Intelligenz und Bewusstsein begleiten. Parallel dazu, suchen die Menschen der Arche verzweifelt eine neue Heimat, bis sie am Schluss fest entschlossen sind, den grünen Planeten um jeden Preis in Besitz zu nehmen. Wie schon ein anderer Rezensent (enttäuscht) geschrieben hat, geht es hier nicht um große Kämpfe oder Raumschlachten. Diese kommen wohl vor, sind aber nur ein Teil der Handlung und subtiler ausgearbeitet als der allgemeine Inhalt vermuten lässt. Meiner Meinung handelt es sich somit um einen gelungenen, interessanten Roman, der auch zum Nachdenken anregt: kann sich Intelleginz auch in einer anderen Spezies entwickeln und würden wir eine intelligente Spezies auch als intelligente Spezies erkennen, wenn sie sich von uns grundlegend unterscheidet?