New York, einhundert Jahre später. Der Meeresspiegel ist angestiegen, und die Straßen des Big Apple haben sich in Kanäle verwandelt und aus den einstigen Wolkenkratzern sind hoch aufragende Inseln geworden. Aber noch hat New York sich nicht aufgegeben. In einem Haus treffen so unterschiedliche wie ergreifende Schicksale aufeinander - Schicksale, die von der Zukunft nach dem Ökokollaps erzählen. Da ist zum Beispiel ein nimmermüder Detektiv, und da ist das Internet-Sternchen. Auf dem Dach leben die Coder. Ihr Verschwinden setzt schließlich eine Kette von Ereignissen in Gang, die das Leben aller New Yorker für immer beeinflussen werden.
Bewertungen & Erfahrungen
4,0 von 5
6 Bewertungen
5 ★3
4 ★2
3 ★0
2 ★0
1 ★1
Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion23.06.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist ein fantastisches Abenteuer, das mich sofort in die faszinierende Welt von New York 2140 entführt. Die Geschichte ist unglaublich lebendig und die Atmosphäre ist perfekt eingefangen.
Redaktion23.06.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist eine fantastische Reise in die Zukunft und eine wunderbare literarische Erfahrung. Die Beschreibung von New York in der Zukunft ist unglaublich lebendig und fesselnd.
NY 2140 ist ein hervorragender Roman, der gleich zwei gewichtige Themen unserer Zeit gekonnt in Belletristik verpackt. Einmal geht es um die systematische Zerstörung unserer Umwelt und den nunmehr in der erzählten Zukunft verschleppten und unaufhaltsamen Spätfolgen, die die Natur auf den Kopf stellen. Auf der anderen Seite beschäftigt sich die recht spannende Handlung, die in dem abgesoffenem, venezianisch anmutenden New York spielt, mit der wahren Natur des völlig entgleisten kapitalistischen Systems, das von den Banken getrieben, die Wenigen immer weiter bevorzugt, immer reicher und scheinbar unantastbarer macht. Und Robinson geht einen Schritt weiter: Er führt die Zusammenhänge auf, die beweisen sollen, dass es sich bei beiden Katastrophen eigentlich um ein und dasselbe Problem handelt. Dieser Gedanke ist nicht neu, wird aber im Umfang des Buches und seiner vielen Perspektiven ungewöhnlich genau beschrieben und am Ende mit einem radikalen Lösungsvorschlag gekrönt.Die zugrunde liegende Geschichte baut auf einem großen Figurenset auf, welches die wechselnden Perspektiven liefert, die der Autor für den ernsten Part der Geschichte benötigt. Da gibt es zwei naive Nerds, die die Welt retten wollen und damit eine Verkettung von Ereignissen auslösen, die wiederum einen großen Wandel heraufbeschwören. Des Weiteren lernen wir eine ranghohe Polizistin kennen, eine NGO-Funktionärin, zwei Waisenkinder, einen Hedge-Fond-Manager mit eigenem Index, einen Hausmeister mit Vergangenheit und eine Netz-Aktivistin und Influencerin. Sie alle wohnen im selben Gebäude und werden durch die Ereignisse zu einer eingeschworenen Gemeinschaft. Hinzu kommen noch eine anonyme Stimme, die „der Bürger“ genannt wird, und eine gute Handvoll weiterer Figuren, die sich um die Protagonisten scharen und zum Teil auch tragende Rollen einnehmen.Bei „dem Bürger“ handelt es sich um einen literarischen Kniff, eine Art „göttliche Instanz“, die den Leser auch einmal direkt anspricht und klar macht, dass ihre Lektüre eine Art wahlfreie Option ist, die Metadaten zur Geschichte liefert aber eben nicht unbedingt gelesen werden muss. Sehr einfallsreich.Bedenkt man Umfang von Text, Themen und Figuren, sticht hervor, wie einfach sich das Buch lesen lässt. Das Handwerk ist ausgereift, natürliche Spannung mit wenigen Effekten ist vorhanden und viele ungewöhnliche Ideen würzen den Weg. (Denke ich nur an den Eisbärenausbruch oder die vielen Havarien der Jungs, muss ich unwillkürlich schmunzeln.)Eine klare Leseempfehlung.
Ich mochte den Sci-Fi Roman "Aurora" des Autors sehr, deswegen hatte ich mich auch auf dieses Buch gefreut. Der langsame ERzählstil, das teils nachdenklich, unaufgeregte aber immer irgendwie weiterführende in der Erzählweise des Autors hat mir bei "Aurora" sehr gefallen.Hier nun ist nichts davon irgendwie interessant, spannend oder neuartig. Im Gegenteil: der eigentlich faszinierende Grundgedanke des überfluteten New Yorks, der so viel Potential bieten würde, geht - im wahrsten Sinne des Wortes - völlig unter. Es passiert einfach nichts in diesem Buch! Jede Enwicklung, die sonst auf 20 Seiten passieren würde, dauert hier 200 Seiten.Eine langweilige Polizistin, die auf 300 Seiten keinen Schritt weitergekommen ist mit ihrem etwas kruden Fall (zwei Programmierer sind verschwunden), ein völlig banaler und klischeebehafteter Börsentyp, der über zig Seiten nur von seinen Fraueneroberungskünsten berichtet und dann eine wirklich lächerliche Romanze mit einer lächerlichen Frau auf lächerliche Art und Weise beginnt und zwei Jugendliche, die im Auftrag eines alten Mannes unter Wasser nach einem Schatz suchen sollen.Die ein oder andere Länge mag bei einem 800Seiten+ Roman zu verschmerzen sein, aber dieses Buch besteht aus Längen. Nach 350 Seiten hat man das Gefühl, den Prolog endlich überstanden zu haben und dann passiert - erstmal nichts.Wer eine Geschichte mit so wenig Entiwcklung und Spannung auf 800 Seiten auswälzt, der hat entweder einen schlechten Lektor oder gar keinen.Dieses Buch ist leider leider ein absoluter Versenker.
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Letzte Aktualisierung: 12.05.2026 19:39 Uhr.