Robinson, Kim Stanley: New York 2140
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Unterhaltungsliteratur EAN 9783453319004

Robinson, Kim Stanley: New York 2140

Hersteller: Heyne  ·  MPN: 1165183
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Zuletzt aktualisiert: 12.05.2026 19:39 Uhr
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Produktfakten auf einen Blick

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HEYNE
EAN
9783453319004
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1165183
Kategorie
Unterhaltungsliteratur
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Produktbeschreibung

New York, einhundert Jahre später. Der Meeresspiegel ist angestiegen, und die Straßen des Big Apple haben sich in Kanäle verwandelt und aus den einstigen Wolkenkratzern sind hoch aufragende Inseln geworden. Aber noch hat New York sich nicht aufgegeben. In einem Haus treffen so unterschiedliche wie ergreifende Schicksale aufeinander - Schicksale, die von der Zukunft nach dem Ökokollaps erzählen. Da ist zum Beispiel ein nimmermüder Detektiv, und da ist das Internet-Sternchen. Auf dem Dach leben die Coder. Ihr Verschwinden setzt schließlich eine Kette von Ereignissen in Gang, die das Leben aller

Bewertungen & Erfahrungen

4,0 von 5
6 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Redaktion 23.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist ein fantastisches Abenteuer, das mich sofort in die faszinierende Welt von New York 2140 entführt. Die Geschichte ist unglaublich lebendig und die Atmosphäre ist perfekt eingefangen.
Redaktion 23.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist eine fantastische Reise in die Zukunft und eine wunderbare literarische Erfahrung. Die Beschreibung von New York in der Zukunft ist unglaublich lebendig und fesselnd.
Redaktion 23.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Interessant!
PMU 12.03.2024 amazon.de
NY 2140 ist ein hervorragender Roman, der gleich zwei gewichtige Themen unserer Zeit gekonnt in Belletristik verpackt. Einmal geht es um die systematische Zerstörung unserer Umwelt und den nunmehr in der erzählten Zukunft verschleppten und unaufhaltsamen Spätfolgen, die die Natur auf den Kopf stellen. Auf der anderen Seite beschäftigt sich die recht spannende Handlung, die in dem abgesoffenem, venezianisch anmutenden New York spielt, mit der wahren Natur des völlig entgleisten kapitalistischen Systems, das von den Banken getrieben, die Wenigen immer weiter bevorzugt, immer reicher und scheinbar unantastbarer macht. Und Robinson geht einen Schritt weiter: Er führt die Zusammenhänge auf, die beweisen sollen, dass es sich bei beiden Katastrophen eigentlich um ein und dasselbe Problem handelt. Dieser Gedanke ist nicht neu, wird aber im Umfang des Buches und seiner vielen Perspektiven ungewöhnlich genau beschrieben und am Ende mit einem radikalen Lösungsvorschlag gekrönt.Die zugrunde liegende Geschichte baut auf einem großen Figurenset auf, welches die wechselnden Perspektiven liefert, die der Autor für den ernsten Part der Geschichte benötigt. Da gibt es zwei naive Nerds, die die Welt retten wollen und damit eine Verkettung von Ereignissen auslösen, die wiederum einen großen Wandel heraufbeschwören. Des Weiteren lernen wir eine ranghohe Polizistin kennen, eine NGO-Funktionärin, zwei Waisenkinder, einen Hedge-Fond-Manager mit eigenem Index, einen Hausmeister mit Vergangenheit und eine Netz-Aktivistin und Influencerin. Sie alle wohnen im selben Gebäude und werden durch die Ereignisse zu einer eingeschworenen Gemeinschaft. Hinzu kommen noch eine anonyme Stimme, die „der Bürger“ genannt wird, und eine gute Handvoll weiterer Figuren, die sich um die Protagonisten scharen und zum Teil auch tragende Rollen einnehmen.Bei „dem Bürger“ handelt es sich um einen literarischen Kniff, eine Art „göttliche Instanz“, die den Leser auch einmal direkt anspricht und klar macht, dass ihre Lektüre eine Art wahlfreie Option ist, die Metadaten zur Geschichte liefert aber eben nicht unbedingt gelesen werden muss. Sehr einfallsreich.Bedenkt man Umfang von Text, Themen und Figuren, sticht hervor, wie einfach sich das Buch lesen lässt. Das Handwerk ist ausgereift, natürliche Spannung mit wenigen Effekten ist vorhanden und viele ungewöhnliche Ideen würzen den Weg. (Denke ich nur an den Eisbärenausbruch oder die vielen Havarien der Jungs, muss ich unwillkürlich schmunzeln.)Eine klare Leseempfehlung.
Filmbesprechungen 12.03.2024 amazon.de
Auf der ganzen Welt hat sich der Meeresspiegel gehoben, so dass vieles unter Wasser steht. So auch in New York, das sich zu einem amerikanischen Venedig entwickelt hat, in dem Hochhäuser wie autarke kleine Städte wirken.In einem dieser Hochhäuser betätigt sich Vlade als Hausmeister. Zusammen mit anderen Bewohnern, die in verschiedenen Berufen tätig sind, versucht er, diese kleine Welt instand zu halten.Doch dann wird plötzlich ein verlockendes Kaufangebot auf das Gebäude abgegeben, zugleich verschwinden zwei Bewohner des Komplexes.Vlade und seine Freunde versuchen, Licht hinter die Sache zu bringen und entdecken ein abgekartetes Spiel, hinter dem reine Profitgier zu stecken scheint..Kim Stanley Robinson hat eine Ausgangssituation entworfen, die vollkommen plausibel und nachvollziehbar wirkt. Sein Roman über das zukünftige New York im Jahre 2140 ist eine gekonnte Mischung aus Science Fiction, Dystopie und Polit-Thriller, der mich bereits nach wenigen Seiten in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen hat. Es dauert sicherlich eine Weile, bis man mit den zahlreichen Protagonisten „warm“ wird, doch das Durchhalten lohnt sich. Auch wenn Robinson den Charakteren nicht wirklich viel Tiefe verliehen hat, folgt man ihrem Lebensweg neugierig und möchte wissen, wie es ihnen im weiteren Verlauf der Geschichte ergeht.Besonders gut gefallen haben mir die gesellschaftskritischen und politischen Aspekte, die der Autor in seinen Plot mit eingebaut hat. Diese Entwicklungen waren absolut authentisch und ich dachte mir des Öfteren, dass sich viele der kritisierten Dinge bereits in unserer heutigen Zeit so zutragen. Genau aus diesem Grund empfinde ich Robinsons Zukunftsvision absolut lesenswert.Der Autor erhebt niemals den Zeigefinger wie ein strenger Lehrer, sondern regt uns mit seinen Ideen schlichtweg zum Nachdenken an, damit uns genau solch eine Zukunft nicht erwartet. Doch es ist nicht nur die politische Seite, die diesen Roman sehr interessant macht, sondern auch die abenteuerliche Geschichten der Protagonisten, die sich munter zwischen den Genres des Liebes-, SF oder Weltuntergangsromans bewegen, aber auch klassische Elemente des Abenteuerromans beinhalten. Obwohl viel geredet wird (und eben auch politisches, das ich eigentlich überhaupt nicht mag) fliegen die achthundert Seiten nur so dahin. Nur selten empfand ich die Geschichte langweilig, meistens konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen, so hat es mich gefesselt. „New York 2140“ ist kein typischer Science Fiction-Roman, sondern bewegt sich, so wie die meisten anderen Romane von Kim Stanley Robinson, eher auf einem sehr realitätsnahen Niveau und zeigt zwar ein Zukunftsbild unserer Welt, das allerdings nicht besonders weit von unserer Jetztzeit entfernt ist.Mit einer erschreckenden Detailgenauigkeit und einer überaus schockierenden Konsequenz schildert Robinson die Auswirkungen des Klimawandels und der daraus resultierenden Lebenssituation, die sich der Mensch selbst bereitet hat. Es ist faszinierend, wie der Autor die diversen Bereiche einer solchen Naturkatastrophe ausleuchtet und sie anhand von Einzelschicksalen dennoch zu einer allgemein anwendbaren „Sache“ macht. Ich fühlte mich in dieser „Wasserwelt“ sehr heimisch, obwohl diese natürlich mit einer Unmenge an Problemen verbunden war. Dennoch schildert Robinson das Leben seiner Protagonisten auf eine Art und Weise, die den Leser unmittelbar daran teilhaben lässt. Man wünscht sich fast, man könnte einen Blick auf dieses New York in einer nicht allzu fernen Zukunft werfen, mit all seinen Brücken und Wasserwegen.Die Lebensgeschichten seiner Protagonisten verbinden sich am Ende zwar zu einem Gesamtbild, bringen aber nicht einen Aha-Effekt, wie sich manch ein Leser wohl wünschen würde. „New York 2140“ ist aus Actionperspektive absolut unspektakulär, aus erzählerischer Sicht jedoch fast schon visionär in seiner Detailgenauigkeit und Klarheit. Die Finanzwelt ist auch hier, wie schon in der Gegenwart, vollkommen abgedreht und machthungrig. Robinson zeigt dem aufmerksamen Leser auf, wie sich solch ein Verhalten auf die Zukunft der Menschheit auswirken kann. Und das tut er sehr nachhaltig und intensiv. Ich habe dieses Buch sehr genossen..Fazit: Abenteuer, Science Fiction, Gesellschaftskritik und Liebesroman in einem. Wer sich darauf einlassen kann, erhält ein absolut detailliertes Zukunftsbild unserer Erde.© 2018 Wolfgang Brunner für Buchwelten
creepy creatures reviews 12.03.2024 amazon.de
Ich mochte den Sci-Fi Roman "Aurora" des Autors sehr, deswegen hatte ich mich auch auf dieses Buch gefreut. Der langsame ERzählstil, das teils nachdenklich, unaufgeregte aber immer irgendwie weiterführende in der Erzählweise des Autors hat mir bei "Aurora" sehr gefallen.Hier nun ist nichts davon irgendwie interessant, spannend oder neuartig. Im Gegenteil: der eigentlich faszinierende Grundgedanke des überfluteten New Yorks, der so viel Potential bieten würde, geht - im wahrsten Sinne des Wortes - völlig unter. Es passiert einfach nichts in diesem Buch! Jede Enwicklung, die sonst auf 20 Seiten passieren würde, dauert hier 200 Seiten.Eine langweilige Polizistin, die auf 300 Seiten keinen Schritt weitergekommen ist mit ihrem etwas kruden Fall (zwei Programmierer sind verschwunden), ein völlig banaler und klischeebehafteter Börsentyp, der über zig Seiten nur von seinen Fraueneroberungskünsten berichtet und dann eine wirklich lächerliche Romanze mit einer lächerlichen Frau auf lächerliche Art und Weise beginnt und zwei Jugendliche, die im Auftrag eines alten Mannes unter Wasser nach einem Schatz suchen sollen.Die ein oder andere Länge mag bei einem 800Seiten+ Roman zu verschmerzen sein, aber dieses Buch besteht aus Längen. Nach 350 Seiten hat man das Gefühl, den Prolog endlich überstanden zu haben und dann passiert - erstmal nichts.Wer eine Geschichte mit so wenig Entiwcklung und Spannung auf 800 Seiten auswälzt, der hat entweder einen schlechten Lektor oder gar keinen.Dieses Buch ist leider leider ein absoluter Versenker.
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