Spiegel: Novelle
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Kurzgeschichten EAN 9783453319127

Spiegel: Novelle

Hersteller: Heyne  ·  MPN: 1057778
4,5/5 (4 Bewertungen)
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Zuletzt aktualisiert: 12.05.2026 19:39 Uhr
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Produktfakten auf einen Blick

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HEYNE
EAN
9783453319127
Hersteller-Artikelnr.
1057778
Kategorie
Kurzgeschichten
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Produktbeschreibung

China in der nahen Zukunft. Der junge, ehrgeizige Beamte Song Cheng stößt auf einen gewaltigen Korruptionsskandal. Doch plötzlich wird er selbst ins Gefängnis geworfen. Dort taucht ein geheimnisvoller Mann mit einem Supercomputer auf, der ebenfalls verfolgt wird - weil er alles weiß. Einfach alles. Wie kann das sein? Und welche Konsequenzen hat das? Mit seiner Novelle Spiegel erweist sich Cixin Liu, Autor des Weltbestsellers Die drei Sonnen , einmal mehr als scharfer Beobachter der chinesischen Gegenwart und als literarischer Visionär der Welt von morgen. Dieses Buch enthält eine Leseprobe aus

Bewertungen & Erfahrungen

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4 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 4 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Redaktion 05.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Ein absolut faszinierendes Buch, das mich von der ersten Seite bis zum Ende in seinen Bann zog; die Geschichte ist brillant und die Atmosphäre der chinesischen Zukunft ist unglaublich lebendig. Ich kann es jedem empfehlen, der Science-Fiction liebt.
Redaktion 05.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Super!
Michelle Yolanda 12.03.2024 amazon.de
Vor gut einem Jahr habe ich zum ersten Mal ein Buch des renommierten Schriftstellers Cixin Liu gelesen und obschon ich dem gelesen Werk nicht die höchste Punktzahl gab, so faszinierte mich die Lektüre mit ihrer Geschichte und Art sehr. Die Wartezeit zur Erscheinung der Fortsetzung von Die Drei Sonne konnte ich mir nun mit dieser Novelle verkürzen.Da es sich um eine Novelle handelt und diese lediglich die Hälfte des Buches einnimmt, möchte keine großen Worte zur Beschreibung des Inhaltes verlieren. Kurz gesagt handelt die Geschichte von den Auswirkungen des auf einem Superstringcomputers ausgeführten Modells und dies verbunden mit aufkommenden teils philosophischen Fragen.Vom Anfang bis zum Ende fesselte mich diese kurze Lektüre, denn für mich ist ihr Inhalt äußerst interessant. Mehr Seiten wären diesem wissenschaftlichen Gedankenexperiment möglicherweise nicht zugutegekommen, denn die Kürze hat hierbei ihren Reiz. Korruption, große Mächte und die Möglichkeit, alles zu wissen treffen hier aufeinander und bilden ein kurzes, aber Interesse anregendes Leseerlebnis, welches von einem ausführlichen Nachwort von Sebastian Pirling als auch der schon aus Die Drei Sonnen bekannten Anmerkungen zu gewissen Begriffen abgerundet wird. Hinzu kommen zwei Leseproben, einmal aus dem Auftakt der bekannten Trilogie und schließlich aus dem darauf folgenden Band.Für mich war diese Novelle, zumal ich bisher eher wenige Schriftstücke dieser Art gelesen habe, sehr angenehm als das Spinnen einer theoretischen Welt.
Lange Welle 12.03.2024 amazon.de
Die Novelle ist eher sowas wie eine Kurzgeschichte und behandelt die Möglichkeit eines Computers, welcher unser Universum deterministisch exakt berechnet. Wer die Anfangsparameter kennt, kann auch die Realität exakt simulieren und wird somit allwissend.SPOILERALARM:Das Buch enthält mehrere Logikfehler bzw. regt es zum eigenen Denken an. Z.B., dass die Anfangsparameter so leicht zu finden sind ist unrealistisch. Selbst wenn das Universum deterministisch simulierbar wäre, dann wäre es trotzdem ein chaotisches System und kleine Abweichungen zu Beginn würden ein ganz anderes Resultat nach 13.7 Mrd. Jahren zeigen. Mal abgesehen davon, dass die Parameter unseres Universums auch nur bis zur soundsovielten Kommastelle bekannt sind (Feinstrukturkonstante etc. pp.).Witzig ist die Idee mit dem Stackoverflow wenn man die Zukunft simulieren möchte, da der Rechner dann eine Simulation von sich selbst simulieren muss, welcher sich selbst simuliert, welcher sich selbst simuliert, ad infinitum. Das Argument gilt aber schon dann, sobald der entsprechende Computer einen Zeitpunkt berechnet in dem er selbst exisitiert.Hinzukommt, dass das Nichtauftreten eines Absturzes bei der Simulation eines Zeitpunkts vor unserer Zeit, impliziert, dass ausser der menschlichen keine andere intelligente Ziviiisation mit ähnlichen technologischen Möglichkeiten exisitiert(e).Last but not least, jedesmal, wenn die Simulation ausgeschaltet wird, wird ein Universum, ununterscheidbar von dem unsrigen vernichtet. Kann man das moralisch vertreten? Und wer sagt, dass die Realität nicht auch eine Simulation ist? Und wenn man dann das untere Universum abschaltet, vielleicht auch das eigene ausgeht ... ? Dies wäre eigentlich ein gewitzteres Ende gewesen.
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