Grisham, John: Der Gerechte
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Unterhaltungsliteratur EAN 9783453421820

Grisham, John: Der Gerechte

Hersteller: Heyne  ·  MPN: 1058022
4,0/5 (3 Bewertungen)
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Zuletzt aktualisiert: 12.05.2026 19:39 Uhr
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Produktfakten auf einen Blick

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HEYNE
EAN
9783453421820
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Unterhaltungsliteratur
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Produktbeschreibung

Sebastian Rudd ist kein typischer Anwalt. Seine Kanzlei ist ein Lieferwagen, eingerichtet mit Bar und Waffenschrank. Sein einziger Vertrauter ist sein Fahrer, der zudem als Leibwächter und Golfcaddie fungiert. Sebastian Rudd verteidigt jene Menschen, die andere als den Bodensatz der Gesellschaft bezeichnen. Warum? Weil er Ungerechtigkeit verabscheut und überzeugt ist, dass jeder Mensch einen fairen Prozess verdient.

Bewertungen & Erfahrungen

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Verteilung basiert auf 3 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Nenad B. 12.05.2024 amazon.de
Ein typischer Grisham.
Lars Hermanns 12.05.2024 amazon.de
Seit vielen Jahren gehört John Grisham bereits zu meinen Lieblingsautoren. Angefangen hatte bei mir alles mit »Die Jury«, seinem Erstlingswerk, dem seither viele weitere Romane gefolgt sind. So war es auch nicht weiter verwunderlich, dass ich mir auch »Der Gerechte« geholt habe.●●●●●●●●●● ALLGEMEINE INFORMATIONEN ●●●●●●●●●●Titel: Der GerechteOriginaltitel: Rogue LawyerAutor: John GrishamVerlag: HeyneFormat: Gebundene AusgabeLand / Jahr: USA / 2016Genre: RomanSeiten: 415●●●●●●●●●● DER KAUF ●●●●●●●●●●Am 1. Januar 2018 ist »Der Gerechte« – für damals nur 4,47 Euro – gebraucht in meinen Warenkorb gewandert.●●●●●●●●●● DIE AUFMACHUNG ●●●●●●●●●●Mir liegt die gebundene Ausgabe von 2016 vor, die einen ansprechenden Schutzumschlag enthält.●●●●●●●●●● DER AUTOR ●●●●●●●●●●John Grisham ist ein amerikanischer Bestseller-Autor, dessen Werke bereits mehrfach verfilmt worden sind. Der ehemalige Jurist ist seit 1991 hauptberuflich als Schriftsteller tätig und schreibt vor allem im Milieu der Justiz – mit Schwerpunkt auf den Südstaaten. Doch er ist auch in anderen Gegenden der USA zuhause. 1955 in Jonesboro, Arkansas, geboren, hat John Grisham bis 1991 als Anwalt in Mississippi praktiziert. Sein Erstlingswerk »Die Jury« (1989) wurde direkt zum Bestseller.●●●●●●●●●● INHALTSANGABE ●●●●●●●●●●Sebastian Rudd ist ein amerikanischer Rechtsanwalt – doch er ist so gänzlich anders als seine Berufskollegen: Seine Kanzlei befindet sich in einem Lieferwagen, komplett ausgestattet mit Kühlschrank, Minibar und Waffenschrank, und sein Fahrer ist sein einziger Vertrauter, denn Sebastian Rudd vertritt vor allem die hoffnungslosen Fälle, die kein anderer übernehmen möchte. Er ist davon überzeugt, dass jeder einen fairen Prozess verdient, und damit macht er sich nur selten Freunde.●●●●●●●●●● MEINE MEINUNG ZUM BUCH ●●●●●●●●●●Ähnlich wie »Das Gesetz« aus dem Jahr 2009, ist »Der Gerechte« kein in sich geschlossener Roman, sondern es handelt sich um eine Sammlung von Kurzgeschichten, die jedoch alle einen gemeinsamen Nenner haben.Erneut kritisiert John Grisham in seinem Werk das amerikanische Rechtssystem, das sich in vielen Dingen doch vehement von dem unsrigen unterscheidet.Liest man sich so durch die Geschichten, dann wird einem schlagartig klar, wieso Donald Trump Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika werden konnte. Die Bevölkerung und deren Systeme verdienen es scheinbar nicht anders.Auch in »Der Gerechte« sind mächtige Personen stets darum bemüht, ihre Macht zu festigen und auszubauen, und es interessiert sie dabei nicht, wer dabei alles auf der Strecke bleibt. Sei es nun ein karrieresüchtiger Staatsanwalt oder ein Richter, der sich mehr um sein Ansehen in seiner ach so christlichen Gemeinde sorgt. Die Leidtragenden sind auch hier wieder die kleinen Leute, diejenigen, auf die man nur allzu leicht verzichten kann. Wen interessiert es daher schon, wenn ein Unschuldiger in die Todeszelle geschickt werden soll, weil man vor der Wahrheit die Augen verschließen möchte? Es ist doch so viel bequemer, sich seine eigene Wahrheit zurechtzuzimmern – ganz so, wie es der aktuelle US-Präsident wieder und wieder tut.Alternative Wahrheiten, so nennt man das heutzutage. Und auch Sebastian Rudd bedient sich immer wieder solcher Mittel. Wieso sollte man als Anwalt fair agieren und das Gesetz achten, wenn es von Staatsanwälten und Richtern gebeugt wird, bis es so passt, wie sie es gern hätten? Und als wäre all dies nicht schon schlimm genug, befindet sich Sebastian Rudd zudem in einem Dauerstreit mit seiner Ex-Frau.Diese Kurzgeschichten lesen sich gut und sind zumeist auch sehr unterhaltsam, doch mir hätte es besser gefallen, wenn »Der Gerechte« ein klassischer Roman mit einer durchgehenden Geschichte wäre. Bei Kurzgeschichten gehen einem dann doch Tiefgang und Spannung zumeist verloren, auch wenn man hier immer wieder Überschneidungen findet, die letzten Endes doch irgendwie zusammenfinden.●●●●●●●●●● MEIN FAZIT ●●●●●●●●●●Mit »Der Gerechte« ist John Grisham zwar kein Bestseller gelungen, doch die Lektüre lässt einen besser verstehen, wieso Donald Trump sich bereits so lange an der Spitze der USA halten kann. Alternative Wahrheiten, skrupelloses Gebaren, ein Zurechtbiegen der Wahrheit sowie der Erhalt der eigenen Macht und des eigenen Ansehens sind hier von offensichtlich von immenser Bedeutung und werden von John Grisham scharf kritisiert. Gut und lesenswert.
Mafölino 12.05.2024 amazon.de
Der 1955 in Arkansas geborene John Grisham, er praktizierte über ein Jahrzehnt tatsächlich auch als Rechtsanwalt, ist als Autor von Justizthrillern weltbekannt. Seine Romane haben sich millionenfach verkauft. „Der Gerechte“ ist das neue Buch des Auflagenkönigs. Im Zentrum steht Sebastian Rudd. Als Strafverteidiger mit viel Herz und Verstand ist in er in der Provinz unterwegs. Als krasser Außenseiter des Justizbetriebs, sein Büro hat er in einen Lieferwagen verlegt, unterstützt er die Schwachen und Guten. In diversen Episoden erzählt er von seinen Fällen. Er berichtet von dem unschuldig inhaftierten jungen Mann Gardy, von einem des Mordes angeklagten Boxers und von einem Richtermörder. „Der Gerechte“ hat keine durchgehende Handlung, sondern mehrere Episoden reihen sich aneinander. Wie bei John Grisham üblich, geht es auch in diesem Roman selbstverständlich um das Streben des kleinen Mannes um Recht und Gerechtigkeit. John Grisham zeigt deutlich, dass Justiz und Gerechtigkeit nicht immer harmonieren, sich mitunter im Wege stehen. Das ist freilich keine neue Erkenntnis, beileibe nicht. Doch jeder hat das Recht auf einen fairen Prozess, das natürlich schon. Ich bin mit dem Buch nicht einverstanden. Die holzschnittartige Figurenzeichnung, heißt guter Bube – böser Bube, und die klischeehafte Schwarz-Weiß-Malerei ist arg platt. Zudem wirken die einzelnen Episoden des Romans für mich eher so, als wären sie dem Ideenheft des Autors für eigenständige Buchprojekte entnommen und für „Der Gerechte“ hastig zusammengefügt worden. Das Buch ist kein Schaden, das nicht. Aber ein großer Wurf ist es nicht.
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