Auch ich kann den Bewertungen der meisten hier nur zustimmen…ich hatte zu Beginn arge Probleme mit den Hauptcharakteren richtig warm zu werden. Irgendwie fand ich vor allem den männlichen Hauptprotagonisten zu Beginn recht unsympathisch. Erst mit der Zeit wurde es stimmiger. Die vielen Nebencharaktere fand ich eher spannend als verwirrend. Zudem kommt der Südstaaten Fair sehr gut zur Geltung. Man kann die Hitze, die Geräusche, die Trägheit des Südens richtig spüren und kann sich in die Menschen dort gut hineinversetzen. Darin ist und bleibt NR einfach super.Der Plot ist wirklich mal was anderes! Bis zum Schluss ist nicht wirklich klar, wer der Mörder ist (obwohl ich mit meiner Vermutung doch richtig lag). Das Ende war dann eine Wendung, mit der sicher die meisten (ich auch) zu Beginn des Buches nie gerechnet hätten. Das war schon ein Knaller. Zudem hat es mich dann doch sehr geschockt und auch traurig gemacht. So schwirrte mir das Buch auch lange im Kopf herum. Was wieder rum vielleicht ein gutes Zeichen für ein interessantes Buch zu sein scheint. ;) Die Geschichte endete für mich trotzdem viel zu abrupt. Eine kurze „Reflektion“ oder ein Epilog, welcher 1-2 Jahre in die Zukunft schaut hätte der Geschehnisse gut getan und mir echt gefallen.