Zwischen Heimweh und Sehnsucht, Fortschritt und Widerstand - der zweite Band der Familiensaga um die Mandelli-Frauen 1978. Als Rosalba beschließt, in die Schweiz auszuwandern, bricht sie ihrer Mutter Aurora das Herz. Doch die Neunzehnjährige sehnt sich nach Freiheit und Fortschritt, während in Italien die Arbeitslosigkeit regiert und das Bauunternehmen der Familie um jeden Auftrag kämpfen muss. Sie lässt sich zur Maurerin ausbilden. Nur wenige Jahre später übernimmt Rosalba das Bauunternehmen eines Cousins in den Schweizer Alpen - und lernt Remo kennen, einen Architekten, der ihre Träume ver steht und ihrer Sehnsucht ein Zuhause gibt. Doch Rosalba stößt auf ungeahnten Widerstand. Einer Frau an der Spitze eines Bauunternehmens traut man nicht, ihre Firma wird boykottiert. Schon bald steht das Familienunternehmen kurz vor dem Ruin. Und Rosalba erwartet Zwillinge ...
Bewertungen & Erfahrungen
4,6 von 5
5 Bewertungen
5 ★3
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2 ★0
1 ★0
Verteilung basiert auf 5 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion12.06.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist ein wahres Meisterwerk und fängt die emotionale Tiefe der Geschichte perfekt ein. Ich bin absolut begeistert von der Darstellung der Sehnsucht und des Widerstands.
Redaktion12.06.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist ein wahres Meisterwerk und ich bin absolut begeistert von der Geschichte der Mandelli-Frauen. Die Darstellung der Sehnsucht und des Widerstands ist unglaublich fesselnd und tiefgründig.
Dieses Buch erschien 2021 im Wilhelm Heyne Verlag und beinhaltet 384 Seiten.„Rosalba kämpft in der Fremde um das Glück ihrer Familie.“Im Jahr 1978 beschließt Rosalba, in die Schweiz auszuwandern. Ihrer Mutter Aurora bricht sie damit deren Herz. Während in Italien Arbeitslosigkeit herrscht und das Bauunternehmen der Familie um jeden Auftrag kämpfen muss, sehnt sich die Neunzehnjährige nach Freiheit und Fortschritt. Rosalba übernimmt die Baufirma von Antonio, dem Cousin ihrer Mutter, in den Schweizer Alpen und stößt auf ungeahnten Widerstand. Nur Remo, der Architekt ist, hält zu ihr, versteht ihre Träume und gibt ihrer Sehnsucht ein Zuhause. Einer Frau an der Spitze eines Bauunternehmens jedoch traut man nicht, ihre Firma wird boykottiert. Das Familienunternehmen steht kurz vor dem Ruin und Rosalba erwartet Zwillinge.Ich hatte ja bereits das Buch „Das Fundament der Hoffnung“ von der Autorin Ladina Bordoli gelesen. Da ich von diesem bereits beeindruckt und begeistert war, wollte ich natürlich unbedingt erfahren, wie es mit der Familie Mandelli weitergeht. Das Cover ist wieder echt toll und fängt einen Moment der 70er ein, es ist einfach toll anzusehen. In diesem zweiten Band der Mandelli-Saga erfahren wir nun also die Geschichte Rosalbas, der Tochter Auroras. Wie schon ihre Mutter Aurora ist Rosalba sehr selbstbewusst und dickköpfig. Sie hat mit vielen Widerständen zu kämpfen, als sie beschließt, in die Schweiz auszuwandern und die Baufirma ihres Großonkels zu übernehmen. Die Autorin Ladina Bordoli hat einen tollen Schreibstil. Sie hat es wunderbar geschafft, dass man sich richtig gut vorstellen kann, wie es den Fremdarbeitern damals in den 70er Jahren ging. Es hat mich sehr an das Lied „Griechischer Wein“ von Udo Jürgens erinnert. Ich konnte es alles echt gut nachvollziehen, wie sich Rosalba gefühlt hat als Fremde in einem anderen Land. Sie ist zwar rebellisch, aber tief im Herzen leidet sie doch unter dem Fremdenhass und darunter, dass man einer Frau nicht wirklich etwas zutraut. Und wenn ihr wissen möchtet, was Rosalba alles erlebt und ob sie es schafft, sich in der beherrschenden Männerdomäne und noch dazu in einem anderen Land, fernab von ihrer italienischen Familie, durchzusetzen, erfahrt ihr, wenn ihr das Buch selbst lest. Ich hatte wunderbare Lesemomente und spannende, aufregende, fesselnde und packende Lesestunden, die mich zu Tränen rührten. Ich habe mit Rosalba gelacht, geweint, geliebt und gelitten, erlebte eine echte Achterbahn der Gefühle und habe so für sie gehofft, dass alles gut wird. Was für eine Geschichte! Ich konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen und habe es an einem Tag durchgelesen. Man sollte immer daran denken, dass es Menschen sind, die Gründe haben, ihr Land zu verlassen. Sie wünschen sich eine bessere Gegenwart und Zukunft! Ich empfehle euch dieses Buch sehr gern weiter, aber legt euch Taschentücher bereit. Die Autorin Ladina Bordoli hat mich auch mit dieser Geschichte komplett überzeugt! Das Buch ist echt toll geschrieben und ich bin schon auf den dritten Teil gespannt!
Im Jahr 1978 ist Rosalba, die Tochter von Aurora Mandelli, bereits 19 Jahre alt. Vor Kurzem hat sie ein Praktikum bei ihrem Verwandten Antonio gemacht, der in der Schweiz lebt, wo er sich ein Bauunternehmen aufgebaut hat.Dort ist sie dem jungen Architekten Remo Albrecht begegnet, der nun bald eine Studienreise nach Italien machen möchte.Da er auch gerne Auroras Firma und die von ihr – zum Teil mit Rosalbas Hilfe – geschaffenen Werke kennenlernen möchte, wohnt er bei der Familie.Die jungen Leute verlieben sich ineinander, und Rosalba beschließt zum großen Kummer ihrer Mutter, in die Schweiz auszuwandern. Sie hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, aber abgesehen von ihrer Beziehung zu Remo ist auch die schlechte wirtschaftliche Lage in Italien ausschlaggebend und die Tatsache, dass Auroras Bauunternehmen nur wenig Aufträge bekommt.Sie wohnt bei Antonio und seiner Familie und lässt sich von ihm ausbilden.Doch wie einst ihre Mutter, hat auch Rosalba als Frau in einem Männerberuf mit Vorurteilen und Ablehnung zu kämpfen, erst recht als Ausländerin.Doch Remo versteht sie und macht ihr immer wieder Mut, sodass ihr eiserner Wille stets die Oberhand gewinnt.Als Antonio plötzlich stirbt, übernimmt sie dessen Firma, aber statt Anerkennung und Hilfe erfährt sie Ablehnung und Widerstand – zum Teil auch gewaltsamen.Das ändert sich erst ein wenig, als sie zufällig einen Landsmann kennenlernt.Und dann wird Rosalba schwanger …Resümee:Stand im 1. Band Aurora Mandelli im Mittelpunkt, so ist es hier ihre Tochter Rosalba – auch ihre Geschichte beginnt mit einer kurzen Szene aus der Kindheit, an der schon die Leidenschaft fürs Bauen deutlich wird, und setzt dann ebenfalls im 20. Lebensjahr ein.Die beruflichen Lebenswege von Mutter und Tochter weisen viele Parallelen auf:Beide brennen für ihren Beruf, haben Sehnsüchte und Visionen, die bei der überwiegend konservativen Bevölkerung jedoch kaum Anklang finden.Als Frauen stoßen sie in einem überwiegend von Männern dominierten Beruf zusätzlich auf Ablehnung und Widerstand und müssen um jeden Auftrag kämpfen.Aber auch die Erwartungen und Pläne ihrer Familie stehen den eigenen Bestrebung oft im Weg.Rosalba bekommt zusätzlich auch noch die Vorbehalte der Schweizer gegenüber ihr als Ausländerin zu spüren und findet kaum Anschluss. Viele glauben, dass die Einwanderer der einheimischen Bevölkerung die Arbeit wegnehmen.Ansonsten gilt das Gleiche wie für Teil1:Das Geschehen ist sehr lebendig erzählt und enthält immer wieder anschauliche Landschafts- und architektonische Beschreibungen, die eine realistische Kulisse erzeugen.Zwar kann man diesen Band auch problemlos ohne seinen Vorgänger lesen, Auroras Haltung gegenüber ihrer Tochter und deren Plänen kann man jedoch besser vor dem Hintergrund ihres eigenen Werdegangs nachvollziehen.Fazit: Obwohl Rosalbas Lebensweg viele Parallelen zu dem ihrer Mutteraufweist, ist dies vor einer anderen Kulisse und der Schweizer Mentalität auch eine unterhaltsame und interessante Lektüre.
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Letzte Aktualisierung: 12.05.2026 10:22 Uhr.