Charlotte McGregor – Highland Hope, 1, Ein Bed &Breakfast für KirkbyDie Reise von Boston nach Schottland, genauer nach Kirkby, bringt Colleen an ihre Grenzen, dabei wollte sie doch einfach nur die letzten Wünsche ihres verstorbenen Vaters erfüllen und seine Asche in sein Heimatdorf bringen. Schnell findet sie einen Zugang zur Familie Fraser, die ein ein Bed & Breakfast in Kirkby betreiben. Alex Fraser, der Besitzer des „The cosy Thistle“, ist allerdings zuerst überhaupt nicht davon angetan, dass Colleen einige Monate bleiben will. Doch die junge Frau erwärmt das Herz des alleinerziehenden Vaters und schon bald ist sie nicht mehr aus seinem Leben wegzudenken.... Doch kann er einer Frau trauen, die eigentlich in Boston wohnt und ihn jederzeit wieder verlassen könnte?Ich habe schon sehr viele Bücher der Autorin gelesen und jedes Mal habe ich mich Teil der Story gefühlt, so auch hier.Charlotte McGregor hat einen wunderbaren, lockeren Erzählstil der mich bereits auf den ersten Seiten abholt und dann auch nicht mehr loslässt. Ist also keine Überraschung das ich das Buch innerhalb weniger Stunden verschlungen habe und es gar nicht erwarten kann erneut nach Kirkby zu reisen.Ich mag die lebendige, facettenreiche Figurenausarbeitung, sodass die agierenden Personen realistisch und glaubhaft sind.Besonders gut hat mir Alex gefallen. Er wirkt am Anfang etwas distanziert, muss er sich doch alleine um seinen Sohn kümmern, da die Schauspielkarriere seiner Ex für sie wichtiger war. Stück für Stück erleben wir, wie sich Alex wieder öffnet und obwohl er sich anfänglich nicht für Colleen erwärmen kann, mag ich besonders die kleinen Streitigkeiten zwischen den beiden.Colleen ist herzlich und liebenswert. Ich mochte auch sie von Anfang an gerne, allerdings hat die Gute sich viel für die nächsten Monate vorgenommen. Ganz schön mutig von ihr, einfach mal alleine Urlaub in den Highlands zu machen, Aber sie wird so herzlich von der Dorfgemeinschaft aufgenommen, und auch wenn sie die eine oder andere Stolperfalle nicht auslässt, ich mochte sie sehr gern.Generell gab es eigentlich keine richtigen Bösewichte in der Geschichte. Sagen wir es so, einige Mütter bekommen einen kräftigen Schuss vor den Bug und der ist auch bitter nötig, aber ansonsten geht es turbulent aber weitestgehend friedlich zu.Die Schauplätze sind anschaulich beschrieben, und ich liebe es, wie die Autorin Land und Leute zum Leben erweckt, den besonderen Flair der Highlands einfängt.Immer wieder kann die Autorin mit einer emotionalen wie spannenden Story punkten. Eingestreut mit ein wenig Humor und ganz viel knistern konnte mich die erste Story rund um Kirkby unterhalten und hat mich auf eine schöne Reise in die Highlands geschickt. Schon jetzt ist es so, als würde ich eine Familie und Freunde zurück lassen, deswegen hoffe ich auf baldige Veröffentlichung von Band 2.Diese Geschichte ist ein Urlaub für die Seele, erfreut das Herz, ist eine Auszeit vom Alltag. Ich freue mich darauf, nach Kirkby zurückzukehren.Natürlich gibt es von mir eine Leseempfehlung.Wunderschönes, zum Inhalt passendes Cover.Fazit: Highlands, Kirkby, Urlaub für die Seele. Absolut Lesenswert. Superschöne, emotionale, herzliche Lovestory. 5 Sterne. Wenn ich könnte, würde ich mehr Sterne vergeben!
Das war mein erster Ausflug nach Kirkby und mit Sicherheit nicht der Letzte. Mir hat die Geschichte rund um Alex, Colleen und Aiden sehr gut gefallen. Ich habe hier viele Einwohner kennengelernt und freue mich jetzt schon, auf nächste Abenteuer. Die Charaktere sind sehr vielschichtig und sympathisch. Dort ist absolut ein Fleckchen zum Wohlfühlen. Durch die bildlichen Landschaftsbeschreibungen fiel es mir leicht, alles direkt vor Augen zu haben. Das Gemeinschaftsgefühl ist sehr groß und das gefällt mir richtig gut.Was kann ich zum Schreibstil der Autorin sagen? Mir liegt er total. Er ist frisch und leicht zu lesen. Oft auch umgangssprachlich. Sie passt sich den Charakteren an und macht sie so authentischer.