Das Haus des Schicksals: Roman (Die Mandelli-Saga, Band 3)
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Gegenwartsliteratur EAN 9783453425064

Das Haus des Schicksals: Roman (Die Mandelli-Saga, Band 3)

Hersteller: Heyne  ·  MPN: 1176591
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Zuletzt aktualisiert: 12.05.2026 10:22 Uhr
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Produktfakten auf einen Blick

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HEYNE
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9783453425064
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Gegenwartsliteratur
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Produktbeschreibung

Zwischen Mut und Misstrauen, Schicksal und Zuversicht - der dritte Band der Familiensaga um die Mandelli-Frauen 2015, Schweiz. Die dreiunddreißigjährige Eleonora hat das Bauunternehmen der Familie Mandelli fest in der Hand. Wie ihre Großmutter Aurora und ihre Mutter Rosalba hat auch sie eine Ausbildung zur Maurerin gemacht und das Familienunternehmen übernommen. Als die Baurichtlinien in der Schweiz massiv verschärft werden und die Konkurrenz mit skrupellosen Mitteln versucht, gegen die Mandellis vorzugehen, sieht Eleonora das Ende ihrer Firma gekommen. Immer wieder wird ihr, der Migrantento

Bewertungen & Erfahrungen

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5 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 5 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Redaktion 11.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist ein absolutes Meisterwerk und ich bin sofort in die Geschichte der Mandelli-Familie hineingezogen; die Tiefe der Emotionen und die spannende Erzählweise sind einfach fantastisch. Ein Muss für alle Fans von Familiensagas!
Redaktion 11.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Interessant!
matheelfe 12.03.2024 amazon.de
„...Meine Tochter hat sich trotz allem entschieden, die Geschicke der Mandelli AG in die Hand zu nehmen und das Erbe unserer Familie in die Zukunft zu führen...“Mit diesen Worten macht Rosalba zu Silvester 2014 klar, wer in der Firma jetzt das Sagen hat. Eleonore, ihre 33jährige Tochter, aber wartet mit einer weiteren Überraschung auf. Sie hat ihren Namen geändert: aus Albrecht wurde Mandelli.Mit diesem Band übernimmt die dritte Generation die Baufirma. Das Leben ist nicht leichter geworden, eher im Gegenteil.Die Autorin hat erneut in einer spannenden Handlung gezeigt, wie sich selbst heute Frauen nur schwer in Männerberufen durchsetzen können. Hinzu kommt, dass Eleonore, obwohl in der Schweiz geboren und aufgewachsen, immer wieder auf ihre italienischen Wurzeln reduziert wird.Der Schriftstil lässt sich gut lesen. Er passt sich der jeweiligen Situation an. Neben den Freuden und Sorgen der Protagonisten findet die Autorin Platz, um mit passenden Metaphern alltägliche Kleinigkeiten einzufügen.„… Es vergingen drei Wochen, wo sich der April verhielt wie ein trotziges Kind, an manchem Tag verzückt strahlte und an anderen tränenreich tobte...“Schon der Beginn ist für Eleonore nicht einfach. Die langjährige Buchhalterin geht in Pension. Mit Urs Heber findet Eleonore einen neuen Mitstreiter. Buchhalter ist ein Vertrauensjob. Doch der Mann wirkt am Anfang irgendwie übereifrig.Große Baufirma übernehmen zunehmend die Herrschaft am Markt. Für kleine Unternehmen wird es hart. Immer wieder fragt Eleonore sich:„...Wo sollte sie ihre Mitarbeiter in absehbarer Zeit hinsenden, wenn nicht bald neue Aufträge ins Haus flatterten? Wer bezahlte all die Rechnungen?...“Auf einer Tagung lernt Eleonore Flurin kennen. Der leitet selbst ein Baufirma. Zwischen beiden beginnt es zu knistern. Eleonore, die mit Männern bisher keine guten Erfahrungen gemacht hat, ist vorsichtig.Berührend ist das letzte Gespräch zwischen Eleonore und ihren Großvater.„...“Weißt du, Kind“, begrüßte Lornzo sie nachdenklich, „Das Leben kann so schnell zu Ende sein. Manche Herzen hören plötzlich uf zu schlagen. Du solltest deine Zeit wirklich nicht damit verschwenden, Dinge zu bauen, die dir selber nicht gefallen.“...“Noch reagiert Eleonore sauer. Was ihr Großvater ihr sagen wollte, begreift sie erst nach seinem Tod, als ihre Firma immer mehr Richtung Abgrund gleitet. Werden ihre Mitarbeiter zu ihr halten, wenn es hart auf hart kommt? Zahlt sich der menschliche Umgang mit ihnen aus? Oder gibt man ihr die Schuld an der Misere?Ab und an wird Eleonore mit Meinungen konfrontiert, die von gestern sind. Bei einem Unternehmerstammtisch wird, wo die Herren der Schöpfung über eine Unternehmerin herziehen, reagiert sie deshalb heftig und redet Klartext:.„...Marna hat sich entscheiden, Mutter zu werden, weil ihr Partner offensichtlich kein Kind gebären kann. Dafür sollte ihr die Menschheit, auch die männliche, dankbar sein und sie unterstützen...“Der nächste Winter wird die Entscheidung bringen. Bei einer Auszeit in Italien findet Eleonore zurück zu ihren Wurzeln. Plötzlich weiß sie, wie sie zusammen mit ihrem Zwillingsbruder Andrea, der Grafiker ist, ihre Firma umstrukturieren wird. Auch im privaten Bereich sorgt sie für klare Verhältnisse.Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Eines wird deutlich: Urlaubsland Schweiz und Arbeitsland Schweiz sind zwei völlig andere Paar Schuhe. Alte Vorurteile können sehr hartnäckig sein.
Annette Traks - Bücherblog 12.03.2024 amazon.de
Das Buch beginnt Silvester 2014: Eleonora und ihr Zwillingsbruder Andrea – die Enkel von Aurora und Kinder von Rosalba – sind schon 32 Jahre alt. Sie wohnen in der Nähe ihrer Eltern in der Schweiz, während die Großeltern mütterlicherseits nach wie vor in Italien leben.Auch Eleonora hat das Maurerhandwerk von der Pike auf gelernt und bis jetzt als Bauführerin in der elterlichen Firma gearbeitet.Doch der Jahreswechsel ist diesmal ein besonderer, denn Rosalba hat ihrer Tochter mit Jahresbeginn die Leitung des zum mittelständischen Betrieb herangewachsenen Bauunternehmens übertragen.Aber die Geschäfte laufen schlecht: Lukrative Aufträge bekommt meist die größere Konkurrenz – alteingesessene schweizerische Firmen.Den Mandellis hingegen begegnet man nach wie vor mit Vorbehalten oder sogar Feindseligkeit und versucht immer wieder, sie auszubooten. Aber auch in den eigenen Reihen sind Eleonora nicht alle wohlgesonnen, jemand spielt sogar ein falsches Spiel.Sie kämpft zäh um das Überleben der Firma, steht jedoch mehr als nur einmal am Rande der Existenz.Als sie Flurin kennenlernt, der einer angesehenen und wohlhabenden Schweizer Unternehmerfamilie entstammt, scheint sich das Blatt – auch privat – endlich zum Positiven zu wenden.Wie sehr sie sich irrt! Die schlimmste Zeit steht ihr erst noch bevor.Resümee:Die Mandelli-Saga beginnt im Jahr 1956 mit dem Band „Das Fundament der Hoffnung“. In ihm steht die damals 19-jährige Aurora im Mittelpunkt.Die Fortsetzung, „Das Bauwerk der Sehnsucht“, startet 1978 mit Auroras Tochter Rosalba als Protagonistin.Nun, ab 2014, steht die 3. Generation im Fokus, vor allem in Gestalt von Auroras Enkelin und Rosalbas Tochter Eleonora. Dieser (bislang) letzte Band endet mit dem Jahr 2019.Die Schicksale der 3 Protagonistinnen ähneln sich über die gut 6 Jahrzehnte:Sie gehen in ihrem Handwerk auf, haben aber zu kämpfen – gegen Vorurteile, weil sie als engagierte, couragierte und fähige Frauen in eine Männerdomäne eindringen; in Rosalbas und Eleonoras Fall zusätzlich noch, weil sie Migrantinnen sind. Außerdem sieht es für das Bauhandwerk generell nicht rosig aussieht, die Auftragslage ist mäßig, die Konkurrenz mächtig.Aber nicht nur beruflich, sondern auch privat weisen die Lebenswege von Aurora, Rosalba und Eleonora einige Parallelen auf.Am Schluss schließt sich der Kreis, denn Hilfe kommt für Rosalba letztlich von ihren Großeltern: Auroras Mann Lorenzo weist ihr den richtigen Weg. Doch bis sie ihn findet und mit Überzeugung geht, ist es ein harter Kampf.Verwunderlich finde ich, dass in diesem Band ihrem Patenonkel und sowohl beruflichem als auch privatem Wegbegleiter ihrer Mutter kaum Raum gegeben wird. Er wäre in einigen Belangen der noch recht unerfahrenen und zum Teil auch naiv agierenden Eleonora sicher eine Stütze gewesen – aber das hätte dem Buch vielleicht einiges an Dramatik genommen.Fazit: Es hat Spaß gemacht, die 3 Frauen der Familie Mandelli auf ihrem Lebensweg zu begleiten.
Helgas Bücherparadies 12.03.2024 amazon.de
Rosalba Mandelli zieht sich immer mehr aus dem Geschäftsleben zurück und übergibt an ihre Tochter Eleonora das Bauunternehmen. Die Zeiten ändern sich und sie hat kaum eine Chance gegen die großen Firmen. Die Aufträge bleiben aus oder werden anderweitig vergeben. Eleonora versucht alles, um die Firma zu retten. Es scheint sich das Blatt zu wenden, als sie sich in den Unternehmer Florin verliebt. Gelingt es ihr tatsächlich das Familienunternehmen, das sich in der dritten Generation befindet, zu retten?Dies ist der dritte Teil der Mandelli-Saga. Diese Trilogie handelt von Frauen, die sich in der hart umgekämpften Baubranche behaupten müssen und auch können. Trotz vieler Anfeindungen, die sie als Migranten in der Schweiz haben, führen sie größtenteils sehr erfolgreich ihr Unternehmen. Erst durch schärfere Baurichtlinien in der Schweiz geraten sie in Schieflage. Eleonora will sich nicht unterkriegen lassen, aber es gelingt ihr zunehmend schwerer.Die Autorin hat in der Mandelli-Saga gezeigt, dass sich Frauen in Männerberufen schwer tun und trotzdem erfolgreich sein können.Hier kommen alle Generationen vor, angefangen von der Firmengründerin Aurora, ihre Tochter Rosalba und im Mittelpunkt steht hier Eleonora. Schicksalsschläge und Diskriminierung wurden sehr gut dargestellt und durch die bildhafte Sprache konnte man sich die Begebenheiten gut vorstellen.Fazit: eine spannende Familiensaga, die mit Vorurteilen und Nachteilen von Frauen im Männerberuf handelt, dabei aber auch die Liebe nicht außer acht lässt. Mit Begeisterung begleitete ich diese unterschiedlichen Frauen zu verschiedenen Zeiten auf ihrem Weg. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐ ⭐ ⭐ ⭐
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