"Ich bin kein Jude, ich bin Volksdeutscher." (S. 32)Ich bin beeindruckt, wie Salomon Perel als sechzehnjähriger Junge die verstrahlten Wehrmachtssoldaten und SS-Mördertruppen anlog, um zu überleben.Weiterhin bemerkt man, Seite ( siehe oben), dass alle sogenannten." slawischen Untervölker" aus Angst behaupteten Polen, Ukrainer oder Litauer" zu sein.Beschnittende jüdische Menschen wurden sofort erschossen. "Entdeckte man, dass sie beschnitten waren, trieb man sie fluchend zusammen und jagte sie zur nächsten Gruppe, die in den Wald fuhr. Dort wurden sie erschossen." (S. 33) Ich denke, dass es so unfassbar schrecklich gewesen sein muss, dass es ein zum Himmel schreiendes Unrecht war und mit keiner Träne der Welt wieder gutzumachen ist.Ich habe bis hierhin gelesen, jedoch fehlen mir die Worte, da ich leider selber schon einmal in meinem Leben auf rechte Propaganda reingefallen bin."War dies derselbe Gott, der uns Juden als Kinder des auserwählten Volkes bezeichnet hatte? Oder hatten sie einen anderen Gott, den man mit Menschenopfern besänftigen musste?" (S. 31)Dies bedeutet, dass sie Anti-Götter anbeteten, und Mordlust in sich trugen. Gleichzeitig wird ein unbändiger Lebenswille deutlich.Das Buch ist überlebensnotwendig und dringend zu empfehlen, denn Pogrome dürfen nie wieder passieren, gerade nicht auf sogenanntem "deutschen Boden", denn die Erde schuf uns alle aus dem gleichen Material, aus Ton.Weiterhin wird deutlich, dass Sally seine Schwester Bertha (S. 22) aus vollstem und tiefstem Herzen liebte und dass die wütenden deutschen Nazis sie einfach umbrachten ohne auch nur ein geringstes Mitgefühl zu empfinden. Des Weiteren wird deutlich, dass der Bruder David in einem KZ gefangen gehalten wurde."Das Blutdreieck der SS, SA, HJ" (S. 79). Ich interpretiere hier, dass der Feind der freien Welt immer diejenigen waren, die den jüdischen Menschen und andersdenkenden und sogenannten Menschen zweiter Klasse den Stempel aufdrücken wollten. Dies kann ich durch die Nachrichten von "Hallo Deutschland" untermauern, da neulich ein Rechtsextremist die 8-11 Menschen anderer Hautfarbe und doch genauso Menschen wie ich selbst, kaltblütig und ohne Gewissen umbrachte."Ich konnte seinen Ausführungen nicht ganz folgen, ich bekam Bauchkrämpfe, und wieder nässten ein paar Tropfen in meine Hose." (S. 78) Meine Interpretation hierzu ist, dass Salomon Perel als zwangshaftierter Hitlerjunge unvorstellbar viel Angst gehabt haben muss.Weiterhin ist mir aufgefallen, dass der SS-Mann Karl R, der eine Beinprothese besaß (S. 85/86) unerlaubt mit Sally Alkohol trank, dabei denkt Sally an den wichtigen jüdischen Feiertag "Simchat Thora" (Z. 17 - S. 85)Name: Hans Marburger "Er war fünfzehn Jahre alt. Gesegnet sei sein Andenken!" (Z. 7 S. 86) Meine Interpretation hierzu lautet, dass ein Hans Marburger, ein unschuldiges Leben zu viel ist, dass ermordet wurde, da es ein jüdisches Leben war. Das bedeutet auf deutsch, dass jedes Leben ein jüdisches Leben ist. Das bedeutet, dass alle gegen die Schreibtischtäter sein müssen, die gegen jüdische Menschen hetzen. Nun fällt mir auf, dass Hans Marburger, der Jugendfreund von Salomon Perel gewesen ist, was bedeutet, dass Hass auf jüdische Menschen schon zu viel Hass ist. (S. 87)Nun bin ich fertig mit dem Buch. Ich denke, dass das Buch aussagt, dass "nie wieder Verbrechen im Namen des deutschen Volkes" passieren dürfen. "Ein Verzeihen und Vergessen der damaligen Verbrechen wird es nicht geben".Gerne würde ich die jiddische Zeitung "Ibergang" lesen können. (S. 233)Überlebende der Lager, wie die Nachfahren der Shoa Überlebenden hätte ich gerne als Freunde, um mit ihnen die "Hatikwa" zu singen. Zun Beispiel die "Brüder Zawatzki" (S. 224). Aber am traurigsten fand ich, wie es der Autor "Sally" geschafft hat, den Tod seiner Familie auf Blätter Papier zu schreiben. Gott sei Dank überlebte sein Brudrr Isaak. (S. 229). Einige wie die Familie "Meiners" wurden nicht vom Irrglauben befreit (S. 223). Weiterhin ist mit aufgefallen, dass die "slawischen Schönheiten" , die auf ewig festgehalten sind (S. 217) einen großen Teil für die Befreiung des Volkes Israels geleistet hat, sie sind mit ein großes Vorbild geworden: "Genossin Tschaika Gallina Jakowna".So wie "Manfred Frenkel" Sally die Augen öffnete, wurden mit die Augen geöffnet (S. 213). Ich denke, dass sich Treblinka nie wiederholen darf, wir müssen zusammen gegen die Propaganda der Nazis sein und sie bekämpfen.Am härtesten fand ich die Seite, in der der Tod von seiner Schwester Bertha beschrieben wird, es ist unendlich traurig und nie wieder gut zu machen, ich bitte um Vergebung, obwohl ich zu der Zeit noch nicht gelebt habe.Shalom, Shma Israel!