Humorvoller Cosy Crime mit einer resoluten Hobbydetektivin und Katzennärrin zwischen Wuppertal und Wattenmeer Wo ist Britisch Kurzhaar-Zuchtkater Maurice d'Artagnan? Er verschwindet spurlos, ausgerechnet als die Katzennärrin Rosa Fink und ihr Ex-Mann, der Privatdetektiv Sebi Fink, im Nordseebad Dangast wattwandern. Ist der Rassekater entlaufen oder wurde er entführt? Gibt es einen Zusammenhang mit der Farbsprühaktion während einer Katzenausstellung in Wuppertal? Rosa und Sebi brechen ihren Urlaub ab und geraten in eine skurrile Ermittlung im Züchterumfeld. Alles andere als eine heile Welt ...
Bewertungen & Erfahrungen
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Redaktion02.06.2026
testmonster.de · Redaktion
Eine sehr unterhaltsame und witzige Geschichte, die mich sofort in die Welt der Detektivin und ihres Katzennärrin einwickelt, obwohl mir der Abschluss etwas zu schnell erschien.
Aus meinem Leben sind Katzen nicht wegzudenken. Natürlich lese ich (fast) alle literarischen Genres, aber ich bin hin und weg, wenn ich Bücher im Netz finde, in denen diese eigenwilligen Tiere eine entscheidende Rolle spielen. "Für die Katz. Der erste Fall für Rosa Fink" bildet den heiteren Auftakt für eine neue cosy crime-Reihe von Manuela Sanne, die mitten im malerischen Wuppertal angesiedelt ist.»Sebi hatte nie einen Zweifel daran gelassen, dass auch nur ein einziges Katzenhaar in seinem oder ihrem Bett ihm zum Verhängnis werden konnte. Ob sie sich nicht statt einer haarenden Katze einen allergikerfreundlichen Hund anschaffen wollte? Einen Pudel zum Beispiel?«Wo ist Britisch Kurzhaar-Zuchtkater Maurice d’Artagnan? Er verschwindet spurlos, ausgerechnet als die Katzennärrin Rosa Fink und ihr Ex-Mann, der Privatdetektiv Sebi Fink, im Nordseebad Dangast wattwandern. Ist der Rassekater entlaufen oder wurde er entführt? Gibt es einen Zusammenhang mit der Farbsprühaktion während einer Katzenausstellung in Wuppertal? Rosa und Sebi brechen ihren Urlaub ab und geraten in eine skurrile Ermittlung im Züchterumfeld. Alles andere als eine heile Welt ...Als ich das zuckersüße Cover gesehen habe, war es gleich um mich geschehen. Tatsächlich greift es wichtige Motive in diesem Katzen-Krimi auf. Eine niedliche Samtpfote (ein gekrönter Deck-Kater, womöglich ein stolzer Vertreter der Rasse Britisch Kurzhaar?) lugt über einen mit Farbspritzern verunzierten Bretterzaun, im Hintergrund ist ein Leuchtturm zu erkennen. Schön gemacht!Auch die Handlung hat mich gleich begeistert. Manuela Sanne schlägt einen weiten Bogen von Wuppertal bis zum Wattenmeer und wieder zurück. Ihre Heldin Rosa Fink ist eine bodenständige, patente Frau, erfrischend normal, mit einigen Pfündchen zu viel auf den Hüften und einem großen Herzen für Menschen und Tiere, was sie mir gleich sympathisch macht. Zu ihrem Ex-Mann Sebi, der nach einer Erbschaft seinen stressigen Dienst als Polizist quittiert hat und sich hin und wieder als Privat-Detektiv betätigt, pflegt sie ein freundschaftlich-lockeres Verhältnis, eine zweite Chance für die Liebe nicht ausgeschlossen."Für die Katz. Der erste Fall für Rosa Fink", erzählt mit viel Augenzwinkern, gewürzt mit viel Lokalkolorit, macht definitiv Lust auf mehr. Manuela Sanne erzählt eine turbulente, spannende Geschichte mit vielen schrägen Charakteren aus dem Milieu von Katzenzüchtern und Tierschützern, denen man durchaus im wahren Leben begegnen könnte. Ihr ist ein entzückender, humorvoller Katzen-Krimi gelungen, genau das Richtige für unbeschwerte Lesestunden, nicht nur für Katzen-Freunde, sondern auch für Liebhaber von cosy crime. Auf die folgenden Bände der geplanten Reihe freue ich mich schon!
„Würdelose Rassen-Schau! Nein zu Qualzuchten! Keine Katzenausstellung“Seite 13Nachdem dieser und weitere Drohbriefe eingelangt sind, bittet Bernd seinen ehemaligen Polizeikollegen Sebi, ein wachsames Auge bei der Katzenausstellung zu haben. Der fackelt nicht lange, sondern verschiebt den geplanten Urlaub an der Nordsee mit seiner Noch-Ex-Frau Rosa um einen Tag.Rosa ist verständnisvoll, begleitet ihn sogar zur Ausstellung – und verliebt sich sofort in eine Britisch Kurzhaar. Doch gleich darauf findet die Ausstellung ein jähes Ende, und Rosa und Sebi beginnen zu ermitteln!Mit „Für die Katz“ hat Manuela Sanne einen spannenden, liebenswerten Krimi geschrieben, der auf Samtpfötchen daherkommt. Rosa ist eine rundliche, liebenswürdige Protagonistin, die in einem Buchladen arbeitet. Alles andere als perfekt, genauso wenig wie Sebi, der nach einem Erbe den aktiven Dienst beendet hat und seither hobbymäßig als Privatermittler arbeitet. Und gerade, weil sie Rundungen, Ecken und Kanten haben, einer guten Nachspeise nicht abgeneigt sind, sind sie so unglaublich sympathisch!Als dann nach der Ausstellung auch noch ein Zuchtkater verschwindet, ist Rosa Feuer und Flamme und unterstützt Sebi tatkräftig. Sie beweist Kombinationsgabe und eine gute Spürnase. Dabei befassen sich die beiden mit dem Thema „Zucht“ und ihren Schattenseiten und ließen auch mich darüber nachdenken.Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mich damit vorher nicht beschäftigt hatte, einfach weil es sich nicht ergeben hat. Unsere letzte Katze haben wir vor 18 Jahren zu uns geholt, als Waise von der Alm, der dringend eine Ersatzmutter brauchte, da stellte sich die Frage nicht. Und auch jetzt – so hübsch solche Katzen sind – schlägt mein Herz für Findlinge, die Hilfe brauchen. Nach der Lektüre käme für mich eine Zuchtkatze noch weniger in Frage, auch wenn es durchaus liebevolle Züchter gibt, wie die Autorin auch in diesem Roman gezeigt hat.Der Fall selbst bleibt bis zuletzt spannend, auch wenn sich mein Anfangsverdacht bestätigte war ich mir bezüglich des Motives lange nicht sicher.Unterhaltsam auch immer wieder das Auf und Ab zwischen Rosa und Sebi, die zwar geschieden sind aber irgendwie doch knapp vor der Hochzeit stehen. Da freue ich mich auf die Fortsetzung, die die beiden wieder zurück an die Nordsee führt!Fazit: Ein liebenswerter Cosy-Crime mit samtpfötigen Opfern und Impulsen zum Nachdenken!
Rosa und Sebi Fink sind eigentlich geschieden – verstehen sich aber prächtig und machen sogar gemeinsam Urlaub. Ihr diesjähriger Nordseeurlaub wird jedoch von einer Katzenentführung in Wuppertal, ihrem Wohnort, sowie einem Farbsprühangriff auf die Rassekatzenausstellung jäh unterbrochen. Sebi, Privatdetektiv, wird vom Veranstalter der Ausstellung, einem ehemaligen Polizeikollegen gebeten, Ermittlungen anzustellen und den Fall aufzuklären. Rosi – resolut, bestimmt und voller Tatendrang – hilft nach Kräften mit und gerät bald selbst in Gefahr.Das Cover hat mich als riesigen Katzenfan sofort angezogen – logisch! Zudem mag ich Cosy Crime und habe mich daher sehr gefreut, dass ich das Buch bei einem Gewinnspiel der Autorin gewonnen habe. Ich mag den lockerflockigen, sehr gut zu lesen Schreibstil, immer spritzig und witzig, aber nicht albern und doof. Die Figuren werden wunderbar detailliert beschrieben, so dass man jeden schon bald persönlich zu kennen meint. Allen voran Hauptcharakter Rosi, die ich einfach mag mit ihrer resoluten, zupackenden Art und ihrer herrlichen Normalität (sie ist keine Superwoman, sondern eine normale Frau Mitte 40, die bei Essen schwach wird, keine Diät so richtig durchhält und die Sport überhaupt nicht mag). Die Story ist spannend und nur teilweise vorhersehbar und ich fühlte mich richtig gut unterhalten. Kurzweilig, witzig, nahezu gewaltfrei – eben Cosy Crime. Das Ganze spielt zwar auch an der Nordsee, doch nur kurz. Hauptspielort ist Wuppertal. Ich könnte mir vorstellen, dass Ortskundige da richtig ihre Freude dran und einen hohen Wiedererkennungswert haben.Teil 2 habe ich mir direkt gekauft (das allein sagt ja schon einiges aus) und ich vergebe für den Auftakt der Rosa Fink-Reihe sehr gute 4/5 Sterne.
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Letzte Aktualisierung: 12.05.2026 19:39 Uhr.