Höllenknecht: Historischer Kriminalroman (Die Verbrechen von Frankfurt, Band 2)
Gegenwartsliteratur EAN 9783499249426

Höllenknecht: Historischer Kriminalroman (Die Verbrechen von Frankfurt, Band 2)

Hersteller: Rowohlt  ·  MPN: 1235191
4,3/5 (6 Bewertungen)
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Zuletzt aktualisiert: 12.05.2026 10:22 Uhr
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Produktfakten auf einen Blick

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Rowohlt
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9783499249426
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Gegenwartsliteratur
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Produktbeschreibung

Mord und schwarze Magie Frankfurt, 1532. Auf dem Römer wird ein menschlicher Arm gefunden, ein paar Tage später ein Bein. Die Frankfurter sind sicher: Ein Kannibale treibt sein Unwesen. Und das ausgerechnet zur Herbstmesse, zu der Händler aus aller Welt in die Stadt strömen! Nur Richterswitwe Gustelies und Tochter Hella lassen sich von der Aufregung nicht anstecken. Bei ihren Ermittlungen stoßen sie bald auf eine Spur. Ein magisches Buch soll im Umlauf sein, und mancher würde töten, um es zu besitzen ...

Bewertungen & Erfahrungen

4,3 von 5
6 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Redaktion 08.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist ein faszinierendes und packendes Eintauchen in die dunkle Geschichte Frankfurts und der dunkle Zauber der Zeit. Die Atmosphäre und die Darstellung der Verbrechen sind absolut fesselnd und sehr bemerkenswert.
Redaktion 08.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist ein faszinierendes und packendes Eintauchen in die dunkle Seite der Geschichte Frankfurts und der dunklen Magie, ich war absolut begeistert von der Atmosphäre und den spannenden Ereignissen. Ein tolles Leseerlebnis!
Redaktion 08.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Fesselnd!
Moho 15.04.2024 amazon.de
super geschrieben, fühle mich im Mittelalter!
Bouquineur 15.04.2024 amazon.de
Hätte ich nicht gewusst, dass mich hier ein Roman erwartet, der aus der Sicht des 21. Jahrhunderts für Leser des 21. Jahrhunderts geschrieben wurde und dementsprechend modern "daher kommt", sprich in einer lockeren und auf heutige Verhältnisse angepassten Sprache geschrieben ist und dessen Protagonisten mehr nach heutigen Vorstellungen handeln, dann wäre ich wirklich enttäuscht gewesen. Der Roman könnte eigentlich genauso gut im Frankfurt des Jahres 2009 spielen. Die historische Kulisse ist schön aber - bis auf die kriminalistischen Ermittlungsmethoden - fast durch die heutige Zeit austauschbar.So bin ich mit einer anderen Ewartungshaltung als sonst an das Buch gegangen und habe mich gut unterhalten gefühlt, denn beim Lesen habe ich mich das ein oder andere mal herzhaft über die Protagonisten amüsiert. Der Kriminalfall selbst rückt eher in den Hintergrund. Ich muss gestehen, ich fand ihn eher uninteressant, weil der Leser durch den Prolog eigentlich schon weiß, was passiert ist, er tappt nur bis zum Schluss im Dunkeln, was den Täter und das Motiv angeht. Damit ist dem Richter Heinz Blettner und seiner Frau Hella einen Schritt voraus.Der Höllenknecht ist für mich ein Roman, der in die Kategorie Wohlfühlkrimi fällt. Gut lesbar, liebenswerte Protagonisten, deren Probleme hier in diesem Buch einen großen Raum einnehmen und ein übersehbares Maß an Gewalt - hier unterscheidet sich der Höllenknecht wirklich von der Galgentochter, was mich sehr angenehm überrascht hat. Das historische Frankfurt ist für mich immer wieder eine Reise in die Vergangenheit wert, und gerade die im Roman stattfindende Herbstmesse ist laut, bunt und voller Leben. Die Stadt platzt aus allen Nähten und dieses Ambiente wurde von Ines Thorn sehr gut eingefangen. Die Protagonisten muss man allerdings wirklich so nehmen, wie sie sind - modern und nicht immer zeitgemäß. Wenn man das schafft, dann ist dies der richtige Roman für einen gemütlichen Sonntag auf der Couch.
SGA 15.04.2024 amazon.de
Im Großen und Ganzen ein gelungener Roman, der sich flüssig lesen lässt. Aber ich sehe mehrere Schwächen.Beispielsweise nahm das Liebesleben bzw. die Beziehungsprobleme der Hauptfiguren für meinen Geschmack einen zu großen Raum ein. Das liegt aber nicht daran, dass es schlecht geschrieben ist, sondern daran, dass die Erwartungshaltung nicht erfüllt wird. Denn man hat einen "Krimi" in der Hand. Doch der Kriminalfall tritt sehr oft zu Gunsten der "Liebesgeschichte" in den Hintergrund. In einem Krimi sollten die Beziehungen der Figuren eine Nebenhandlung sein, die die Figuren lebendiger und vielschichtiger macht, aber nicht die Geschichte dominiert.Und ein paar kleine Logikfehler gibt es. Nur zwei Beispiele seien angeführt:Beispiel 1: Zwischenzeitlich glaubt Hella, ihr Mann hätte ein Verhältnis mit einer anderen Frau. Sie ist völlig durch den Wind und ist sich über ihre eigenen Gefühle nicht im Klaren. Ihre Mutter sagt ihr kurz danach, sie müsse aufpassen, dass sie ihren Mann nicht verliere. Darauf antwortet Hella scheinbar völlig verständnislos, dass ihr Mann als Richter sie niemals verlassen würde. Schließlich sei eine Scheidung nicht einfach und Ehebruch würde er als Richter nicht begehen. Ist ein solch rationaler Gedanke der einer Frau, die glaubt, ihr Mann betrüge sie (möglicherweise)? Es sind vertauschte Rollen. Eigentlich müsste Hella befürchten, ihren Mann zu verlieren und ihre Mutter müsste sagen, dass sie sich das nicht vorstellen könne.Beispiel 2: Im ersten Kapitel wird behauptet: "Bereits im Juni war das Korn auf den Feldern verbrannt, das Gras auf den Weiden verdorrt [...]" Später wird festgestellt, dass die Preise kaum gestiegen seien, da die Ernte im Vorjahr so gut gewesen sei. Das kann ich mir nur schwerlich vorstellen. Die anstehende Ernte droht aufgrund der langen Hitze und Trockenheit schlecht auszufallen und dennoch steigen die Preise nicht. Sind die Bauern und Händler im 16.Jahrhundert etwa nicht in der Lage, wenige Monate voraus zu schauen?Auch hatte ich das Gefühl, in jedem dritten Absatz wird Gestank beschrieben: der Gestank von verwesenden Tierkadavern, von verfaulten Lebensmitteln, vom Schweiß der in der Hitze schwitzenden Menschen auf dem Markt und in den Strassen, von Exkrementen... Das hätte man das eine oder andere Mal streichen sollen. Dann hätte es auch an den Stellen mehr Wirkung, an denen man es stehen lässt. So stinkt es scheinbar ständig und überall. Da muss ich mich schon wundern, dass Gundelies im Krankenhaus am liebsten sofort rausgelaufen wäre, weil es dort so sehr gestunken hat. Das wäre glaubhafter gewesen, wenn Ines Thorn nicht zuvor schon über die Gassen der Stadt geschrieben hätte, wie sehr diese stinken.
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