Design:Kyss hat es einfach drauf wunderschöne Cover zu gestalten. Wenn man mich fragt ist dieses hier in meinen Augen sogar das Schönste bisher. Die raue See, der Schaum auf den Wellen, der kontrastreiche Farbverlauf vom schwarzen Wasser zu den weißen Schaumkronen - ich liebe diese Wildheit, die wundervoll zu Irland passt.Besonders gelungen ist auch, dass die Buchstaben teilweise vom Wasser bedeckt werden. Das erweckt den Eindruck als würden sie daraus auftauchen. Das Wort "Stars" sticht wirklich hervor und lenkt die Aufmerksamkeit auf sich. Das Cover vermittelt mir das Gefühl an den Klippen Irlands zu stehen und den stürmischen Wind zu spüren.Meine Meinung:Oft habe ich das Buch in Vorschauen gesehen und fand es von Anfang an interessant. So neugierig gemacht las ich die Leseprobe und war direkt überzeugt. Sofort habe ich das Ebook geladen (eigentlich mag ich momentan eher Printbücher, aber das erschien fast einen Monat später als das Ebook), damit ich direkt weiterlesen konnte.Die Hauptprotagonistin Liv hat ihren Job als Journalistin verloren und sucht verzweifelt eine neue Einnahmequelle. Bei der Durchsicht der Stellenanzeigen findet sie eine merkwürdige Anzeige, die ihr Interesse weckt. Sie soll einem einsamen Leuchtturm Gesellschaft leisten, denn dieser ist nicht gerne allein. Sechs Monate zieht sie dafür auf eine winzige Insel vor der irischen Küste, komplett isoliert von Land und Leute. Na ja, nicht komplett, denn einmal wöchentlich wird sie mit Lebensmitteln versorgen - vom netten Iren von nebenan. Man stelle sich ein wenig die Cola Light-Werbung aus dem Fernsehen vor. ;) Nur mit einem Boot und einem langen Weg, auf dem man ihn begutachten kann.Liv als Person war mir sofort sympathisch. Sie hat sich ihr Leben lang nur auf den beruflichen Erfolg konzentriert und dabei das Zwischenmenschliche und ihre eigene Entwicklung und Verwirklichung komplett aus den Augen verloren. Diese Auszeit erdet sie und fokussiert sie auf die wichtigen Dinge im Leben. Sie bei dieser Reise zu begleiten hat Spaß gemacht und war sehr unterhaltsam.Ihre Angst vor der Dunkelheit teile ich nicht (natürlich ist mir etwas mulmig, aber wem ist das nicht), doch gerade dieser Charakterzug hat sie sehr real werden lassen.Das Thema des Buches trifft voll meinen Geschmack. Ich liebe Irland und kann mir sehr gut vorstellen ein halbes Jahr (oder auch länger) in einem Leuchtturm zu leben. Natürlich mit meinem Mann. ;) Wir haben in Irland bereits eine Woche lang Urlaub gemacht und es hat uns beiden sehr gut gefallen.Der Schreibstil war wunderbar. Wenn man ein Buch einfach nur liest und genießt, nicht über die Wortwahl nachdenken muss und von den Worten getragen wird, dann ist es ein gutes Buch.Die Geschichte, die Beschreibung der Umgebung und die Personen haben dieses Buch zu etwas ganz Besonderem für mich gemacht. Ein kleines bisschen habe ich auch mein Herz an es verloren. Ich werde es auf jeden Fall bestimmt noch oft erneut lesen und freue mich auf die nächsten Bände. Die werden es allerdings schwer haben, denn dieses Buch war von vorne bis hinten perfekt für mich. Da kommt so schnell nichts dran.Ich weiß auch garnicht, wie ich meine Begeisterung für euch in Worte kleiden kann. Die Rezension liest sich irgendwie so trocken. Daher muss ich einfach noch einmal betonen, dass dieses Buch mich auf so vielen Ebenen berührt und begeistert hat. Liv ist toll (natürlich auch die anderen Charaktere), die Geschichte hat mir super gefallen und ein Leuchtturm in Irland ist sowieso ein Traum. Es geht zwar auch um eine Liebesgeschichte, aber nicht nur. Für mich war es besonders ansprechend, dass die Personen Erwachsene sind und mal kein Teenie-Drama herrscht. Davon gibt es wahrlich genug Bücher auf dem Markt.Beim Lesen des Buches habe ich mich einfach nur wohl gefühlt, eingekuschelt in die wärmenden Worte der Autorin. Es ist ein richtiges Feel-Good-Book. Und ja, sie hat mir die Sterne gezeigt.Fazit:Ich freue mich schon sehr darauf dieses Buch auch als Print in Händen zu halten. Denn eins steht fest: es ist ein Must-Have und darf in meiner Sammlung nicht fehlen. Natürlich kann ich für ein Buch, das mich so begeistert hat, nur 5 Sterne vergeben.
Meine Meinung„Show me the Stars“ ist der erste Band der „Leuchtturm-Trilogie“ von Kira Mohn. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die 22 Jahre alte Liv, die davon träumt als erfolgreiche Journalistin für eine große Zeitung zuschreiben und mit der Stelle als freischaffende Journalistin bei einem bekannten Magazin ist ihr großer Traum für sie zum Greifen nah. Als jedoch ein vielversprechendes Interview schiefläuft und Liv daraufhin von ihrem Chef vor die Tür gesetzt wird rückt ihr großer Traum plötzlich in weite Ferne. Um dem Chaos zu entfliehen bewirbt sich Liv kurzer Hand auf eine Anzeige, die ihr eine „AUSZEIT“ verspricht und so begibt sie sich auf eine Reise nach Irland, wo sie für ein halbes Jahr in einen Leuchtturm auf einer kleinen Insel leben wird. Was sie dabei allerdings nicht eingeplant hatte ist der wirklich heiße Ire, der ihr gehörig den Kopf verdreht und ihr Herz bedrohlich aus dem Takt bringt.Ich bin ein großer Fan von guten Liebesgeschichten, die mich in eine andere Welt entführen und mich für ein paar schöne Stunden zum Träumen einladen. Was mir dabei immer wichtig ist sind interessante und vor allem sympathische Protagonisten. In den meisten Liebesgeschichten, die ich bisher gelesen habe, trifft dies leider nur auf den männlichen Protagonissten zu. Bei „Show me the Stars“ ist es genau andersherum.Ich konnte mich von der ersten Seite an super in Liv hineinversetzen und zusammen mit ihr habe ich gelacht und geweint. Sie ist für mich eine der wenigen weiblichen Protagonistinnen, die mir wirklich zu 100% sympathisch ist und von der ich gar nicht genug kriegen konnte. Dank ihr wurde die Geschichte für mich zu etwas ganz Besonderem und ich freue mich schon sehr auf das Widersehen mit ihr im nächsten Band.Kjer konnte ich leider zu keinem Zeitpunkt der Geschichte richtig einschätzen, denn er war für mich nie ganz greifbar. Hinzu kommt, dass ich ihn nur bedingt sympathisch finde, denn er hat doch stellenweise ein eher negatives Verhalten an den Tag gelegt. In gewisser Weise kann ich ihn und seine Art sogar ein bisschen verstehen, denn seine Vergangenheit ist alles andere als rosig, was ich aber definitiv nicht nachvollziehen kann ist sein Verhalten Frauen gegenüber.Für mich ist „Show me the Stars“ das erste Buch von Kira Mohn und mit ihrem Schreibstil konnte sie mich definitiv überzeugen, der lässt sich nämlich sehr angenehm lesen. Die Geschichte wird ausschließlich aus der Sicht von Liv erzählt. Für mich gehört zu einer guten Liebesgeschichte allerdings die Erzählweise aus zwei Perspektiven, denn Liebe funktioniert nur mit zwei Personen und so hat mir bei diesem Buch etwas gefehlt. Daher kann ich leider nur 4,5 von 5 Sternen vergeben.FazitKira Mohn ist mit diesem Buch ein Reihenauftakt gelungen, der mich mehr als nur neugierig auf den nächsten Band macht und der mir ein paar wundervolle Lesestunden beschert hat. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.