Panikmache oder sicheres Weltende? Was vom "Klimawandel" wirklich zu halten ist Kaum ein Thema erregt die Gemüter so wie die Frage, ob der Klimawandel uns alle ins Verderben stürzt oder wir nur einer Angst fördernden Kampagne hysterischer Umweltaktivisten aufsitzen. Die Diskussionen werden heiß geführt und münden oft in extreme Positionen und widersprüchliche Szenarien. Und eines ist bei alldem selten zu finden: verlässliche Orientierung. Genau diese bietet Gerd Ganteför mit seinem Buch. Orientierung durch Wissen Gerd Ganteför überprüft die gängigen Argumente, Mythen und Legenden: unabhän gig, seriös und wissenschaftlich fundiert. So leistet er nicht nur eminent wichtige Aufklärungsarbeit, sondern fördert auch einige handfeste Überraschungen zu Tage. Der staunende Leser erfährt etwa, dass Flugreisende energieeffizienter unterwegs sind als Autofahrer, und er bekommt eine Vorstellung davon, was die Menschheit bei der nächsten Eiszeit erwartet. Ganz nebenbei vermittelt der Autor dabei fundiertes Wissen zu den zentralen Zukunftsthemen Klima und Energie. Provokation mit Argumenten Ganz bewusst tritt Gerd Ganteför der grassierenden "Lust am Untergang" entgegen. So verweist er auf die Vorteile der Klimaerwärmung, bindet Kohle- und Kernkraftwerke in eine Strategie zum Naturschutz ein und bescheinigt den Verfechtern regenerativer Energien, einem schönen Traum nachzuhängen. Selten sind solche Thesen mit so guten Argumenten vertreten worden wie in diesem Buch.
Bewertungen & Erfahrungen
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6 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion12.06.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch liefert eine faszinierende und sehr wichtige Perspektive auf den Klimawandel und regt zum Nachdenken an. Es ist eine hervorragende Lektüre für alle, die tiefer in dieses komplexe Thema einsteigen möchten.
Redaktion12.06.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist faszinierend und liefert eine sehr spannende Perspektive auf die Thematik des Klimawandels. Ich empfehle es jedem, der tiefer in dieses Thema eintauchen möchte.
Wer dieses Buch gelesen hat, der wird den Klimawandel mit anderen Augen sehen.Gerd Ganteför beschreibt, neutral, die Abläufe des permanenten Wandels unseres Planeten.Durch dieses Buch ist es möglich, sich ein umfassendes Bild der klimatischen Bedingungen über viele Millionen Jahre sowie die Dynamik des Klimawandels zu machen.Und sich nicht durch Klima-Ideologen in eine neue Religion führen zu lassen.Ein MUSS für jeden, der entspannt leben und den Überblick behalten möchte! ;-)
Vorab: Ich halte dieses Buch für sehr lesenswert.Grundthese des Buches ist: Die Klimaerwärmung kommt, jedoch werden die Auswirkungen absolut und relativ zum andauernden Bevölkerungswachstum gering sein. Daraus folgert der Autor, dass der Eindämmung des Bevölkerungswachstums Priorität gegeben werden muss. Nach den vom ihm präsentierten Daten (Abb. 24, S. 56) korreliert die länderspezifische Geburtenrate (Geburten pro Frau) mit dem Bruttosozialprodukt. Genauer fallen die sehr niedrigen BSPs mit einer sehr hohen Geburtenrate von bis zu 8 zusammen, während über einem Schwellwert kaum noch ein Einfluss auf diese Rate von 1 - 3 festzustellen ist. Zusammen mit der Korrelation aus Energieverbrauch und BSP (Abb. 26, S. 61) folgert der Autor, dass die Verfügbarkeit von Energie für arme Länder notwendig ist. Da er im Teil III seines Buches ausführt, dass aktuell nur CO2 emittierende Energie ausreichend erweiterbar ist, stellt er einen Gegensatz zwischen notwendiger und geforderter Energiepolitik fest.In einer Zeile:Das Problem ist nicht die Erwärmung sondern das Bevölkerungswachstum. Das löst man mit billiger Energie. Im Moment macht die Debatte die Energie aber teurer.Kritik:Ich habe dieses Buch auch aufgrund des unaufgeregten Schreibstils mit Freude gelesen. Für mich - und das mag jeder selbst einschätzen - sind die vielen Diagramme und Tabellen eine Gewinn. Dabei hebt er sich von anderen klimadebattenkritischen Büchern (z.B. Fritz Vahrenholt, Die Kalten Sonne) ab, die mit viel Prosa aber dürftiger Datenbasis arbeiten. Ich kann den vorgetragenen Ansatz nachvollziehen und stimme dem Autor zu, wenn er eine Priorisierung verlangt.Zu Beginn und zum Ende werden die Thesen nochmals komprimiert vorgetragen. Das halte ich für sehr sinnvoll, denn es zeigt die Stringenz der Arbeit - und erspart mir das Schreiben von Notizen.Ich hätte fast einen Stern wegen der "Florian erklärt uns die Phänomene nochmal am erfundenen Beispiel" Geschichten abgezogen. Dort wird versucht einige Zusammenhänge durch kleine Geschichten klarer zu machen. Ich meine: Wer statistische Zusammenhänge nicht einzuschätzen weiß, dem werden die nicht helfen. Daher sind sie unnötig und passen nicht zum sonstigen faktenbasierten Buchstil.Und jetzt noch etwas Provokation: Interessant aber richtigerweise nicht in diesem Buch zu finden, wäre noch die Diskussion über die Hauptprofiteure der aktuellen Diskussion des Klimawandels: Das sind die Klima-Experten, welche durch die Betonung der Problematik ihre berufliche Existenz sichern. Überspitzt formuliert und zweimal um die Ecke: Hätten die Profs noch ihre Planstellen und müssten nicht für alles und jedes einen Antrag stellen, müssten wir nicht alle chinesische Solarpanel kaufen.
Tatsächlich schreibt der Autor weniger über den Klimawandel selbst als generell über die Probleme des Bevölkerungwachstums und der Energieversorgung.Er erklärt jedoch plausibel, warum diese Probleme viel wichtiger sind. Z.B. wird die Fortsetzung des gegenwärtigen Trends des Bevölkerungswachstums wesentlich mehr Fläche verbrauchen als der Anstieg des Meeresspiegels nach den schlimmsten Prognoseszenarien. Daher ist es viel sinnvoller, die Ursachen des Bevölkerungswachstums z.B. durch Wirtschafts- und Sozialpolitik zu bekämpfen, als durch viel aufwändigere Maßnahmen den Anstieg des Meeresspiegels vielleicht in 100 Jahren um wenige cm zu verringern.Der Autor behandelt ausführlich Potential und Umweltfolgen der verschiedenen Energieträger, da auch er davon ausgeht, dass CO2 Emissionen aus fossiler Energieproduktion ein wesentlicher anthropogener Einfluss des Klimawandel sind. Bei einigen Details kann man durchaus anderer Meinung sein, z.B. glaube ich, dass er Biomasse etwas unterschätzt und Geothermie überschätzt. Insgesamt ist die Darstellung aber umfassend und erfreulich sachlich.Im eigentlichen Kapitel über das Klima stellt er die erdgeschichtliche Klimaentwicklung dar, die zeigt, dass es vielfältige natürliche Einflussgrößen und Rückkopplungen gibt. Diese können nicht exakt in einem Computermodell abgebildet werden, so dass die Auswirkungen einer höheren CO2 Konzentration nur sehr grob geschätzt werden können.Sehr amüsant sind kleine fast satirisch eingefügte Geschichten zu lesen, z.B. über Umweltschützer die in einigen 100 Jahren vor der drohenden Absenkung der globalen Temperatur warnen, da dann die Vereisung des Nordpolarmeers mit katastrophalen Folgen droht.Ich würde es sehr begrüßen, wenn der Autor in einer neuen Auflage ebenso sachlich und undogmatisch auf die Folgen von Fukushima und den neuen IPCC Report von 2013 eingehen würde, da er sich erfreulich von dem fast religiösen Fanatismus der meisten Autoren zu diesem Thema abhebt.
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Letzte Aktualisierung: 12.05.2026 19:39 Uhr.