Atmosphärischer Hamburgkrimi für lange WinternächteEigentlich haben die Fotografin Charlotte Sander und der Reporter Jan Fischer genug Probleme. Ihre Beziehung steckt in einer Krise und das Harburger Tageblatt ihr Arbeitgeber wird eingestellt. Während Charlotte immer schweigsamer wird stürzt sich Jan auf eine neue Recherche. Er arbeitet an einem 20 Jahre zurückliegenden ungeklärten Mord. Als er der Wahrheit sehr nahe kommt gerät Charlotte ins Visier des Täters. Jan muss den Fall lösen bevor es für die Frau seines Lebens zu spät ist.Spannender Roman an verlassenen Orten! RTL
Bewertungen & Erfahrungen
4,6 von 5
5 Bewertungen
5 ★3
4 ★2
3 ★0
2 ★0
1 ★0
Verteilung basiert auf 5 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion01.07.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieser Hamburgkrimi ist eine wunderbare Mischung aus Atmosphäre und spannender Handlung, die mich sofort in die Welt von Jan Fischer und Charlotte Sander entführt. Die Geschichte ist packend und perfekt für lange Winternächte.
"Unbarmherzig" von Markus Kleinknecht - Klappentext:WECKE NIE EINEN SCHLAFENDEN SERIENMÖRDEREigentlich haben die Fotografin Charlotte Sander und der Reporter Jan Fischer genug Probleme. Ihre Beziehung steckt in einer Krise, und das Harburger Tagblatt, ihr Arbeitgeber, wird eingestellt. Während Charlotte in das Geheimnis einer Jugendfreundin verwickelt wird, stürzt sich Jan auf eine neue Recherche. Er arbeitet an einem 20 Jahre zurückliegenden, ungeklärten Mord. Als er der Wahrheit sehr nahekommt, gerät Charlotte ins Visier des Täters. Jan muss den Fall lösen, bevor es für die Frau seines Lebens zu spät ist.*****Meine Meinung/Mein Fazit:*****Zur Handlung/Schreibstil:Man erlebt die Geschichte durch mehrere Perspektiven und bekommt so einen genauen Einblick in das Leben und Denken der Figuren. Obwohl ich fast am anderen Ende von Deutschland lebe, gefällt mir der Bezug zu Hamburg. Die Geschichte wirkt durch die realen Schauplätze noch greifbarer (als sie ohnehin schon ist - denn der Autor Markus Kleinknecht hat einen fesselnden, spannend erklärenden Schreibstil, dass man sofort ein Bild im Kopf hat). Ich habe das Buch ungern aus der Hand gelegen, denn ich wollte unbedingt wissen, wer für diese grausamen Taten verantwortlich ist (das habe ich erst kurz vorm Schluss herausgefunden) und wie es für Figuren, wie Jan, Charlotte, Maren, Julia und Alexandra weitergeht bzw endet.Zum Cover/Schriftart/Schriftgröße:(Ich habe die Taschenbuchausgabe) Das Buch hat ein schönes Cover. Es passt zur Handlung und vermittelt direkt die richtige "Stimmung". Die Schriftart und Schriftgröße empfand ich als angenehm beim lesen.Zum Autor:Markus Kleinknecht hat definitiv eine Leserin dazugewonnen
Nicht nur beruflich geht es für den Reporter Jan im Moment bergab. Sein Brötchengeber, das Harburger Tageblatt, schließt seine Pforten. Aber Jan beschließt, den Kopf nicht hängen zu lassen und sich einem Projekt zu widmen, von dem er schon lange träumt: Er möchte ein Buch über Serienmörder schreiben. Doch er möchte die Opfer und Angehörigen nicht außen vor lassen, weswegen er die Fallanalytikerin Simone um Hilfe bittet.Jan ist für mich ein sehr warmherziger Charakter. Er ist ehrgeizig, und das kommt seinem aktuellen Projekt zugute. Manchmal fand ich es zwar unglaubwürdig, wie schnell er an Informationen gelangt ist, doch das hat dem Lesefluss absolut keinen Abbruch getan. Seine Freundin Charlotte hingegen ist keine Person, mit der ich warm geworden bin. Auch sie verliert ihren Job als Fotografin durch die Schließung des Harburger Tageblatts. Doch sie geht damit ganz anders um als Jan, sodass ihre Beziehung darunter leidet. Ich habe sie als etwas egoistisch empfunden, habe mich manchmal gefragt, was Jan wohl an ihr findet. Ich hoffe, dass ihre Entwicklung in den nächsten Büchern positiver verläuft. Trotzdem war sie ein interessanter Charakter. Ich muss nicht jeden Protagonisten sympathisch finden, auch nicht mit seinen Handlungen und Denkweisen konform gehen. Sofern mir all dies authentisch vermittelt wird, sehe ich in ihnen eher eine spannende Herausforderung. Meine ambivalenten Gefühle sind also überhaupt nicht negativ zu bewerten.Sehr gut fand ich den Bezug zu Hamburg. So hatte ich einen bekannten Handlungsort (ich habe vor einigen Jahren dort gewohnt), und durch die sehr bildhaft beschriebenen Orte, war die Geschichte auch sehr viel greifbarer.Die Story beginnt zunächst langsam, fast schon gemächlich, nimmt aber zügig an Fahrt auf und entwickelt sich zu einem temporeichen Plot.Der Schreibstil passt sich gut an, und so hat man das Gefühl, durch die Seiten zu fliegen. Es wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was die Spannung ansteigen lässt und nur neugieriger auf das nächste Kapitel macht. Ich bin ein Fan von abwechslungsreichen Erzählstilen und so hat Markus Kleinknecht meiner Meinung nach hier alles richtig gemacht.Persönliches Fazit: Der erste Teil einer angekündigten Reihe, der mit authentischen Charakteren und einer spannenden, temporeichen Handlung überzeugen kann. Bitte lesen!
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