Das Vermächtnis der Spione: Ein Smiley-Roman
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Unterhaltungsliteratur EAN 9783548061818

Das Vermächtnis der Spione: Ein Smiley-Roman

Hersteller: Ullstein Taschenbuch  ·  MPN: 1138911
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Produktfakten auf einen Blick

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ULLSTEIN TASCHENBUCH
EAN
9783548061818
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Unterhaltungsliteratur
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Produktbeschreibung

Das geniale Finale der George-Smiley-Serie 1961: An der Berliner Mauer sterben zwei Menschen, Alec Leamas, britischer Top-Spion, und seine Freundin Liz Gold. 2017: George Smileys ehemaliger Assistent Peter Guillam wird ins Innenministerium einbestellt. Die Kinder der Spione Elizabeth Gold und Alec Leamas drohen, die Regierung zu verklagen. In einem dichten und spannungsgeladenen Verhör rekonstruiert Peter Guillam, was kurz nach dem Mauerbau in Berlin passierte. Bis George Smiley die Szene betritt und das Geschehen in einem neuen Licht erscheint.

Bewertungen & Erfahrungen

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5 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 5 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Redaktion 21.05.2026 testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist ein absolut geniales und fesselndes Finale der berühmten George-Smiley-Serie und lässt die Leser tief in die dramatischen Ereignisse der Berliner Mauer eintauchen. Ich kann es nur wärmstens empfehlen!
Redaktion 21.05.2026 testmonster.de · Redaktion
Super
Mafölino 20.08.2023 amazon.de
Der 1931 in Poole (Dorset) geborene englische Schriftsteller John le Carré ist einer der Großmeister des Polit- und Spionagethrillers. Sein 1963 veröffentlichter Roman „Der Spion, der aus der Kälte kam“ begründete den Weltruhm des Autors. Das Buch gilt als Klassiker des Genres und genießt bis heute Kultstatus, allein der Titel hat sich im kollektiven Bewusstsein als gängiges Wortspiel für das stupide Katz- und Maus-Spiel der Geheimdienste zwischen Ost und West etabliert. Der Autor ist vom Fach. Tatsächlich war David John Moore Cornwell, so der bürgerliche Name des Romanciers, selbst einige Jahre beim MI5 beschäftigt. Über seine Zeiten als Spion schweigt sich John le Carré aus. Auch in seiner in 2016 publizierten Autobiographie „Im Taubentunnel“ gab John le Carré darüber keine Auskunft. Er begründet das so: „Ich bin durch Rest altmodischer Loyalität meinen frühen Diensten gegenüber ebenso gebunden wie durch Vereinbarungen, getroffen mit Männern und Frauen, die mit mir zusammengearbeitet haben. (…) Ganz gleich, ob diese Personen heute noch leben oder nicht, die Vertraulichkeit gilt nach wie vor.“ Im Zentrum von „Der Spion, der aus der Kälte kam“, ein ungemein hellsichtiger Roman über die bizarren Auswüchse des Kalten Krieges, steht Alec Leamas. Als britischer Agent leitet er in den 1960er-Jahren von West-Berlin aus die Geheimdienstoperationen in der DDR. Hans Dieter-Mundt, der ostdeutsche Abwehrchef der Stasi, hat sein Agentennetz zersetzt. Als angeblicher Überläufer wird Leamas in die DDR geschleust. Durch List und Tücke gelingt es dem MI6 Hans-Dieter Mundt, in Wahrheit ist er ein westlicher Top-Agent, vor einer Enttarnung durch seinen ehrgeizigen Stellvertreter Fiedler zu bewahren. Die Aktion gelingt auch dank der unfreiwilligen Hilfe der naiven Kommunistin Liz Gold, die mit einer Einladung der SED nach Ostdeutschland zu ihrem Geliebten Leamas gelockt wurde. Auf ihrem Weg zurück in den Westen kommen Liz und Alec an der Berliner Mauer zu Tode. Control, der legendäre britische Geheimdienstchef, und sein brillanter Chefstratege Georg Smiley sind entsetzt. Warum ist Alec Leamas, er war schon längst auf der sicheren Seite, zurück in den Osten zu seiner von den Grenzposten erschossenen Freundin geklettert? Wollte er sie retten, wollte er sterben? Die Zentrale in London, kurz Circus genannt, versucht das Desaster zu vertuschen. In seinem neuen Roman kehrt le Carré zu seinem Weltbestseller zurück. Im Jahr 2017 wird Peter Guilliam, er war ein Protegé von George Smiley, eilig ins Innenministerium bestellt. Ein Untersuchungsausschuss beschäftigt sich mit den damaligen Ereignissen in Berlin. Die Angelegenheit erlaubt keinen Aufschub, zumal auch die Kinder von Alec und Liz auf Aufklärung drängen. Guilliam studiert Akten, rekonstruiert die Ereignisse und steht den Anwälten des Circus widerwillig Rede und Antwort. Im perfiden Spiel der Geheimdienste ist nichts so wie es scheint. Wie nach all den Jahren da noch Licht ins Dunkel bringen? Die Wahrheit ist ohnehin schockierender als vermutet. Karla, der damalige sowjetische Geheimdienstchef, hielt im Hintergrund schon längst die Fäden in der Hand: Dame, König, As, Spion. Der vielschichtige, sehr intelligente und höchst komplexe Roman verwebt gekonnt Vergangenheit und Gegenwart. Auch George Smiley, die wohl beliebteste Figur des Autors, kehrt zurück. Doch auch dieser kühle Denker ist nicht ohne Fehl und Tadel. Er und Control haben den Kalten Krieg gewonnen. Aber die Welt besser gemacht haben sie nicht. Der Einsatz ihrer Mittel war zumindest fragwürdig. Der neue Roman von le Carré ist Vorgeschichte und Epilog zu seinem Erfolgstitel aus dem Jahre 1963. „Das Vermächtnis der Spione“ ist ganz großes Kino. John le Carré in Bestform, eine Klasse für sich.
dirk resuehr 20.08.2023 amazon.de
Das ist nicht immer so leicht zu durchschauen, wer Katz, wer Maus ist, manchmal auch Kaus und Matz, niemand ist ohne Makel und das Ziel nicht immer lauter. Menschlich kaum auszuhalten, was diese Spione ertragen und bewirken. Im Grunde vermurksen sie ihr Leben und das anderer Menschen. Zurück zum Autor, dem es gelingt, eine derartige Spannung aufzubauen, dass man persönlich hofft, die Agenten schafften es. Der Mann kann schreiben und mit den Lebenserfahrungen schonungslos umgehen. Happy End? Sehr kurzes Glück, sehr lange Bitterkeit und Trauer, das Leben in der krassen Form. Als bekennender le Carré Fan schätzt man die besondere Sprache, die extrem raffinierten Plots, das ist Klasse, das hat Klasse und fordert das Oberstübchen heraus.
Olaf Stephan 20.08.2023 amazon.de
Wie immer brillant geschrieben und wie immer tun sich beim Blick in die Welt der Schlapphüte menschliche Abgründe auf. Aber es gibt ein paar logische Brüche: warum nehmen Guillame und Tulip diese halsbrecherische Fluchtroute über das Elbsandsteingebirge nach Prag und von dort in den Westen, wo doch zu der Zeit die Grenze in Berlin noch sperrangelweit offen war?? Die hätten doch nur ein paar Stationen mit der S-Bahn fahren müssen. Und 2.: dieses Treffen Guillame mit dem Sohn von Tulip in London war doch sehr gewollt: man braucht nur eine Weile auf eine der Strassen dieser Millionenmetropole schauen und schon trifft man den Gesuchten. Na ja. Ansonsten fällt auf: die Romangestalten, die im Westen zu Hause sind, benehmen sich und reden wie normale Menschen. Aber die DDR-Bürger nehmen sich aus wie groteske Karikaturen auf einen Menschen und wenn die den Mund aufmachen kommt nur haarsträubender Blödsinn raus. Dennoch schade, dass es keine John LeCarres mehr geben wird.
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