Der heimliche Gefährte: Ein Smiley-Roman
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Gegenwartsliteratur EAN 9783548061825

Der heimliche Gefährte: Ein Smiley-Roman

Hersteller: Ullstein Taschenbuch  ·  MPN: 1066237
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Produktfakten auf einen Blick

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ULLSTEIN TASCHENBUCH
EAN
9783548061825
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1066237
Kategorie
Gegenwartsliteratur
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Produktbeschreibung

John le Carré ist ein »König ohne Konkurrenz«.  FAZ Der britische Agent Ned sieht sich durch die politischen Umwälzungen nach dem Fall der Mauer gezwungen, die eigene Vergangenheit aufzuarbeiten. Er trifft den großen George Smiley, mit dem er beim britischen Geheimdienst zusammengearbeitet hat. Sie lassen Erinnerungen aufleben und tauchen noch einmal in die Schattenwelt des Kalten Krieges ab. Dabei fördern die beiden alten Weggefährten düstere Geheimnisse zutage ... Große TV-Doku "Der Taubentunnel" ab 20. Oktober 2023 auf Apple TV+

Bewertungen & Erfahrungen

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4 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 4 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Redaktion 15.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Dieser Roman von John le Carré ist absolut faszinierend und ein Meisterwerk, das mich von Anfang bis Ende in seinen Bann zog. Die Darstellung der politischen Umwälzungen und die psychologische Tiefe sind einfach herausragend.
Redaktion 15.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Tiefgründig.
Kai Bliesener 26.03.2024 amazon.de
John le Carre: Der heimliche GefährteGerne wird John le Carre in diesen Tagen als zorniger alter Mann bezeichnet, dessen Blick auf die Welt uns immer wieder mit dem ganzen Schmutz hinter der scheinbar sauberen Fassade unserer Welt konfrontiert.In seinem Roman „Der heimliche Gefährte" setzt sich der britische Bestsellerautor mit der Zeit des Kalten Krieges auseinander. Genau genommen hat er einen Abgesang auf dieses Kapitel des vergangenen Jahrhunderts verfasst. Doch anders als andere Autoren hat er es nicht im Nachhinein verklärt, sondern hat hält den Geheimdiensten einen Spiegel vor, der ihr Treiben in einem sehr düsteren Licht erscheinen lässt. Le Carre macht nicht den Versuch das Spionagegeschäft rein zu waschen, sondern er wühlt genüsslich in der ganzen schmutzigen Wäsche, die die Herren mit den weißen Westen in den vergangenen Jahrzehnten angehäuft haben. Und er macht auf die eigentliche Sinnlosigkeit des Tun und Handelns aufmerksam und stellt am Schluss die Frage, wer denn nun eigentlich der Sieger ist. Hier wird deutlich, dass der Zorn, den le Carre in sich trägt, nicht neu ist.Der Autor war nie verdächtig Anhänger der Sozialistischen Idee zu sein. Trotzdem nimmt er kein Blatt vor den Mund . Bereits in diesem Roman prangert er die Auswüchse an, die die kalte Fratze des Kapitalismus nach Ende des real existierenden Sozialismus (mit all seinen negativen Prägungen und Auswirkungen) über unsere Welt bringt. Ein Thema, das le Carre in seinen folgenden Romanen (Der Nachtmanager, Single & Single, Der ewige Gärtner) noch vertieft hat und in denen sein Zorn über die herrschende Gier und die Personen, die diese Gier verkörpern, noch viel schärfer zum Ausdruck kommt.Ein Buch, das obwohl es bereits mehr als zehn Jahre auf dem Buckel hat, nichts von seiner Aktualität verloren hat. Wer Spionagegeschichten liebt, dem sei der Roman ebenso wärmstens empfohlen, wie allen, die anspruchsvolle Literatur mit Hintergrund in spannender Verpackung lieben.
Exlibris 26.03.2024 amazon.de
John Le Carre als ehemaliger Agent ist der Bewahrung der Dienstgeheimnisse verpflichtet. E hat sich daran gehalten. Glasnost sieht anders aus. Auch wenn er in diesem Roman mit den unsauberen Tätigkeiten der Geheimdienst abrechnet, ist es doch in weiten Teilen ein literarisches Stochern im Nebel. Der Roman wird phasenweise recht schwach. Die Passagen, in denen sich Le Carre mit der historischen Leistung der Menschen im Osten Europas befasst und dort die Sinnlosigkeit anhängt, mit der sich Agenten der beiden Lager ausspähen, enttarnen und umdrehen, ein billiges Kinderspiel von Räuber und Gendarm, nur mit oft tödlichen Folgen sind dann wieder packend, ebenso der Abstecher in den asiatischen Raum. Für einen großen Roman ist das allerdings zu wenig. Da bleibt zu viel verborgen. Trotz guter Ansätze einer harten Kritik an den Machenschaften der Nachrichtendienste wirkt das Buch so furchtbar unfertig, halb. Vielleicht käme ein Leser aller Bücher des Zyklus besser zurecht. So etwas kann der Autor jedoch kaum erwarten. Es gibt bessere Romane aus dieser Werkstatt.
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