Das kleine Buch der Selbstverwüstung: Warum wir mehr stinken, trinken, bluten, brennen und tanzen sollten
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Komik EAN 9783548063744

Das kleine Buch der Selbstverwüstung: Warum wir mehr stinken, trinken, bluten, brennen und tanzen sollten

Hersteller: Ullstein Taschenbuch  ·  MPN: 1197680
4,2/5 (5 Bewertungen)
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Zuletzt aktualisiert: 12.05.2026 19:39 Uhr
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Produktfakten auf einen Blick

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ULLSTEIN TASCHENBUCH
EAN
9783548063744
Hersteller-Artikelnr.
1197680
Kategorie
Komik
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Produktbeschreibung

Selbstoptimierung macht Spaß. Vor allem, wenn man's bleiben lässt! Nie zuvor gab es so viele Bücher, Kurse und YouTube-Videos, die uns erklären wollen, wie wir eine bessere Version unseres Selbst werden: gesünder, schlanker, erfolgreicher und immer schön entspannt. Zugleich leiden immer mehr Menschen an Depressionen, Angststörungen oder Burn-out. Könnte es sein, dass der ganze Selbstoptimierungs-Quatsch daran schuld ist? Marian Donner hat jedenfalls die Schnauze voll davon - und ruft uns alle auf zu mehr Selbstverwüstung. In ihrem gut gelaunten Plädoyer für ein wildes und ungezähmtes Leben rät

Bewertungen & Erfahrungen

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Verteilung basiert auf 5 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Redaktion 05.07.2026 testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist ein absolutes Highlight für alle, die sich für Selbstoptimierung interessieren, und ich kann es uneingeschränkt weiterempfehlen. Die Inhalte sind super spannend und bieten eine tolle Grundlage für den Einstieg in dieses faszinierende Thema.
Redaktion 05.07.2026 testmonster.de · Redaktion
Interessant!
Fuchs Werner T. Dr 11.06.2023 amazon.de
Dieses Manifest gegen den Perfektionismus hat mein Interesse geweckt, weil ich jede Initiative gegen den Selbstoptimierungswahn der heutigen Zeit begrüße. Und hätte die Autorin nicht Psychologie studiert, würde ich ihre allzu kurz gegriffene „Analyse“ des Außenseiters auch nicht ankreiden. Aber den glücklichen Outlaw dem unglücklichen Bourgeois gegenüberzustellen, führt automatisch zu Klischees, die zwar in den Köpfen der Leser hängenbleiben, aber keine Perspektiven bieten. Das scheint Marian Donner ebenfalls gemerkt zu haben, schreibt sie doch zum Schluss: „Es war nicht meine Absicht, mit diesem Buch nahezulegen, dass es verkehrt sei, sich selbst zu optimieren oder an sich zu arbeiten.“ Und weiter unten fährt sie fort: „Ich habe versucht, in diesem Buch die herrschende Kultur zu analysieren, die ihr zugrunde liegende Ideologie aufzudecken und die damit verbundenen Vereinbarungen, an die wir uns mehr oder weniger bewusst halten.“Da ich unter eine Analyse noch immer eine systematische Untersuchung eins Objekts oder eines gesellschaftlichen Phänomens verstehe, bei der das Untersuchte in seine Elemente zerlegt wird, um Beziehungen und Wirkungen zu erfassen, halte ich den Versuch von Marian Donner für missglückt.Das heißt allerdings nicht, dass ich die Lektüre bereue und keine Freude an den Betrachtungen hatte, die Marian Donner locker flockig in Worte fasst. Enttäuscht hat mich nur der Erkenntnisgewinn. Denn ich erfuhr letztlich nichts, was bei den Analysen von Eva Illouz und anderen lesenswerten Soziologinnen vergessen gegangen wäre.Wie sich die Autorin, ihr Mann und ihr Sohn den angeprangerten Mechanismen entziehen, hätte mich ebenfalls interessiert. Zumindest an den Stellen, die das Outsider-Dasein literarisch aufnehmen und ziemlich idealisieren. Wie kann Marian Donner als Journalistin beruflich überleben, ohne den Wettbewerb in ihrer Branche mitzumachen? Warum wir wieder mehr stinken, trinken, bluten, brennen und tanzen sollten, wird vielen Leserinnen und Lesern einleuchten. Aber Marian Donner lässt sie mit der Frage allein, wie sie das in der Realität des Neoliberalismus und der Diktatur des Glücks umsetzen sollen.Mein Fazit: Die Ausflüge in die Pop-Kultur und Welten der Verrückten, Außenseiter, Rebellen und Unruhestifter, auf die Marian Donner ihre Leserinnen und Leser mitnimmt, sind unterhaltsam und anregend. Aber ein ernst zu nehmendes Gegengewicht zum ganzen Selbstoptimierungs-Quatsch kann dieses gut gelaunte Plädoyer für ein wildes und ungezähmtes Leben auch nicht bilden. Auf Seite 141 angelangt wusste ich nämlich nicht, wie die Botschaft lautet, die Marian Donner mir vermitteln will. Oder meint sie tatsächlich, nun müsse auch noch der Spaß am Leben optimiert werden, wie auf der Rückseite des Einbandes steht? Vier Sterne, weil Marian Donner - wenn auch etwas ungeschickt – gegen den Selbstoptimierungswahn anschreibt und selten Langeweils aufkommen lässt.
Fehlmann Ruedi 11.06.2023 amazon.de
Das Buch ist sehr interessant und lesenswert!
Dennis Schütze 11.06.2023 amazon.de
So richtig komplett selbstverwüstet hat sich die Autorin Marian Donner anscheinend noch nicht. Immerhin hat die Niederländerin einen Mann und einen Sohn und arbeitet als Journalistin für Zeitungen und Magazine. Ganz wörtlich sollte man der reißerischen Titel also nicht nehmen, aber den Untertitel vielleicht schon: „Warum wir mehr stinken, trinken, bluten, brennen und tanzen sollten“.In einem Vorwort, fünf Kapiteln und einem Nachwort plädiert sie dafür alle Bemühungen bzgl. Selbstoptimierung, Selbstdarstellung und Selbstausbeutung zu unterlassen und sich stattdessen ohne konkretes Ziel gehen zu lassen. Basis ihrer Ausführungen sind wild gesammelte Werbeslogans, Filmzitate, Songtexte, Buchstellen oder Zeitungsausschnitte. Das macht den entstandenen Text zwar lebendig und zeitgemäß, aber leider auch sehr willkürlich und zufällig.Dazu kommt, dass die Autorin das Leben der Allgemeinheit und insbesondere ihrer Leser anscheinend für extrem leistungsorieniert, angepasst und regelkonform halten muss, wenn sie pauschal davon ausgeht, dass sich jeder erstmal von äußeren und inneren Erwartungen befreien muss um ersten Mal er/sie selbst zu werden. Trifft schon auf den einen oder anderen zu oder auch für Facetten der eigenen Persönlichkeit, es gibt aber auch genügend Beispiele dafür, dass man sich hinwieder auch mal nicht gehen lassen sollte, sondern zusammenreißen darf.Insgesamt eine lebendige und unterhaltsame Lektüre, man darf halt nicht alles zu wörtlich nehmen. Stinken und trinken, naja. Aber hin und wieder etwas bluten, brennen oder tanzen kann eigentlich nicht schaden. Fehler machen und zu Scheitern macht uns menschlich und das ist eigentlich ganz sympathisch.
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