Lieblosigkeit macht krank: Was unsere Selbstheilungskräfte stärkt und wie wir endlich gesünder und glücklicher werden | Der Bestseller jetzt als Taschenbuch
Selbstheilungskräfte stärken Die Fortschritte der Medizin sind beeindruckend - und dennoch leiden viele von uns an 'Leib und Seele'. Wie kann das sein? Jeder Heilungsprozess, auch wenn er von der modernsten Medizin unterstützt wird, ist letztlich immer ein Selbstheilungsprozess des Körpers. Der Hirnforscher und Bestsellerautor Gerald Hüther erklärt, wie sehr unsere Selbstheilungsfähigkeit durch liebloses Verhalten sich selbst und anderen gegenüber unterdrückt wird. Er schlägt einen ebenso wirksamen wie leicht begehbaren Weg vor, den jede und jeder Einzelne ab sofort beschreiten kann, um aus d ieser Verirrung herauszufinden.
Bewertungen & Erfahrungen
4,0 von 5
4 Bewertungen
5 ★1
4 ★2
3 ★1
2 ★0
1 ★0
Verteilung basiert auf 4 vorliegenden Einzelbewertungen.
Wir bündeln Bewertungen aus verschiedenen Quellen
und geprüfte Nutzerbewertungen von testmonster.de, um dir ein ehrliches Gesamtbild zu geben.
Redaktion19.05.2026
testmonster.de · Redaktion
Das Buch bietet interessante Gedanken zu der Verbindung von körperlicher und seelischer Gesundheit, auch wenn die Argumentation manchmal etwas zu philosophisch ist. Es ist ein guter Einstieg für den Nachdenkpfad, hat aber nicht alle Antworten, die man sich von einem Fachbuch erhoffen könnte.
Selbstkritisch geht der Neurobiologe und Autor Gerald Hüther mit sich ins Gericht. In der Vergangenheit gab es sowohl Vorwürfe („[…] andere haben mir vorgeworfen, mich in ihre jeweiligen Spezialgebiete ohne hinreichende Sachkenntnis einzumischen.“) als auch Missverständnisse zu seinen beiden Büchern „Etwas mehr Hirn bitte“ und „Würde“: „[…], es machte mir große Mühe, immer wieder zu erklären, dass es nicht um die Würde im Allgemeinen, sondern um die Wahrung der eigenen Würde im alltäglichen Handeln jedes einzelnen Menschen ginge.“Nun also ein weiterer Versuch seine Vorstellungen von einem würdevollen, glücklichen und gesunden Leben unter Beachtung neurobiologischer Erkenntnisse an die Frau bzw. an den Mann zu bringen. Ist er seinen Ansprüchen gerecht geworden?Durchaus, wenn man mal davon absieht, dass die eine oder andere Wiederholungsschleife die Geduld der Leser*innen doch arg strapaziert. Zumal wenn man einige seiner bisherigen Bücher kennt. Viel Neues ist nicht hinzugekommen, der Blickwinkel allerdings ist schon ein beachtenswerter und nicht zu unterschätzender. Denn wer hätte die Lieblosigkeit dieser Welt nicht schon mal am eigenen Leib gespürt. Dabei ist es zunächst unerheblich, ob sie von außen einwirkt, oder ob man sie sich selbst verordnet hat.Auf jeden Fall ist es ein Thema, mit dem sich eine Auseinandersetzung lohnt. Und man bekommt ja auch einiges geboten: Nicht nur eine sendungsbewusste Art des Erklärens (nicht negativ gemeint …), sondern auch einiges Hintergrundwissen aus der Schatzkiste des Neurologen. Ob diese Interpretationen jeweils in den Kontext neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse passen, muss man als interessierter Laie erst einmal als vorausgesetzt akzeptieren. Selbst wenn es nicht so wäre, ist es jedenfalls „schön rund“ zu lesen und dem Placebo-Effekt ist es ohnehin egal.Natürlich gibt es auch in diesem Buch zentrale Sätze, denen man bedingungslos zustimmen kann („Weil so viele Menschen lieblos mit sich umgehen, werden so viele von ihnen krank.“), aber schöne Sätze reichen nicht aus, um eine Verhaltensänderung zu initiieren. Was erforderlich wäre, dass nicht nur der Einzelne, sondern die gesamte Gesellschaft einen gesünderen Weg einschlagen kann, wird hier grundlegend erläutert. Die ersten Ansätze in diese Richtung sind ja bereits länger erkennbar, wie das Abflachen der Hierarchien, Übertragung von Verantwortung von Führungskräften auf Mitarbeiter bei zugleich größeren Gestaltungsspielräumen. Anstellte der Hierarchie setzt der Autor den Begriff der Kohärenz, das Gefühl der inneren Zustimmung mit seinem Tun sowie das wohlwollende Spiel der beiden Pole Verbundenheit/Zugehörigkeit und Selbstbestimmung/Autonomie/Freiheit. Wird dies gewahrt, so steht einer Potentialentfaltung jener Menschen kaum noch etwas im Wege.Okay, das ist jetzt ziemlich scherenschnittartig formuliert, aber macht vielleicht Lust, sich mit diesem Buch etwas näher auseinanderzusetzen. Zu wünschen wäre es jedenfalls. Als Spezies wird Homo sapiens wohl nur überleben, wenn er das in ihm angelegte soziale Miteinander wieder stärker in der Vordergrund rückt.
Deine Bewertung *
0/2000
Bewertungen werden nach Prüfung veröffentlicht. Bitte bleibe sachlich und fair.
* Alle Preise inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versandkosten. Preise und Verfügbarkeit können sich seit der letzten Aktualisierung geändert haben.
Beim Klick auf „Zum Angebot" oder „Zum Shop" verlässt du testmonster.de und wirst zum jeweiligen Händler weitergeleitet.
testmonster.de erhält ggf. eine Provision — für dich entstehen keine Mehrkosten.
Letzte Aktualisierung: 12.05.2026 19:39 Uhr.