Die Henkerstochter und der Teufel von Bamberg: Historischer Roman (Die Henkerstochter-Saga, Band 5)
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Die Henkerstochter und der Teufel von Bamberg: Historischer Roman (Die Henkerstochter-Saga, Band 5)

Hersteller: Ullstein Taschenbuch  ·  MPN: 1066446
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Zuletzt aktualisiert: 12.05.2026 19:39 Uhr
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Produktfakten auf einen Blick

Hersteller
ULLSTEIN TASCHENBUCH
EAN
9783548284484
Hersteller-Artikelnr.
1066446
Kategorie
Historische Kriminalromane & Mystery
Durchschnittsbewertung
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Produktbeschreibung

Der Henker jagt den Teufel Gemeinsam mit seiner Tochter Magdalena und dem Rest der Familie reist der Henker Jakob Kuisl im Jahre 1668 nach Bamberg. Was als Hochzeitsbesuch geplant war, wird jedoch bald zum Alptraum: In Bamberg geht ein Mörder um. Im Fluss und vor den Toren der Stadt werden die abgetrennten Gliedmaßen der Opfer gefunden. Schnell verbreitet sich das Gerücht, die Morde seien das Werk eines Werwolfs. Jakob Kuisl mag sich diesem Aberglauben nicht anschließen und macht sich auf die Suche nach dem 'Teufel von Bamberg'. Perfekt recherchiert und grandios spannend geschrieben - die Henk

Bewertungen & Erfahrungen

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Verteilung basiert auf 3 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Aleshanee @ Weltenwanderer 16.03.2024 amazon.de
KlappentextGemeinsam mit seiner Tochter Magdalena und ihrem Mann Simon reist der Henker Jakob Kuisl im Jahre 1668 nach Bamberg. Was als Familienbesuch geplant war, wird jedoch bald zum Alptraum: In Bamberg geht ein Mörder um. Die abgetrennten Gliedmaßen der Opfer werden im Unrat vor den Toren der Stadt gefunden. Schnell verbreitet sich das Gerücht, die Morde seien das Werk eines Werwolfs. Jakob Kuisl mag sich diesem Aberglauben nicht anschließen und macht sich auf die Suche nach dem »Teufel von Bamberg«.Meine MeinungIch mag ja die Reihe um die Henkerstochter echt gerne, aber der fünfte Band hat die vorherigen noch getoppt. Ein bisschen skeptisch war ich vorher schon, weil das Buch um einiges dicker ist, als die Teile vorher, aber ich wurde nicht enttäuscht! Man kann die Bände durchaus einzeln lesen, aber zum besseren Verständnis vor allem zur Familie Kuisl wäre es besser, die Reihenfolge einzuhalten.Oliver Pötzsch ist sich seinem Stil treu geblieben und man fühlt sich sofort in die damalige Zeit zurückversetzt. Vor allem die Dialoge wirken in ihrer leicht bayerischen Mundart sehr authentisch und nie übertrieben. Die Perspektiven wechseln zwischen den Protagonisten, was mir einen sehr guten Überblick geschaffen hat und vor allem konnte ich auch die Gedanken und Gefühle der Figuren sehr gut nachvollziehen.Der Henker Jakob Kuisl kommt schön langsam in die Jahre. Er ist immer noch ein bärbeißiger, unwirscher und grober Kerl, der sich durch seine Arbeit eine sehr raue Schale zulegen musste. Trotzdem hab ich ihn schon lange in mein Herz geschlossen, denn das sitzt trotz seinem brutalen "Job" immer noch auf dem rechten Fleck.Sein Bruder, Bartholomäus, von dem man in diesem Band zum ersten Mal hört, lebt einige Meilen von Jakobs Heimat in Bamberg. Warum die beiden Brüder sich schon so viele Jahre nicht gesehen haben und was sie damals auseinandergetrieben hat, ist ein wohl gehütetes Geheimnis in Jakobs Familie. Die ständigen Stänkereien sind für alle Familienmitglieder nicht einfach zu ertragen und vor allem Magdalena, Jakobs Tochter, muss oft mit ihrem vorlauten Mundwerk dazwischenfahren.Sie ist mittlerweile mit dem Bader Simon Fronwieser verheiratet. Dadurch hat er sich einige Chancen vespielt, denn eine Henkerstochter gilt als niedrigster Stand und somit ist ihm eine hohe Laufbahn als Medicus verwehrt.Die Morde, die das Städtchen Bamberg seit einigen Wochen erschüttern, sind mysteriös und lassen viel Spielraum für eigene Vermutungen. Der Autor hat es geschafft, keinen Moment Langeweile aufkommen zu lassen. Die vielen Verwicklungen in der Kuisl Familie, die Schauspieltruppe, die zur gleichen Zeit in Bamberg weilt und die hohen Würdenträger der Kirche, die nur allzu gerne einen Werwolf als Täter verurteilen würden, hat mich lange rätseln lassen, in welchem Zusammenhang die Morde wohl stehen. Es passiert sehr viel und die Spannung steigt gegen Ende immer mehr, während man langsam ahnt, wer tatsächlich dahinter stecken könnte.Historische Romane oder Krimis mag ich vor allem auch deshalb, um hinter die Kulissen der damaligen Zeit zu blicken. Gerade der Beruf des Henkers und der damit verbundene niedere Stand sind hier bemerkenswert vielseitig und unverblümt dargestellt. Wie schwer gerade diese Menschen und Familien es hatten und wie sich das auf ihre gesellschaftliche Stellung ausgewirkt hat, kann man heute gar nicht mehr nachvollziehen."Sowohl Scharfrichter als auch Schauspieler waren ehrlose Berufe, ausgeübt von Menschen, mit denen brave Bürger nichts zu tun haben wollten. Trotzdem erwartete man von beiden Zünften eine handwerklich perfekte und unterhaltsame Ausführung." S. 405FazitFür Fans der Reihe ein MUSS! Rundum gelungener historischer Krimi, mit viel Spannung, neuen Hintergründen zur Familie Kuisl und einer außergewöhnlichen Mörderjagd.© AleshaneeWeltenwandererDie Henkerstochter Reihe1 ~ Die Henkerstochter2 ~ Die Henkerstochter und der schwarze Mönch3 ~ Die Henkerstocohter und der König der Bettler4 ~ Der Hexer und die Henkerstochter5 ~ Die Henkerstochter und der Teufel von Bamberg
Skatersally 16.03.2024 amazon.de
Jakob Kuisl, Henker aus Schongau, reist mit seiner Familie nach Bamberg. Sein Bruder, der Henker aus Bamberg, feiert demnächst Hochzeit und möchte die ganze Familie um sich haben. Das war weniger Bartholomäus Wunsch, sondern vielmehr der seiner Verlobten. Die Brüder, die sich vor 40 Jahren nicht gerade friedfertig getrennt haben, müssen nun einen Weg finden, sich wieder anzunähern. Abgelenkt werden sie von den neuesten Vorfällen in Bamberg. Offenbar treibt eine Bestie in den Wäldern vor der Stadt sein Unwesen, denn es werden immer wieder abgerissene Leichenteile in der Regnitz angeschwemmt. Als auch noch mehrere Leichen innerhalb der Stadtmauern entdeckt werden, ist erneut die Kombinationsgabe des Schongauers und seiner Familie gefragt.Der fünfte Band um die bayerische Henkersfamilie steht ihren Vorgängern in nichts nach. Zwar ähnelt der dramatische Aufbau den anderen Fällen, lässt aber dennoch erst spät Schlüsse auf den Täter zu. Wie gewohnt streut Oliver Pötzsch seine Verdächtigen zahlreich ein. Er legt immer wieder Fährten, die seine Leser schon wegen der Plausibilität folgen, nur um später festzustellen, dass es eine vollkommen harmlose Erklärung für das verdächtige Vorgehen gibt. Allerdings ist man so wieder vom wahren Übeltäter abgelenkt gewesen, der sich erneut über ein unschuldiges Opfer hergemacht hat. Der Spannungsbogen wird geschickt gezogen und hält bis kurz vor Schluss an. Der diesmal über 700 Seiten starke historische Kriminalroman entwickelt schon gleich am Anfang eine Sogwirkung.Eine weitere bemerkenswerte Stärke dieser Romanreihe ist die Recherche der jeweiligen Stadtgeschichte. Wie so oft schreibt auch hier das Leben die besten Geschichten. Vor dem Hintergrund der Hexenprozesse und eben der Anklage eines Bambergers als Werwolf hat der Autor seine Krimihandlung platziert. In sich stimmig fügt er so die reale und fiktive Geschichte zusammen, um dem Leser einen spannenden Fall zu liefern. Nebenbei entwickeln sich die Familienmitglieder der Kuisls weiter, sodass auch hier immer neue Wendungen zur Spannung beitragen. Nach nunmehr acht Jahren sind die Kinder in ein schwieriges Alter gekommen und der Henker hat dieselben Erziehungsprobleme wie wir sie noch heute kennen. Auch die brüderlichen Eifersüchteleien vermitteln bei dem bärbeißigen Mann menschliche Züge. Unterschwellig öffnet sich da die Seele eines Menschen, der gemeinhin gemieden wurde. Der Henker hatte eben nicht nur einen Job zu erledigen, sondern musste auch sein eigenes Gewissen beruhigen. Unter der undurchdringlichen Schale steckte vermutlich viel öfter als geglaubt ein weicher Kern, der verzweifelt nach einem anderen Leben suchte. Die damalige Gesellschaftsordnung verwehrte ihm das jedoch im 17. Jahrhundert.An Spannung, Kulisse und sprachlicher Darstellung gibt es nichts auszusetzen. Die scheinbar unabhängigen Handlungsstränge fügen sich am Ende zu einem Ganzen. Der Henker kann auch im fünften Teil der Serie immer noch überraschen. Von daher ist der Ausflug nach Bamberg ein weiterer Lesetipp und ich freue mich bereits jetzt auf ein sechstes Wiedersehen mit dem Schongauer.
Rico Kühn 16.03.2024 amazon.de
Habe schon die ganze Reihe gelesen. Wir kommen aus der Gegend... Leichte Kost.R.K.
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