Unser mathematisches Universum: Auf der Suche nach dem Wesen der Wirklichkeit | Ein großer wissenschaftlicher Wurf: Tegmark entwickelt eine neue Theorie des Universums
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Astronomie EAN 9783548376509

Unser mathematisches Universum: Auf der Suche nach dem Wesen der Wirklichkeit | Ein großer wissenschaftlicher Wurf: Tegmark entwickelt eine neue Theorie des Universums

Hersteller: Ullstein Taschenbuch  ·  MPN: 1066613
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Produktfakten auf einen Blick

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ULLSTEIN TASCHENBUCH
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9783548376509
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Astronomie
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Produktbeschreibung

Max Tegmark entwickelt eine neue Theorie des Kosmos: Das Universum selbst ist reine Mathematik. In diesem Buch geht es um den Urknall, die »Zeit davor« und die Evolution des Weltalls. Welche Rolle spielen wir dabei - die Wesen, die klug genug sind, das alles verstehen zu wollen? Dieses Terrain sollte nicht länger den Philosophen überlassen bleiben, meint Tegmark. Denn die Physiker von heute haben die besseren Antworten auf die ewigen Fragen.

Bewertungen & Erfahrungen

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Redaktion 31.05.2026 testmonster.de · Redaktion
Super Buch
Buchvogel_Bücherblog 27.05.2023 amazon.de
Das Universum sei reine Mathematik, davon ist Max Tegmark überzeugt. In diesem Buch trägt er zusammen, was wir über den Kosmos wissen und warum wir es wissen. Forscher und Forscherinnen berechneten die Ausdehnung des Universums, seinen Anfang und sein mögliches Ende. Die beobachteten Werte passen dazu. Die Mathematik fügt alles zusammen.Wir reisen in die große Weite des Alls und dann wieder zu den allerkleinsten Bausteinen der Materie und sind dabei auf der großen Suche nach dem schlußendlichen Wie.Max Tegmark erzählt teilweise sehr persönlich, lässt immer auch Erlebnisse einfließen. Er wurde 1967 in Schweden geboren und ist jetzt Professor für Physik in Massachusetts.Persönlicher EindruckMax Tegmark hat einen wissenschaftlichen Anspruch, das ist klar. In einer ordentlichen Struktur und mit persönlicher Motivation nimmt er den Leser mit auf eine Reise durch die Erforschung des Kosmos. Er erklärt nicht nur, was wir wissen sondern leitet auch her, woher wir es wissen und wie es berechnet wurde - ohne Formeln zu bemühen. Max Tegmark identifiziert am Anfang drei mögliche Leserzielgruppen, gibt Hinweise, welches Kapitel man dann auslassen kann und wo man wieder einsteigen kann. Also - ein Vollblutwissenschaftler :DAufbau des Buchs - Print oder KindleEs gibt viele Abbildungen und Grafiken und im Text auch jeweils Verweise darauf. Deshalb möchte ich auch empfehlen, das Buch als richtigen Print zu lesen und nicht, wie ich dummerweise, im Kindle. Denn dort sind zum einen die Abbildungen ja blöderweise immer in Graustufen - und da entging mir das ein oder andere -, zudem oft zu klein oder in einer seltsamen Auflösung. Zudem musste ich aufpassen, nicht auf die Verweise im Buch zu kommen, weil dann der Kindle dorthin springt und ich vollkommen orientierungslos zurückbleibe und nicht genau weiß, wo im Buch ich nun bin.Inhalt Aber nun zum wichtigsten, zum Inhalt. Hier muss ich auch sagen, dass ich selten so viele Notizen in einem Buch gemacht habe und soviele Passagen auf Twitter oder Facebook empfohlen habe. Denn der vorgestellte Inhalt ist so höchst spannend und interessantVieles hab ich zwar so oder so ähnlich schon mal gehört, da ich viel in diesem Bereich lese und gelesen habe. Dennoch hatte ich selten so viele Aha-Erlebnisse und hab Zusammenhänge verstanden! Nicht alles habe ich bis in das Kleinste durchdrungen. Mich stört das nicht, ich bin kein Physiker und mir genügt es, eine gute Vorstellung vom Kosmos und seinen fantastischen Eigenschaften zu bekommen; wenn ich das ein oder andere Detail nicht verstehe, ist das okay.Worum geht es jetzt? Um das Rätsel der Wirklichkeit: Ich bin Physiker, und mein Ansatz, das Rätsel der Wirklichkeit zu lösen, wird von der Physik bestimmt. Daher beginnt für mich alles mit großen Fragen wie zum Beispiel »Wie groß ist unser Universum?« oder »Woraus besteht die Welt?«. Diese Fragen behandele ich dann wie Kriminalrätsel: Ich kombiniere kluge Beobachtungen mit Schlussfolgerungen und verfolge jeden Hinweis beharrlich, ganz gleich, wohin es führen mag.Und einer der Dinge, die Max Tegmark faszinierte ist die Rolle der Mathematik in unserem Universum: Aber warum offenbart unsere materielle Welt eine derart extreme mathematische Regelmäßigkeit, dass Galileo Galilei, der Superheld der Astronomie, die Natur als »ein Buch, geschrieben in der Sprache der Mathematik« gepriesen hat, während Nobelpreisträger Eugene Wigner in der »rätselhaften Effektivität der Mathematik in den Naturwissenschaften« ein Geheimnis sah, das eine Erklärung verlangt? Die Beantwortung dieser Frage ist das Hauptziel dieses BuchesTegmarks hat ein Sachbuch vorgelegt, aber was er über unsere Wirklichkeit berichtet ist so fantastisch, so unglaublich, und auch so inspirierend. Auch wenn ich das Buch weggelegt habe, hab ich über die Konzepte und die Wunder unseres Kosmos nachgedacht.* Die Inflation - der Kosmos entsteht aus etwas Winzigem und bläht sich auf *Ich hab z.B. endlich verstanden, was es mit der Inflation unseres Kosmos auf sich hat und dass sich kleinste Strukture, Zufälle vom Anfang, zu größten Strukturen aufbliesen: Nun, was die Inflation unter anderem so schön erscheinen lässt, ist ihre Fähigkeit, die kleinsten und größten Maßstäbe miteinander zu verbinden: Während der frühen Inflationsphasen war die Raumregion, die jetzt unsere Milchstraße enthält, viel kleiner als ein Atom, so dass Quanteneffekte wichtig gewesen sein konnten. Ist das nicht großartig, Stoff zum Träumen?* Es gibt viele Universen und sogar verschiedene Arten von Paralleluniversen *Auch die ganzen Paralleluniversen, die Multiversen und unser Platz darin; ganz großes Kino: Wir befinden uns auf einem Planeten in einer Galaxie in einem Universum in einem vermutlich mit Doppelgängern bevölkerten Ebene-I-Multiversum in einem vielfältigeren Ebene-II-Multiversum in einem quantenmechanischen Ebene-III-Multiversum in einem Ebene-IV-Multiversum aller mathematischen Strukturen. Wenn ihr dieses Zitat nicht versteht, ist es nicht schlimm, nach der Lektüre von Tegmarks Buch werdet ihr schlauer sein und dann, Freunde, dann fängt das Träumen an! Und die philosophische Nachbetrachtung. Was ist mein Einzelschicksal in einem Ebene-I- oder -III-Multiversum; es schien sich irgendwie zu relativieren, da - laienhaft gesagt - alles, was passieren kann, irgendwo und irgendwann auch passieren wird. Hier und jetzt bin ich vielleicht unglücklich, aber das ist nur Zufall und andere Ichs in anderen Universen sind glücklich. Klingt esoterisch, folgt aber der reinen Logik.MultiversenVier verschiedene Arten von Multiversen* Wir leben in einer Raumzeit *Ein anderes Konzept, das ich nun endlich verstanden habe, ist die der Raumzeit. Wieso man objektiv sagen kann, dass die Zeit einfach da ist und ich dennoch subjektiv den Eindruck habe, dass sie fließt. Wir können uns unsere Bewegungen in der Raumzeit im Prinzip wie komplexe Strukturen vorstellen; eine Art 4-D-Fraktal, das mathematisch beschrieben werden kann.* Aus etwas Einfachem entstehen komplexe Dinge *Und noch einen Gedanken möchte ich vorstellen, den ich mitnehme. Dass die mathematische Beschreibung des Kosmos im Grunde recht simpel ist, und das dennoch daraus etwas komplexes und wunderbares entsteht - auch hier wieder vergleichbar einem Fraktal, dass ja aus recht einfachen Rechenoperationen gebildet wird und das dennoch so komplex und wunderschön ist.Lesen oder nicht?Empfehlenswert für alle, die sich für unsere Kosmos und seine mathematischen Eigenschaften interessieren. Konzepte, um die man sein Hirn winden muss, die aber fantastisch sind!Die Kindle-Ausgabe trübte leider die Freude, besser zum Print greifen. ⭐⭐⭐⭐(⭐)
Alexander Abs 27.05.2023 amazon.de
Der schwedische Astrophysiker Max Tegmark ist einer der bekanntesten Vertreter seiner Zunft und auch bereits durch mehrere populärwissenschaftliche Werke hervorgetreten; seine Grundthesen sind auch in diesem Buch zu finden: Es gebe nicht nur ein Multiversum, sondern gleich vier Ebenen eines solchen Multiversums, also eine geradezu unendliche Anzahl solcher Superuniversen. Um dieses zu beweisen, breitet er eine beeindruckende Fülle an physikalischen und astronomischen Details aus- und doch scheint mir die Beweisführung nicht hundertprozentig schlüssig. Denken wir daran, daß längst nicht alle seiner Kolleginnen und Kollegen seiner Meinung sind, so wie bereits der verstorbene große Denker John Wheeler in ähnlichem Zusammenhang von "unnötigem metaphysischem Gepäck" sprach. Übrigens geht er kategorisch davon aus, daß wir, vereinfacht gesprochen, "allein im Universum" seien- ganz anders denkt hier nicht zuletzt sein weltberühmter Kollege Avi Loeb, dessen Buch "Außerirdisch" zu gänzlich entgegengesetzten Schlußfolgerungen kommt.
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