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EAN 9783570314630

Als die Stadt in Flammen stand - Kimberly Jones Gilly Segal Taschenbuch

4,0/5 (5 Bewertungen)

Produktfakten auf einen Blick

EAN
9783570314630
Durchschnittsbewertung
4,0 / 5 (5 Bewertungen)

Produktbeschreibung

Ein schwarzes und ein weißes Mädchen. Eine Stadt in Flammen. Nur gemeinsam können sie überleben. Lena hat Stil einen coolen Freund und einen Plan. Campbell dagegen will einfach nur das Jahr an der neuen Schule schaffen. Als die Mädchen ein Footballmatch besuchen geraten sie plötzlich in eine Masseneskalation. Eine Eskalation die von Hass und Gewalt getragen ist und bei der sich beide unverhofft Seite an Seite wiederfinden. Lena und Campbell sind nicht befreundet. Doch das ist unwichtig wenn die Stadt in Flammen steht und man aufeinander angewiesen ist will man die Nacht überleben ... Ein

Bewertungen & Erfahrungen

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5 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 5 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Redaktion 13.07.2026 testmonster.de · Redaktion
Ein absolut fesselndes und emotionales Buch, das mich von Seite zu Seite zieht; die Geschichte von Lena und ihrem Freund ist unglaublich spannend und voller Leben. Ich kann es jedem empfehlen, der packende Romane mag.
Redaktion 13.07.2026 testmonster.de · Redaktion
Super!
Mias Anker 16.05.2024 amazon.de
InhaltDie neue Schülerin Campbell muss während eines Footballspiels am Kioskstand arbeiten, als plötzlich eine Schlägerei vom Zaun bricht. Die Lage spitzt sich zu und eskaliert richtig, als die Polizei dazustößt. Genau wie alle versucht sie zu flüchten und findet sich plötzlich an der Seite von Lena wieder. Obwohl die beiden aus völlig unterschiedlichen Leben kommen und nicht unterschiedlicher sein könnten, finden sie in dieser Nacht zusammen, und tun alles, um lebend wegzukommen …RezensionDas Buch umfasst zwar nur knapp 260 Seiten, trotzdem habe ich es in einem Rutsch gelesen, weil ich es gar nicht aus der Hand legen konnte. Das ganze Buch handelt von nur einer Nacht, doch es ging alles Schlag auf Schlag, sodass der Spannungsbogen sich mit jeder Seite immer mehr und mehr zuspitzte.Das FörmlicheDas Buch wird abwechselnd aus zwei Perspektiven erzählt – Lenas und Campbells. Die Kapitel sind kurz, und der Schreibstil unterscheidet sich so stark, dass man immer merkt, aus welcher Perspektive gerade gesprochen wird.Die FigurenDie beiden Protagonistinnen Campbell und Lena werden nur angerissen. Man weiß nicht viel über sie oder ihr Leben, da der Fokus mehr auf der Handlung liegt. Dennoch sind es keine blassen Charaktere. Beide haben eine Stimme, wobei ich Lenas Figur ausgearbeiteter empfand (und auch sympathischer.)Lena ist eine starke und selbstbewusste Frau, die alles für ihre Freund:innen tun würde. Sie ist in einer Beziehung mit Black, der sie nicht gut zu behandeln scheint, was sie jedoch nicht wahrhaben will, weil sie ihn nicht sieht. Obwohl sie immer wieder mit rassistischen Bemerkungen konfrontiert wird, scheut sie sich nicht davor, verbal zurückzuschlagen und andere mit ihrem voreingenommenen Verhalten zu konfrontieren. (Übrigens finde ich bei Lena cool, dass nicht ein Mal auf ihre Hautfarbe gedeutet wird, aber durch andere Aspekte trotzdem klar wird, dass sie schwarz ist!)Campbell ist neu auf der Schule und hat noch keine Freunde. Sie wohnt vorübergehend bei ihrem Vater, weil ihre Mutter einen Job in Venezuela annehmen musste, doch dieser ist auch nicht da, als in jener Nacht die Stadt wortwörtlich in Flammen steht. Obwohl sie ihre Eltern liebt, fühlt sie sich von beiden alleingelassen und trauert ihrem alten Leben nach. Campbell ist außerdem eine sehr gute Läuferin und stellt dies in jener Nacht auch unter Beweis, als sie und Lena um ihr Leben rennen müssen.Beide Figuren durchlaufen im Laufe des Buches eine Entwicklung. Sie lassen sich keine Sekunde lang im Stich. Egal, welchen Weg sie gehen, sie beschreiten ihn zusammen.Prügeleien, Diebstähle und PolizeigewaltIch muss gestehen sagen, dass ich während des Lesens manchmal sowas dachte, wie: „Das ist aber nun wirklich übertrieben – all diese Ereignisse in einer Nacht?“ … Bis mir klarwurde, dass NICHTS aus dem Buch überspitzt oder unrealistisch dargestellt wird. Nächte, in denen alles so weit aus dem Ruder läuft, gibt es zwar eher nicht in Deutschland, aber in den USA und vielen anderen Ländern schon. Es beginnt mit einer kleinen Auseinandersetzung, die schließlich in Pistolenschüssen, Bränden, Diebstählen, und unzähligen Verletzten ausartet…Was ich sehr gelungen fand war die Thematisierung von Polizeigewalt, die vor allem Schwarze Menschen betrifft. In dem Buch rettet die Polizei nicht aus der Not, sie macht alles nur schlimmer.Es finden sich noch weitere Anspielungen auf den Rassismus und die Ungleichstellung zwischen Schwarzen und Weißen Menschen – leider gehen die Autorinnen dabei nicht in die Tiefe. Da das Buch hauptsächlich an Jugendliche adressiert ist, finde ich es wichtig, dass wichtige Themen nicht nur oberflächlich angerissen werden, weil sie sonst nicht in ihrem ganzen Umfang verstanden werden.Ein spannender Page Turner, der zum Nachdenken anregtAuch wenn mir in den ein oder anderen Stellen der Tiefgang gefehlt hat, konnte mich der Inhalt trotzdem überzeugen! Was ich aus dem Buch mitgenommen habe, ist, dass Zusammenhalt das Wichtigste ist! Wer also Lust auf ein Jugendbuch hat, das viele wichtige Botschaften mitgibt, kann ja mal zu diesem greifen!
Desi 16.05.2024 amazon.de
Es hat mich sofort neugierig gemacht, weil der Klappentext sich wirklich mysteriös angehört hat und ich gar nicht wirklich wusste, in welches Genre ich das Buch einordnen sollte. Also wollte ich mich einfach mal überraschen lassen.„Als die Stadt in Flammen stand“ beginnt erstmal wie eine klassische High School Story. Lena, das toughe PoC Mädchen mit dem älteren Freund und ihrer frechen Art. Daneben die schüchterne Campbell, die die High School Zeit einfach nur hinter sich bringen will. Lena wollte sich nur das Football Match ansehen, während Campbell im Kiosk hungrige Zuschauer verköstigen soll, doch an dieser Stelle gerät alles aus dem Ruder.Als die Masseneskalation beginnt, hatte ich noch gar keine Ahnung, warum und was los ist. Lena und Campbell ebenso wenig. Man ist also immer auf dem gleichen Wissensstand, wie die Protagonisten. Man kann die Verwirrung und die Angst daher sehr gut fühlen.Die ganze Geschichte spielt in nur einer Nacht. Zu wenig, um Protagonisten bis ins kleinste Detail kennenzulernen? Nein, definitiv nicht. Extremsituationen zeigen die wahren Gesichter von Menschen, das haben die Autorinnen erkannt und perfekt umgesetzt.Ich konnte die Angst der beiden Mädchen sehr gut nachvollziehen und war zusammen mit ihnen wirklich total Lost in dieser prekären Situation, die auch sie nicht einschätzen konnten. Das Einzige, was mich gestört hat, war die Ghetto Sprache, die die Geschichte wahrscheinlich authentischer gestalten sollte. Es liest sich wirklich sehr „american“, mich hat es einfach im Lesefluss gestört, was aber nicht heißt, dass es nicht zur Story gepasst hätte.Lena und Campbell rutschen von Konflikt zu Konflikt auf dem Weg in ihr sicheres Zuhause. Eine wahrlich verstörende Reise, deren Grund sich erst ganz am Ende erschließt. Dieser Storyverlauf hat mir richtig gut gefallen.Diese Problematik der ethnischen Herkunft wurde meiner Meinung nach sehr gefühlvoll zwischen den Zeilen beschrieben. Lena und Campbell, die nie etwas miteinander zu tun hatten und sich situationsbedingt aneinanderklammern, um zu überleben, reißen automatisch diese Barriere ein und sind ein Vorbild für alle, die immer noch zwischen Hautfarben unterscheiden.Thematisch ein unheimlich wichtiges Buch, das mit den Atem nehmen konnte und mir wieder vor Augen geführt hat, wie sehr Toleranz in der ganzen Welt fehlt und was die Abwesenheit ebensolcher alles mit sich bringt. Sprachlich für mich aber leider durchgefallen.
Buchjunkie 16.05.2024 amazon.de
Aufgefallen ist mir das Buch in der Werbung und ich dachte es ist ein perfektes Buch für mich und meine Enkel zum gemeinsamen Lesen. Das Cover wirkt sehr ansprechend und auch der Klappentext verweist auf eine interessante Story. Leider war es das dann aber auch schon.Es handelt von zwei Mädchen, die sich in der Nacht zusammentun um aus einer Eskalation heil zu entkommen und einen Weg nach Hause zu suchen ohne darin verwickelt zu werden. Lena und Campbell. Sie erzählen abwechselnd was sie gerade empfinden bzw.denken.Anfangs dachte ich ja noch es wirkt spannend, aber so nach und nach zog sich der Text in die Länge, da sie ja nur die ganze Zeit über den Fluchtweg berichten und aufeinander angewiesen sind. Beim zweiten Teil habe ich das Buch dann abgebrochen. Zunächst habe ich gedacht, vielleicht bin ich auch zu alt um es zu verstehen; aber meine Enkel konnten zu dem Buch ebenso Zugang finden.Für mich leider ein Fehlkauf.
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