Die Bücherdiebin: Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2009
Gegenwartsliteratur EAN 9783570403235

Die Bücherdiebin: Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2009

Hersteller: Cbj  ·  MPN: 1069198
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Produktfakten auf einen Blick

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cbj
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Gegenwartsliteratur
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Produktbeschreibung

"Die Bücherdiebin" ist ein modernern Klassiker und Weltbestseller und wurde 2014 erfolgreich verfilmt. Molching bei München. Hans und Rosa Hubermann nehmen die kleine Liesel Meminger bei sich auf - für eine bescheidene Beihilfe, die ihnen die ersten Kriegsjahre kaum erträglicher macht. Für Liesel jedoch bricht eine Zeit voller Hoffnung, voll schieren Glücks an - in dem Augenblick, als sie zu stehlen beginnt. Anfangs ist es nur ein Buch, das im Schnee liegen geblieben ist. Dann eines, das sie aus dem Feuer rettet. Dann Äpfel, Kartoffeln und Zwiebeln. Das Herz von Rudi. Die Herzen von Hans und

Bewertungen & Erfahrungen

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FiniWini 17.03.2024 amazon.de
1939, Nazideutschland: Der Krieg hat begonnen und viele Menschen müssen ihre Heimat verlassen. So auch Liesel Memminger. Zusammen mit ihrem Bruder Werner und ihrer Mutter soll sie ab sofort bei Pflegeeltern in der Nähe von München wohnen. Doch während der langen und beschwerlichen Reise verstirbt Werner.An seinem Grab schlägt der Bücherdieb zum ersten Mal zu. Liesel klaut ein kleines schwarzes Büchlein, was einem der Totengräber heruntergefallen sein muss.Bei ihren Pflegeeltern angekommen, kümmert sich ihr Pflegevater Hans rührend um sie und bringt ihr das Lesen bei. Zusammen mit ihm taucht sie immer öfter ab in die Welt der Bücher ein um die harte und rau Welt um sich herum zu vergessen. Doch als das erste Buch ausgelesen ist, braucht Liesel Nachschub. Allzu bald lernt sie die Biblothek im Haus des Bürgermeisters kennen und kommt von den Schätzen, die diese beinhaltet nicht mehr los.Eine Liebe zu Büchern und den Worten ist von nun an geweckt, die sie nie wieder verlassen wird. Nicht, als sich alle Einwohner Münchens in Kellern verschanzen müssen, da Bomben über Deutschland niedergehen, nicht, als sie die Juden nach Dachau ziehen sieht und auch nicht, als die ganze Welt in Schutt und Asche liegt. Ihre Liebe zu Wörtern geht so weit, dass sie beginnt ihre eigene Geschichte nieder zuschreiben. Über einen toten Bruder, eine raue aber dennoch liebende Mutter, einen Juden mit Haaren wie Federn, einen Jungen, der bald ihr bester Freund werden wird und vor allem über einen Vater, der ihr wichtiger ist, als alles andere auf der Welt. Was Liesel nicht weiß, ist dass dieses Buch gefunden wird - vom Tod höchstpersönlich. Und dieser beginnt nun, uns die Geschichte der Liesel Memminger zu erzählen."Tragisch und witzig, wütend und zutiefst lebensbejahend, vom dunkelsten und doch brillantesten aller Erzähler dem Tod."Es fällt mir wirklich schwer, meine Gedanken zu diesem Roman in Worte zu fassen. Daher möchte ich dieses Buch auch nicht "totreden". Ich kann euch nur sagen, dass "Die Bücherdiebin" zurecht ein internationaler Bestseller ist! Die Geschichte ist so voller Leben, dass man alles um sich herum vergisst, wenn man erst einmal mit dem Lesen begonnen hat.Der Aufbau des Romans ist ganz außergewöhnlich. Er ist in mehrer Kapitel unterteilt, von dem jedes nochmals viele kleine Unterkapitel hat. Das alleine ist ja nicht sehr außergewöhnlich, die kleinen Anmerkungen, die immer wieder auf den Seiten verstreut vorzufinden sind, sind es allerdings schon. Hierbei handelt es sich um Anmerkungen des Erzählers, des Todes höchstpersönlich, oder um Fakten und Hintergrundwissen zu einzelnen Charakteren der Geschichte, die dem Leser so näher gebracht werden. Außerdem finden sich auch immer wieder Vorausdeutungen in diesen kleinen Anmerkungen, die die Geschichte noch lebhafter erscheinen lassen und das Ganze noch spannender gestalten.Die Protagonisten wahren mir alle sehr sympathisch. Jede einzelne Figur hat so ihre Eigenarten, die sie ganz besonders liebeswert machen. Der kleine Rudy beispielsweise, der Liesel immerwieder versucht, einen Kuss abzuringen, Tommy, der ein schweres Ohrenleiden hat und daher Befehle oft zuspät hört, die der Anführer der Hitlerjugend schreit, Rosa Hubermann, die es sich zur Gewohnheit gemacht hat, alle geliebten Menschen mit "Saumensch" oder "Saukerl" anzusprechen und allen voran Papa Hans. Hans Hubermann ist wohl das Beste, was Liesel hätte passieren können. Er schläft jede Nacht in einem Sessel neben ihrem Bett, wenn sie, wie so oft, von schrecklichen Alpträumen geweckt wird, er bringt ihr das Lesen bei, er spiel für sie auf dem Akkordion und, was wohl am entscheidensten ist, er beschützt sie, wo er nur kann. Hans ist so eine liebenswerte Person, dass ich als Leser nich anders konnte, als ihn von Anfang an ins Herz zu schließen!Was das Buch zu etwas ganz Besonderm macht, ist die Tatsache, dass es Markus Zusak gelungen ist, ein Mittelmaß zwischen Unterhaltung und Witz und Tod, Gewalt, und Meschenverachtung zu finden. Das heikle Thema wird nicht ins lächerliche gezogen oder verharmlost, was ich bei solchen Büchern persönlich immer sehr wichtig finde, sondern gut herausgearbeitet und veranschaulicht. Das Grauen, was zu dieser Zeit in Deutschland und Umgebung Einzug hielt, wird genauso auch dargestellt - nämlich grauenhaft!Dennoch macht es Spaß, das Buch zu lesen. Zwischendrin lassen sich immer wieder humorvolle und amüsante Passagen finden, so dass das Buch nicht allzu trist ist und das Lesen nicht zur Qual wird. Außerdem wird der Leser zwischendrin von einzelnen Gesten oder Aussagen der Charaktere sehr bewegt und mitgenommen, dass er sich wirklich fragen muss, wie stark und lebensbejahend, mutig und selbstlos ein Mensch eigentlich sein kann."Die Bücherdiebin" hat mich nicht nur einmal zu Tränen gerührt. Es handelt sich hier um ein extrem bewegendes Buch, dass seine Leser noch mehrer Tage, wenn nicht sogar Wochen, nach dem Lesen beschäftigen wird. Hat man es einmal angefangen, wird man total in den Bann des Romans gezogen.Das Thema ist so interessant und liebevoll und dennoch authentisch aufgearbeitet, dass ich sagen muss, dass das Buch auf jeden Fall einen Weg in mein Herz gefunden hat. Was kann ich da noch anderes tun, als dem Buch die höchstmögliche Bewertung geben?
Dreamcatcher 17.03.2024 amazon.de
Es gibt, neben, tollen, tiefgründigen Charakteren, die mir alle ziemlich am Herzen lagen und einer tollen Geschichte, drei gute Gründe dieses Buch zu kaufen: Der Erzähler Der außergewöhnliche Schreibstil Die besondere Gestaltung des BuchesWas ist an dem Erzähler so besonders?Der Erzähler ist niemand geringeres als der Tod selbst. Und dieser ist, ob man es glaubt oder nicht, ein recht sympathischer Kerl, der sich seine eigenen Gedanken zur menschlichen Geschichte macht. Außerdem erzählt er die Geschichte auf seine besondere Art. Er springt in der Geschichte vor oder zurück und verrät einige Dinge vorher, er stellt die Menschen auf eine ganz besondere Art und Weise vor, meist gibt es einen kurzen Einwurf, in dem eine Art Steckbrief erstellt wird und neben Dingen wie Augenfarbe, meist auch die Art des Todes beschrieben wird, und er erzählt uns auch von seinem eigenen "Leben" immer mal und es ist anders als gedacht.Was ist an dem Schreibstil außergewöhnlich?Der Autor hat einfach ein wunderbarer Gespür für Worte. Die Sätze sind einfach toll formuliert und er schafft es mit seinemWorten die Geschichte sehr behutsam zu erzählen und einfach fantastische Bildern in den Köpfen der Leser zu erzeugenWieso ist das Buch besonders gestaltet?Zum einen ist das Buch in mehrere Teile gegliedert, in denen es verschiedene Abschnitte mit ganz speziellen Überschriften gibt und, und das macht das Buch nun wirklich besonders, manche Dinge, werden nicht einfach nur beschrieben, sondern wirklich gezeigt. Zum Beispiel bekommt Liesel ein Buch gemalt und dieses wird dann tatsächlich präsentiert. Fand ich einfach super, da man es nie so beschreiben hätte können, wie es dann tatsächlich aussah.Nun noch kurz zur Geschichte, die im Klapptext nun so gar nicht vermittelt wird.Die Geschichte spielt im Nazi-Deutschland. Liesel wird zu Pflegeeltern geschickt, da ihre Mutter vermutlich eine Kommunistin war. Auf der Fahrt zu den Pflegeeltern stirb ihr Bruder. Hier begegnet der Tod der kleinen Liesel das erste Mal.Man erfährt nun die Geschichte von Liesel, angefangen mit der Ankunft bei den Pflegeeltern und begleitet sie ein paar Jahre. Zwischendurch erzählt uns der Tod immer in welchem Jahr wir uns befinden und was dort passiert bzw. wo er nun gerade Leichen einsammeln muss. Nach und nach rückt nun auch ein Jude, Max, in den Blickpunkt des Geschehen und der Autor schafft es, dass mir dieser innerhalb von wegen Augenblicken ans Herz wächst. Denn Max hat einen eigenen Blick auf die Geschehnisse und die Theorien der Nazi und er ist einfach ein besonderer Charakter.So verläuft die Geschichte, in der auch Bücher und Worte im Mittelpunkt stehen, bis zum Tag, an dem Liesel ihre Leben aufschreibt und die Geschichte so dramatisch zu Ende geht, dass kein Auge trocken bleiben wird, und das obwohl oder gerade weil der Tod das Ende schon sehr viel früher verrät.Der Epilog hat mich allerdings nicht ganz zufrieden gestimmt. Ich hätte doch ganz gerne noch ein paar mehr Informationen bekommen, auch wenn mir die Grundidee dahinter sehr gut gefallen hat.FazitEine wunderbare Geschichte, die mit sehr viel Liebe erzählt wird. Obwohl ich den Einstieg etwas langatmig empfunden habe und das Ende für mich durchaus noch etwas detaillierter hätte sein können, hat die Geschichte einen besonderen Platz in meinem Herzen gefunden und mich noch nach dem Lesen beschäftigt.Dieses Buch ist nichts für Leute, die seichte Unterhaltung suchen, denn auch wenn es ein paar humorvolle Stellen gibt, gibt es einfach auch sehr ernste Themen. Genauso wenig ist das Buch etwas für Leute, die Action und Geschichten suchen, in denen die Helden von einem Abenteuer ins nächste schlittern, doch für alle anderen, die gerne mal etwas komplett anderes lesen wollen und sich auch wirklich auf die Geschichte einlassen können, ist dieses Buch definitiv die richtige Wahl.
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