Frauenfeindlichkeit und Islam gehören für viele scheinbar zusammen. Daran gibt es nichts zu beschönigen, aber vieles zu ändern. Dass das möglich ist, zeigt dieses Buch, sogar ganz ohne nichtislamische Besserwisserei. Hier erklärt ein Imam, was er die Männer und Frauen in seiner Gemeinde über das Verhältnis der Geschlechter lehrt. Seine Quelle ist der Koran und sein Ziel ein Islam, der sich seines befreienden Ursprungs wieder bewusst ist. Ein erhellendes Buch für alle, denen an Debatte und nicht nur an Denunziation gelegen ist.
Bewertungen & Erfahrungen
4,6 von 5
5 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 5 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion30.05.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch bietet eine unglaublich wichtige und tiefgehende Auseinandersetzung mit den komplexen Themen der Frauenfeindlichkeit und des Islam und regt zum Nachdenken an. Ich empfehle es jedem, der sich mit diesem wichtigen Thema auseinandersetzen möchte.
Redaktion30.05.2026
testmonster.de · Redaktion
Das Buch behandelt ein sehr wichtiges und sensibles Thema, bietet aber eine eher oberflächliche Auseinandersetzung mit den komplexen Zusammenhängen von Frauenfeindlichkeit und Islam. Es ist ein interessanter Einstieg, aber für tiefgehende Analysen fehlen mir noch detailliertere Einblicke.
Wer die Wahrheit wissen will was der Quran über die Frauen sagt soll dieses Buch lesen und sich nicht von den Medien beirren lassen. Eine klare Empfehlung!!
Herr Benjamin Idriz scheut sich nicht vor Details und dem kritischen Hinterfragen von Hadithen und Aussagen von bekannten Persönlichkeiten der islamischen Geschichte und genau das macht dieses Buch meiner Meinung nach sehr besonders.Er geht an Fragen ran, die sich viele nicht trauen zu fragen, da sie befürchten, sie würden sonst zu weit gehen und stünden dann entsprechend dem Übertreten nahe.Dieser Befürchtung entgegen argumentiert Herr Idriz in seinem Vorwort mit dem theologischen Prinzip des Idschtihad (eigenständige intellektuelle Bemühung eine Meinung zu bilden). So erklärt er im weiteren Verlauf im Vorwort, wie wichtig es ist, den Koran reflektiert im Kontext seiner Entstehung zu lesen und zu verstehen.Es war sehr schön zu lesen, dass Herr Idriz die Vorbildfunktion seines Vaters im Vorwort mit erwähnte und auch Einblicke in die ältere Generation gab.Dieses Buch gilt für all die Menschen, die das echte Frauenbild des Islams kennenlernen und verstehen wollen. Dabei werden sie erkennen, wie eindeutig Gottes Botschaft im Koran und die des Propheten ist und gleichzeitig auch wie eindeutig die heimtückischen Versuche sind, die Frau wie zur vorislamischen Zeit auch nach der Offenbarung des Korans weiterhin zu unterdrücken. Diese heimtückischen Versuche sind eben dadurch gekennzeichnet, dass sowohl damals als auch heute, die Menschen versuchen ihre eigenen Interessen und ihre Kultur als etwas Islamisches darzustellen. Dies wird vor allem mit der Deutung und Übersetzung des Korans versucht umzusetzen: Arabische Wörter werden willkürlich übersetzt, Verse des Koran aus dem Kontext gerissen und Verse aus anderen Suren, die der absichtlichen Fehlinterpretation absolut widersprechen, werden komplett ignoriert.Zwar appelliert Herr Idriz an die Pflicht des Idschtihad, doch macht er durch seine detaillierte Herangehensweise widerum deutlich, dass es zur eigenständigen Urteilsbildung konträrer Verhaltensweisen bedarf.Zum Ende hin möchte ich eine Stelle aus dem Buch erwähnen, die mich zu Tränen rührte.„Der Schwiegersohn des Propheten Ali ibn Abi Talib berichtet, welche die letzten Worte des Propheten waren, bevor er in den Armen seiner Ehefrau Aischa starb, sein Vermächtnis an die Weltgemeinschaft. „Ich rate euch, dass ihr euer Gebet verrichtet und euch gegenüber euren Frauen wohl verhaltet“. „Wie dieses „wohl verhalten“ aussieht wird durchgehend im Buch erklärt und so möchte ich Herrn Benjamin Idriz für dieses wundervolle Buch aufrichtig danken und auch an dieser Stelle loswerden, dass ich es sehr unpassend und unangebracht von Amazon finde, dass dieses aufklärerische, für Frauen einsetzende Buch in die Kategorie „Fundamentalismus“ eingeordnet wurde. Ich schlage Amazon vor, es ganz normal unter der Kategorie „Religion“ oder sogar „Emanzipation/Feminismus“ einzuordnen!
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Letzte Aktualisierung: 12.05.2026 19:39 Uhr.