Wie in bisher jedem seiner Bücher gelingt es Anthony Ryan erneut, nicht nur eine spannende Geschichte zu erzählen, sondern auch noch eine ungeheuer dichte Atmosphäre zu schaffen.Der früher schon sympathische und vielschichtige Protagonist Vaelin Al Sorna muss im vorliegenden Band nicht nur einen äusseren, sondern auch einen inneren Feind bekämpfen.Spannend bis zur letzten Seite!
Ryan, Anathony - Das Lied des Todes: Rabenklinge 2Fazit: Sehr gut geschriebene, „Schwert& Magie“-Fantasy, die sich besser liest, wenn man die erste Trilogie (und natürlich den ersten Teil) zuvor gelesen hat! Eher Dunkel und etwas mythisch, aber mit sehr interessanten Charakteren… Leider wirft mir die 8aus meiner Sicht) unfertige Geschichte, am Ende dann doch zu viele Fragen auf, die eigentlich auf einen dritten Teil hindeuten…Der Eroberungsfeldzug von Kehlbrand Ryerik, dem „begabten“ Anführer der Stahlhast-Horden geht weiter… Immer mehr Königreiche im „Fernen Westen“ fallen in seien Hände und Valin Al Sorna muss sich immer mehr in die entlegensten Gebiete zurückziehen. Zwar hat er durch seinen verstorbenen Freund, seine ursprüngliche Gabe zurück erhalten, aber das neue Lied, das in Ihm erklingt giert nach Blut und Tod! Während von Norden die Horde der Stahlhast den Kontinent verwüstet, muss Valin Al Sorna die Nutzung seiner Gabe völlig neu erlernen und begibt sich dafür in ein altes Kloster voller begabter Mönche…Auch im zweiten Teil der „Rabenklinge“, setzt Anthony Ryan sehr stark auf seine Schlachtgemälde! Zwar erfährt man sehr viel über die Protagonisten (gerade im Kloster), aber irgendwie ist das „Große Szenario“, der Kampf Wolf gegen Tiger, bzw. deren Stellvertreter sehr chaotisch! Zwar unterscheiden sich die beiden Seiten sehr stark in ihren Handlungen und Ideen, aber mir fehlen die Ursprünge auf die sich manche Aussagen beziehen! Warum gibt es 4 Steine der Macht, beherbergten diese, andere Tiere, warum können Teile der verschiedenen Gaben übertragen werden, Woher kam die Jadeprinzessin und noch ein paar andere Fragen…Wie schon in der ersten Trilogie und dem ersten Band, werden die Hauptabschnitte des Buches durch die Sichtweisen/Geschichten eines engen Beteiligten der Abenteuer eingeleitet, hier ist es Obvar Nagerig! Einst die rechte Hand von Kehlbrand, nun in den Körper eines Generals der Kaufmannskönigreiche gezwängt, kämpfen zwei Seelen in seiner Brust (auch so eine verwirrende Nebengeschichte).Irgendwie bringt Anthony Ryan seien Geschichte nicht zum Abschluss! Mir fehlen viele Enden von losen Fäden, und Antworten, auf die oben aufgeführten Fragen…