Nachdem ich mir dieses X-te aber nicht x-beliebige Buch zum Thema Feedback durchgelesen habe, konnte ich kurze Zeit später die beiden Autoren persönlich kennen lernen. Selbstverständlich kannst Du in einem Buch, das kann noch so ausgefeilt und von schriftstellerische Güte sein, nicht alle Punkte bis ins letzte Detail beleuchten. Es gibt gerade beim Thema Feedback soviel unterschiedliche Zielgruppen, die alle Stakeholder und manchmal sogar zeitgleich oder konträr auch Stakeholder sind! Nun versuche Du doch mal, diese höchst unterschiedlichen Anforderungen und Verständnisprobleme unter einen Hut zu bringen! Also ein zweiter Albert Einstein ist mir noch nicht untergekommen, im übrigen hat den auch keiner damals verstanden, bis es nach einigen Jahrzehnten endlich der physische Beweis gelungen ist! Und auch ein W. Shakespeare wäre überfordert, ganz zu schweigen von Kant, Hegel und Kohorten (nein nicht Konsorten).+++Hier noch ein empirisches und damit selbst erlebtes (ich könnte auch sagen mit allerei Hindernissen gespicktes) Praxisbeispiel aus der Versicherungswelt. Ich war von 1993 bis 2000, bevor ich in die damals scheinbar so schöne neue New Economy-WELT gegangen bin, bei einem der größten und für auch schon damalige Verhältnisse sehr fortschrittlichen Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit. Dieser große Konzern, bzw. dessen oberste Führungsriege, hatte es sich, mit Hilfe einer (ach so schlauen) Big 5( ja damals noch nicht Big 4)-Beratungsgesellschaft zur Aufgabe gemacht die Feedbackwelt im Konzern und überhaupt zu revolutionieren. Sie "erfanden", die aus einer mehrseitigen, gleichschenkligen Dreieckspyramide bestehenden 360 Grad- Feedback-Vorgehensweise.-->---So und nun kommt der Knaller: Diese Feedback-Vorgehensweise besagte, dass Top-Down vorgegangen werden sollte. Was das heißt, brauche ich wohl hoffentlich nicht zu erläutern. Der fast umgekehrte Fall würde dann durch exerziert. Mit dem Hinweis darauf, dass "man" es erstmal ausprobieren wollte. Diese Vorbildfunktion, dass das Management seinen eigen Worten keine Taten folgen lässt, hat dann natürlich seine langen Schatten und Spuren hinterlassen.--->Quintessenz: Feedback ist immer so gut, wie es angewendet werden sollte! Und Vormachen und ein gutes Vorbild sein, will gelernt sein und dies beginnt schon in der Kindheitlichen Prägung!Christian Knauthe, Unternehmer/Innen (all Henderson welcome)-Berater, Coach, Mentor und Mediator
Wer in kürzester Zeit nicht nur verstehen will wie Feedback auf Augenhöhe abläuft, sondern es direkt auch umzusetzen vermag, für den ist dieses kurze essential genau richtig. Theoretisch fundiert und mit vielen Beispielen und kurzen Übungen untermalt, zeigt es einem auf, welche gewohnten Formulierungen unerwartete Konsequenzen mit sich bringen und wie man diese durch einfache Umformulierungen vermeiden kann.Das essential ist...- kurz und knackig- wissenschaftlich fundiert und dennoch einfach lesbar- durch viele Beispiele und Übungen perfekt für die schnelle Umsetzung in der Praxis geeignet- inhaltlich für den beruflichen als auch privaten Kontext interessant.Vielen Dank dafür an die Autoren!