Mal nüchtern betrachtet: Alkoholfreie Drinks sind inzwischen wortwörtlich in aller Munde. In diesem Buch werden gängige Lieblinge wie Gin Basil Smash oder Aperol Spritz in vollmundige und alkoholfreie Drinks verwandelt, die nicht nur dem Original ähnlich kommen, sondern auch noch gesünder sind. In den Shaker darf dabei alles an Geschmack, was die Natur so hergibt - würzige Kräuterdestillate mischen sich mit fruchtigen Säften und erfrischendem Tee, herb-süße Gewürze mit den besten Gemüseessenzen. Künstliche Ersatzprodukte wie alkoholfreier Gin oder künstlich aromatisierte alkoholfreie Spirituos en wandern dabei mit Sicherheit nicht ins Cocktailglas. Null Promille, voller Genuss und garantiert kein Kater am nächsten Morgen.
Bewertungen & Erfahrungen
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3 Bewertungen
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Redaktion05.07.2026
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Dieses Buch ist eine fantastische Zusammenstellung beliebter alkoholfreier Drinks und definitiv ein Muss für jeden, der sich für Cocktails interessiert. Die Rezepte sind einfach umsetzbar und sehr inspirierend!
Um meine Rezension besser verorten zu können, umschreibe ich zuerst meine alkoholischen Koor-dinaten. Als Motorradfahrer halte ich mich strikte an die 0.0 Regel, obschon Disziplin nicht zu mei-nen Kernkompetenzen gehört. Als Vorgesetzter verinnerlichte ich den Rat meines Chefs, mich bei Firmenanlässen an Promillefreies zu halten. Das befolgte ich auch als Politiker. Diese Selbstkasteiun-gen nehme ich noch immer in Kauf, wenn sie der Verhinderung peinlicher oder strafrechtlicher Situ-ationen dienen. Nicht weil ich keinen Alkohol mag. Allerdings sind harte Drinks aus meinem Sorti-ment geflogen. Leider geht der Verzicht auf Alkoholische allzu oft mit dem Zwang einher, Mineral-wasser mit und ohne, dubiose Direktsäfte oder alkoholfreies Bier zu konsumieren, um einer Dehyd-rierung zu entgehen. Grund: Mangel an Alternativen.Spätestens seit der ersten Auflage dieses Buches vor sechs Jahren, lässt sich ein phantasieloses Ange-bot an promillefreien Getränken nicht mehr legitimieren. Denn Eva Derndorfer und Elisabeth Fischer stellen alkoholfreie Drinks auf so sinnliche und einnehmende Art vor, dass wohl jeder Leser das eine oder andere Rezept versucht. Die Neuauflage wartet mit neuen Vorschlägen und einer Erweiterung der Cocktailbar auf. In welchem Glas was serviert wird, erfahren die Neugierigen ebenfalls. Und weil zum Trinken auch Essen gehört, finden sich sogar Empfehlungen für Snacks sowie pikante und süße Speisen.Zur Einleitung zähle ich auch das Kapitel „Sensorik“. Denn weil Eva Derndorfer nicht nur Ernäh-rungswissenschaftlerin, sondern auch eine anerkannte Spezialistin in der Lebensmittelsensorik ist, gibt sie zu Beginn wertvolle und oft überraschende Tipps für den vollendeten Trinkgenuss.Zusammengetan hat sich Eva Derndorfer mit Elisabeth Fischer, die ihre Erfahrung als Autorin von über 50 Kochbüchern einfließen lässt. Zudem war Frau Fischer Küchenchefin in einem der ersten vegetarischen Restaurants in München. Und vieles deutet darauf hin, dass sich die beiden Autorin-nen einen positiven Konkurrenzkampf lieferten, in dem beide ihren Platz fanden. Selbstverständlich zuoberst auf dem Treppchen.Und was bieten sie inhaltlich? Nach einer schön gestalteten Übersicht, zu welchen Geschmacksrich-tungen die beschriebenen Drinks gehören, geben die Autorinnen ihre Rezeptsammlungen preis. Nicht zu jedem Rezept ein Bild zu liefern, stört mich überhaupt nicht. Zumal die wunderschöne Gestaltung ja eine Art Ersatz ist. Die für einen Liter berechneten Zutaten sind gleich zuoberst aufge-führt, damit man weiss, ob sich zuerst ein Gang zum Lebensmittelhändler aufdrängt. Die Ausführun-gen zur Zubereitung beschränken sich auf das Wesentliche, was ich als äußerst angenehm empfinde. Zudem gibt es ja oft noch die Rubriken „Tipp“ und „“Info“, die auf Wichtiges aufmerksam machen. Zum Ausufern neigen die Autorinnen höchstens bei „Schmeckt zu“, weshalb ich bei einigen Rezep-ten manchmal das Gefühl hatte, sie würden zu allem passen.Die Kapitelüberschriften in der Neuauflage lauten: Sommerbar – Fruchtbar – Weinbar – Cocktailbar Winterbar. Um seine Gäste auch mit Außergewöhnlichem überraschen zu können, müssen Fans alkoholfreier Drinks ihre Lagerhaltung in der Küche überprüfen und eventuell etliche neue Zutaten anschaffen. Aber das finde ich zumutbar, wenn man sich auf diesem Gebiet auszeichnen will.Mein Fazit: Ein wunderschön gestaltetes Rezeptbuch für alle, die nach echten Alternativen zu Wein, Prosecco, Bier & Co. suchen. Mit diesen 100 alkoholfreien Drinks wird es wesentlich einfacher, auf Promille zu verzichten und seine Gäste davon zu überzeugen, dass ihnen der Champagner nicht aus Spargründen vorenthalten wird. Führt ein gelungener Abend zu einer Gegeneinladung, kann man statt Wein oder Blumen auch ein flüssiges, alkoholfreies Geschenk mitbringen. Oder dieses Buch.
Alkohol war noch nie meins, ich mag den Geschmack nicht und greife in Restaurants gerne auf die alkoholfreien Alternativen zurück. Deswegen kann ich nicht beurteilen ob die Rezepte vergleichbar mit dem ,,Originalen“ sind. Das was ich bisher ausprobiert habe, hat mir geschmeckt.Es befinden sich im Buch schnelle Anleitungen mit einfachen Rezepten die überwiegend aus 3-5 natürlichen Zutaten bestehen. Die meisten sind vegan, vereinzelt wird Milch, Joghurt, Buttermilch oder Honig angegeben. Die veganen Rezepte sind deutlich gekennzeichnet und lassen sich mit Alternativen bestimmt gut ersetzen.Die Drinks sind unter fünf Rubriken sortiert:SommerbarFruchtbarWeinbarCocktailbarund einer kleinen WinterbarJede Rubrik enthält zwischen 10 – 22 Rezepten aus eleganten Aperitifs, gehaltvollen Weinen und Likören sowie Cocktails. Ein Genuss ohne Kater ist vorprogrammiert. ;)Bei einem Kochbuch überfliege ich als erstes die Rezepte, um einschätzen zu können, ob die Zutaten im Haus sind und wie hoch der Aufwand ist. Die Weinbar und die Winterbar sind am einfachsten umzusetzen. Für diese Rezepte hatte ich das meiste im Haus oder wäre beim nächsten gut sortieren Supermarkt schnell zu besorgen. Bei den anderen Rubriken Sommerbar, Fruchtbar und Cocktailbar fand ich jeweils 3 – 6 Rezepte schnell umsetzbar, teils benötigt man für diese Rezepte speziellere Zutaten, die man zwar auch im Supermarkt finden sollte, aber evtl. nachfragen muss.Zu den speziellen Zutaten zähle ich unter anderen Holunderblütensirup, Williams-Birnen-Saft, Heurisup, Spitzwegerich-Sirup oder Maiwipfelsirup. Die Zutaten lassen sich dann auf mehrere Rezepte anwenden, somit hat man die Säfte nicht lange ungeöffnet im Kühlschrank stehen.Nebenbei vermittelt das Buch Tipps und Ratschläge falls man die Rezepte nicht nur für sich macht, sondern bei einer Feier oder Anlass anbieten möchte. Am Anfang ist eine Übersicht zu welchem Drink, welches Glas serviert wird. Zu jedem Rezept sieht man das entsprechende Glas, man muss nicht hin- und her blättern. Weitere Erklärungen gibt es zu grünen Gewürzen, Traubensorten, welcher Snack zum Drink empfohlen wird und einiges mehr.FAZIT:Mit dem Buch erhält man schnelle Anleitungen zu beliebten und klassischen Drinks, die neu interpretiert wurden. Die Zutaten bestehen überwiegend aus 3-5 Zutaten, viele Cocktails sind bildlich dargestellt.Für die Zubereitung der Drinks sollte man einen Mixstab, Standmixer und Pürierstab im Haus haben. Die Rezepte sind alkoholfrei und somit auch ideal für Kinder.
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Letzte Aktualisierung: 12.05.2026 19:39 Uhr.