Commissario Pavarotti probt die Liebe: Kriminalroman (Commissario Pavarotti, Lissie von Spiegel)
Unterhaltungsliteratur EAN 9783740807818

Commissario Pavarotti probt die Liebe: Kriminalroman (Commissario Pavarotti, Lissie von Spiegel)

Hersteller: Emons Verlag  ·  MPN: 1076974
4,8/5 (4 Bewertungen)
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Zuletzt aktualisiert: 12.05.2026 19:39 Uhr
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Produktfakten auf einen Blick

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Emons Verlag
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9783740807818
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Unterhaltungsliteratur
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Produktbeschreibung

Nervenkitzel trifft Zeitgeschichte: ein packender Kriminalroman aus der Welt der italienischen Geheimdienste. Um seine große Liebe Lissie zurückzugewinnen, willigt Commissario Pavarotti ein, ihr bei der Suche nach ihrem Vater zu helfen, der vor dreißig Jahren verschwand. Die Spur führt zurück in das Meran der achtziger Jahre, als Italien die letzte Welle der Terroranschläge in Südtirol mit allen Mitteln niederzwingen wollte. Doch was ist damals wirklich geschehen? Pavarotti und Lissie müssen erfahren, dass es Menschen gibt, die alles dafür tun, die Wahrheit unter Verschluss zu halten.

Bewertungen & Erfahrungen

4,8 von 5
4 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 4 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Redaktion 12.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Dieser Kriminalroman ist absolut fesselnd und voller Nervenkitzel, besonders die Darstellung der italienischen Geheimdienste ist hervorragend. Ich war sofort in die Geschichte hineingezogen und kann es nur empfehlen!
Redaktion 12.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Spannend!
gaby2707 29.03.2024 amazon.de
Commissario Luciano Pavarotti aus Meran ist gerade in privaten Angelegenheiten in Deutschland im Taunus unterwegs. Seine große on- und off- Liebe Lissie von Spiegel, die durch eine Kugel aus Pavarottis Waffe in ihren Kopf, ihr Gedächtnis teilweise verloren hat, hat ein Buch veröffentlicht und Pavarotti begleitet sie zu ihren Lesungen. Bei ihrem neuesten Buchprojekt, das sich mit dem Tod ihres Vaters vor 30 Jahren beschäftigen wird, will er sie tatkräftig unterstützen. Noch ahnen die Beiden nicht, auf welches Wespennetz von Geheimdiensten, Spionen und Spionage sie dabei treffen werden.Dies ist nun schon der 5. Fall für den Kommissar aus Südtirol, nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Held der Opernbühne, und seine große Liebe Lissie von Spiegel aus dem Taunus aus der Feder von Elisabeth Florin. Gleich nach den ersten Seiten hatte ich Angst, es könnte auch sein letzte Fall sein. Doch nun bin ich zuversichtlich, dass mich Luciano und Lissie auch in den kommenden Jahren ein Stück mit ihrem kriminellen Engagement begleiten werden. Das würde mich schon sehr freuen. Denn gerade an die Beiden habe ich, obwohl sie so unterschiedlich sind, mein Herz verloren. Aber in diesem Buch gibt es noch jemanden, dessen Bild ich nicht mehr aus dem Kopf bekomme: Spock. Wer das ist, müsst ihr schon selbst heraus finden.Toll finde ich, dass ich in dieser Geschichte auch mehr Privates von Ispettore Emmenegger, dem Vertreter von Pavarotti erfahre. Auch er spielt in dieser Geschichte eine starke Rolle, zusammen mit seiner neuen Partnerin.In diesem sehr persönlichen Fall für Pavarotti und vor allem für Lissie nimmt mich die Autorin mit in die Vergangenheit Italiens von vor 30 Jahren. Zu der Zeit, als Lissies Vater über Nacht verschwand und nicht wieder aufgetaucht ist. Mit den diversen Geheimdiensten und Spionen, sowohl auf deutscher als auch auf italienischer Seite war ich anfangs etwas überfordert. Vielleicht auch, weil ich mich bisher damit überhaupt nicht auseinander gesetzt habe. Aber die Autorin hat die Gabe sogar mir diese Seiten der deutsch/italienischen Geschichte so nahe zu bringen, dass ich vollkommen darin untertauchen konnte. Ein gekonntes Zusammenspiel zwischen Wahrheit und Fiktion, das mich vollkommen in seinen Bann geschlagen hat. Erst kurz vor Ende der Geschichte habe ich in allen Einzelheiten begriffen, was damals los war, wer gut und wer böse war und ist. Nach einem super spannenden, dramatischen Showdown fand ich es schade, dass das Buch schon ausgelesen war. Aber die Protagonisten müssen jetzt erst mal wieder zur Ruhe kommen.Wie alle Bücher von Elisabeth Florin ist auch dieses hier keines, das man schnell mal in zwei Tagen weg liest. Dazu ist es zu vielschichtig und undurchsichtig. Durch die dauernden Zeitenwechsel musste ich mich schon sehr konzentrieren um nicht wichtige Details, die mich der Lösung näher brachten, zu überlesen. Aber gerade das macht für mich den Reiz an diesen besonderen Krimis der Autorin aus. Ich merke beim Lesen, wie viel Mühe und Zeit diese intensive Recherchearbeit gekostet haben muss, um die Geschichte so dicht weben zu können.Da während der Geschichte immer wieder kleine Andeutungen bzw. Erläuterungen und Erklärungen zu den bisherigen Fällen von Pavarotti gegeben werden, ist auch dieser Band sehr gut ohne Vorkenntnis der anderen Bücher (die ich sehr empfehlen kann) zu lesen und zu verstehen.Im Anhang gibt es noch einige zeitgeschichtliche Einträge, die ich sehr interessant finde und die das Gelesene bei mir noch mehr vertiefen. So habe ich auch hier wieder noch etwas gelernt.Alles in allem ein spannender, fesselnder, geschichtlich sehr interessanter und vielschichtiger Krimi, mit dem ich einige sehr intensive Lesestunden verbracht habe, den ich absolut empfehlen kann und der von mir die vollen 5 Sterne bekommt.
matheelfe 29.03.2024 amazon.de
„...Wir haben noch nicht mal angefangen, und du lässt durchblicken, dass der Fall so gut wie gelöst ist? Schämst du dich nicht, deine Leser zum Narren zu halten?...“Diesen Worten von Pavarotti an Lissie von Spiegel war schon einiges voraufgegangen. Eigentlich hatte Pavarotti seinen Urlaub und Deutschland verbringen wollen, weil er endgültig klären wollte, ob aus ihm und Lissie ein Paar werden könnte. Das Problem dabei ist, dass sie nach kurzen Zusammensein häufig in einer Auseinandersetzung landen. Lissie trägt ein Trauma mit sich. Sie war 17 Jahre alt, als im letzten gemeinsamen Urlaub vor 30 Jahren in Meran ihr Vater verschwand. Bis heute ist der Fall nicht geklärt. Nun hat sie Pavarotti gebeten, einen letzten Versuch zu machen, die Hintergründe für den möglichen Tod des Vaters aufzudecken. Da sie Schriftstellerin ist, hat sie ihr Vorhaben groß in der Zeitung verkündet. Pavarotti ist logischerweise sauer. Dabei ahnt er nicht im mindesten, dass Lissie in ein Wespennest gestochen hat und der Fall ihrer beiden Leben kosten könnte. Es ist Spock, ihr Hund, der ab und an den richtigen Riecher für Gefahren hat.Die Autorin hat einen fesselnden und verzwickten Krimi geschrieben. Die Geschichte hat mich schnell in ihren Bann gezogen.Der Schriftstil passt sich den Gegebenheiten an. Das zeigt sich insbesondere bei den gut ausgearbeiteten Gesprächen, die viele Facetten aufweisen von sachlich bis wütend. Vor allem Lissies Alleingänge bringen Pavarotti auf die Palme, da sie von Eigensicherung noch nichts gehört zu haben scheint. Dabei müsste der Tod ihrer Bekannten Anna Santer und ihres Mannes (der Fall wurde in einem anderen Band thematisiert) ihr eigentlich die Augen geöffnet haben.Die Ermittlungen führen die beiden in die Welt der Geheimdienste. Es ist zu vermuten, dass Lissies Vater nicht nur ein vielschichtiger Charakter war, sondern auch eine Menge an Geheimnissen hatte. Er konnte ein liebevoller Vater sein, war im Zorn aber unberechenbar.„...Seine Art, sie zu bestrafen, war schlimmer als eine Tracht Prügel, die ihre Mutter kassierte, wenn sie nicht tat, was er wollte, oder wenn sie es wagte, ihn anzuschreien...“Glücklicherweise hat ihre Mutter den Mut, die Konsequenzen zu ziehen. Lissie aber ist Vaterkind und nimmt ihr das übel.Eines ist der Autorin ausgezeichnet gelungen: Immer, wenn ich glaubte, der Lösung nahe zu sein, gab es wieder eine Überraschung. Jemand spielt gekonnt mit Pavarotti und Lissie Katze und Maus. Als eine Tote auftauchte, die im Falle Santer eine Rolle gespielt hat, wurden beide plötzlich zu Beschuldigten.Währenddessen streckt Emmenegger in Meran auf Bitten Pavarottis seine Fühler aus. Doch seine Gesprächspartner bezahlen ihre Informationen mit dem Leben. Wer will hier die Aufklärung auf beiden Seiten der Grenze verhindern? Warum sind Dokumente verschwunden?Ab und an sind als gekonntes Stilmittel Lissies Erinnerungen an die Vergangenheit kursiv gesetzt, seine es die letzten Tage mit dem Vater oder ihre erste Liebe.Die Autorin lässt mich tief in die Welt der Geheimdienste und der politischen Verstrickungen und den 60er und 80er Jahren eintauchen. Eine nicht unwesentliche Rolle spielt die Freiheitsbewegung in Südtirol. Es ist erstaunlich, wer im Spiel um Macht alles seine Finger mit drin hatte.Das zeigt auch, dass es auf diesem Gebiet keine einfachen Wahrheiten gibt. Die Ausführungen und die geschickte Integrierung in die Handlung zeugen von exakter und umfangreicher Recherche. Spannend ist dabei immer eine Frage: Wem nützt es? Ergänzungen dazu gibt es im informativen Nachwort.Einer, der gegenüber Lissie die Zusammenhänge erklärt, formuliert seinen Standpunkt so:„...Ich bin seit 50 Jahren ein Glado – Mann. Es gibt immer noch eine Menge von uns. Ohne uns wäre die Welt eine andere, dass können Sie mir glauben...“Am Ende bleibt keine Frage offen und es gibt eine Reihe an Überraschungen.Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es hat mich nicht nur spannend unterhalten, sondern mich auch mit einigen Informationen versorgt.
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