Ruhe sanft im Fichtelgebirge: Kriminalroman (Kristina Herbich und Konrad Breuer)
Gegenwartsliteratur EAN 9783740816087

Ruhe sanft im Fichtelgebirge: Kriminalroman (Kristina Herbich und Konrad Breuer)

Hersteller: Emons Verlag  ·  MPN: 858376
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Gegenwartsliteratur
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Produktbeschreibung

Packend, erschütternd und düster-atmosphärisch. Auf einer Fahrt Richtung Fichtelgebirge bleibt Kommissar Breuers Wagen bei dichtem Nebel in einem Waldstück liegen. Hinter dem Wald, zwischen angrenzenden Feldern, stößt er auf einen verlassenen Bauernhof, doch statt des erhofften Telefons findet Breuer darin zwei mumifizierte Tote. Kurz zuvor ist aus der Justizvollzugsanstalt Bayreuth ein Häftling entflohen - verurteilt wegen Mordes an zwei Personen, deren Leichen nie gefunden wurden. Ehe Breuer auf die Situation reagieren kann, wird er überwältigt und in einen Keller gesperrt. Ist er auf den T

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Redaktion 29.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Klasse!
Annette Traks - Bücherblog 23.11.2024 amazon.de
Kriminalhauptkommissarin Kristina Herbich freut sich auf das Wochenende: Ihr Freund Philipp, mit dem sie seit fast einem halben Jahr eine Fernbeziehung führt, wird aus dem Saarland zu ihr nach Oberfranken kommen. Doch die Zweisamkeit wird empfindlich gestört, denn Herbert Weidenberg, Insasse der JVA Bayreuth, kommt nicht vom Freigang zurück. Er wurde vor 12 Jahren wegen Totschlags an seiner Frau und Tochter verurteilt, hat die Tat aber immer abgestritten, und die Leichen wurden nie gefunden.Kommissar Konrad Breuer stimmt zwar – wenn auch grollend - zu, für seine Chefin die Bereitschaft zu übernehmen, nachdem sie Weidenberg zur Fahndung ausgeschrieben hat. Doch nach einem heftigen Streit mit seinem Lebensgefährten verlässt er Hals über Kopf die Wohnung, fährt mit dem Auto ziellos in der Gegend herum, bleibt mit einer Panne an einem einsamen Platz im Wald liegen und gelangt zu Fuß zu einem Bauernhaus. Aber statt Hilfe findet er dort in einem Zimmer zwei mumifizierte Leichen.Während er noch in fassungslosem Erschrecken verharrt, wird er überwältigt und in ein Verlies gesperrt. Kristina Herbig ist zwar – ebenso wie der mittlerweile angereiste Philipp – enttäuscht und verärgert, dass der an sich sehr zuverlässige Breuer nicht erreichbar ist, und sie nun doch Dienst hat, macht sich aber um ihn noch keine allzu großen Sorgen. Erst als er am Montag nicht auf dem Revier erscheint, fürchtet sie, dass etwas passiert ist, und schreibt auch ihn zur Fahndung aus.Es beginnt eine mehrgleisige, nervenaufreibende Ermittlungsarbeit.Resümee:Wie schon der 1. Band um Kristina Herbich und Konrad Breuer ist auch dieser Fall sehr spannend. Durch neue Informationen und Entwicklungen steigert sich die Dramatik zum Ende hin stetig – auch wenn die Suche nach Konrad Breuer keinerlei Fortschritte macht. Denn diesbezüglich empfindet der Leser, der weiß, in welcher Lage sich der Vermisste befindet, eine immer stärker werdende Unruhe, ob er das Grauen wohl überstehen wird.Die Spannung wird noch durch die düstere Stimmung gesteigert, die die Örtlichkeiten und das Wetter sowie deren detaillierte Schilderung erzeugen: einsames Gehöft am Waldrand, verlassenes, baufälliges ehemaliges Hotel, Nebel, Schneefall.Der Kriminalroman ist auch schriftstellerisch perfekt:• Jeder einzelne Charakter ist präzise ausgearbeitet und agiert, denkt und spricht seiner Rolle entsprechend absolut stimmig; dies bei so vielen verschiedenen Akteuren von Anfang bis Ende strikt durchzuhalten, ist schon eine Leistung.• Die einzelnen Szenen der Handlung greifen exakt ineinander, sodass keine Brüche entstehen, und die einzelnen Schritte logisch aus- und aufeinander folgen.• Die Auflösung schließlich ergibt sich konsequent aus dem Geschehen und ist rational ebenso wie menschlich in jedem Punkt nachvollziehbar – inklusive der (vermeintlichen) Nachlässigkeit von Kristina Herbich.• Die Einbeziehung von Kristinas Onkel, Pfarrer Kunze, und seinem Hund, die wir bereits im ersten Fall kennengelernt haben, rundet den Gesamteindruck ab. Fazit: ein in jeder Beziehung gelungenes Werk
Amazon Kunde 23.11.2024 amazon.de
Jacqueline Lochmüller legt mit „Ruhe sanft im Fichtelgebirge“ einen weiteren Krimi vor, der an die Vorgänger „Tod im Fichtelgebirge“ und „Zappeduschder“ anschließt. Wieder ist Kommissarin Kristina Herbich am Start, die alle Hände voll zu tun hat. Dieses Mal muss sie auf die Hilfe ihres Kollegen Breuer verzichten – im Gegenteil: Breuer ist verschwunden. Bei dichtem Nebel hatte er eine Autopanne und sucht Hilfe in einem verlassenen Bauernhof. Seitdem verliert sich seine Spur. Nun ist es an Kristina, ihren Kollegen zu finden, gleichzeitig nach einem entflohenen Sträfling zu fahnden und die Identität zweier Leichen festzustellen. Bei den Ermittlungen stößt Kristina fast an ihre Grenzen und erfährt Schockierendes …Die Autorin versteht es ausgezeichnet, aus den verschiedenen Elementen eine schlüssige und spannende Handlung zu entwickeln. Die Charaktere sind bis in die Nebenfiguren hinein authentisch und glaubwürdig geschildert, wobei vor allem Kristina im Zentrum des Geschehens steht. Der Leser erlebt den Fall aus ihrer Perspektive und nimmt auch Teil am Privatleben der Kommissarin. Da liegt auch eine ganze Menge im Argen! Zusätzlich zu ihrer stressigen Arbeit ist da auch ihre Beziehung zu Philipp, der kein Verständnis für ihren anstrengenden Job aufbringt. Ich konnte mich sehr gut mit Kristinas Zerrissenheit zwischen Job und Privatleben, ihrem Spagat zwischen ihrem fordernden Chef und einem unempathischen Freund identifizieren. Das alles setzt sie enorm unter Druck, der sich manchmal auch in Kristinas aufbrausenden Verhalten zeigt. Sie ist eben nicht perfekt, sondern wirkt wie ein Mensch aus Fleisch und Blut!Neben überzeugenden Charakteren versteht die Autorin es ausgezeichnet, durch eine clever komponierte Handlung und wendungsreiche Twist Spannung zu erzeugen und aufrecht zu erhalten. Viele Dialoge und kurze Kapitel erzeugen ein rasantes Tempo und einen Sog, dem man sich als Leser*in kaum entziehen kann. Eine bildhafte, plastische Sprache trägt dazu bei, dass man sich mitten ins Geschehen hinein versetzt fühlt. Viele Kapitel enden mit spannenden Cliffhangern, sodass man gar nicht anders kann, als weiterzulesen.Last not least möchte ich die ansprechende Gestaltung des Buchs erwähnen. Der emons: Verlag ist ja bekannt für seine schönen, geschmackvollen Cover und „Ruhe sanft…“ reiht sich nahtlos in die Reihe der außergewöhnlichen und interessant wirkenden Bücher ein. Die unheimliche Figur innerhalb des düsteren Hauses gibt perfekt die Stimmung des ganzen Romans wieder.Fazit: „Ruhe sanft im Fichtelgebirge“ hat mich wirklich begeistert und ich werde ganz bestimmt auch noch die Vorgängerbände lesen. Eine klare Leseempfehlung!
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