Y: The Last Man (Deluxe-Edition): Bd. 1 (von 5)
Mangas EAN 9783741625671

Y: The Last Man (Deluxe-Edition): Bd. 1 (von 5)

Hersteller: Panini  ·  MPN: 1077612
4,0/5 (4 Bewertungen)
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Produktfakten auf einen Blick

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Panini
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9783741625671
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Mangas
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Produktbeschreibung

EINE WELT (FAST) OHNE MÄNNER Eine mysteriöse Seuche hat alle Säugetiere mit Y-Chromosom dahingerafft. Alle Männer sind tot! Fast alle, denn Yorick Brown und sein Affe Ampersand haben die Pandemie überlebt. Doch sie scheinen die einzigen ihrer jeweiligen Art mit männlichem Geschlecht zu sein. Neue Allianzen und Feindschaften entstehen, die menschliche Gesellschaft droht zu zerbrechen, die Frauen kämpfen nicht nur ums Überleben, sondern auch um Macht und Ideologien. In dieser Welt voller Gefahren brechen Yorick und sein Äffchen, die knallharte Agentin 355 und die Wissenschaftlerin Dr. Mann zu ei

Bewertungen & Erfahrungen

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Verteilung basiert auf 4 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Redaktion 20.07.2026 testmonster.de · Redaktion
Die Deluxe-Edition von Y: The Last Man ist ein spannendes und visuell beeindruckendes Manga-Erlebnis, auch wenn ich ein paar kleinere Schwächen im Pacing bemerkt habe. Die Geschichte ist fesselnd und die Kunst ist hervorragend.
Kieler Comic Kommando 30.03.2024 amazon.de
In den Neunzigern löste eine Reihe von Comics, die unter dem „Vertigo“-Banner bei „DC“ erschienen, ein, was sich die Fernsehserien von „HBO“ oder „AMC“ erst Jahre später auf die versprechen (und nur bedingt halten) sollten: Provokante, horizontale Geschichten für Erwachsene zu erzählen, die sich den vorherrschenden Konventionen in Bezug auf die Darstellung von Sex, Gewalt und rüder Sprache – aber auch religiöser Vorstellungen – nicht zu unterwerfen gedachten.Die ewige „Vertigo“-Bestenliste, bestehend aus „Sandman“ (1988-1996), „Preacher“ (1995-2000) und „Transmetropolitan“ (1997-2002), ist seitdem in Stein gemeißelt – gleich hinter diesen drei „Gamechangern“ kommt jedoch bereits „Y: The Last Man“ (2002-2008). Historisch betrachtet wirkte die Serie von Autor Brian K. Vaughan (außerhalb der Comic-Szene besonders für seine Mitarbeit an „Lost“ bekannt) und Zeichnerin Pia Guerra („Me the People“) damals gleichsam wie ein Nachzügler.Heute erscheinen die sechzig Ausgaben der Serie ihrer Zeit um einige Jahre voraus, was die Verantwortlichen bei „FX/Hulu“ vermutlich dazu bewegte, eine Adaption für ihre Streaming-Plattform in Auftrag zu geben. Dieser war 2021 trotz guter Rezeption zwar nur ein kurzes Leben (zehn Folgen in einer Staffel) beschieden, hierzulande dient sie aber wenigstens als Anstoß für die erste Gesamtausgabe nach mehr als zehn Jahren (inzwischen prangt natürlich das „Black Label“ anstelle des „Vertigo“-Symbols vom Cover).Wie der Titel bereits nahelegt, spielt die Serie in erster Hinsicht den Gedanken durch, wie sich die Welt „as we know it“ verändern würde, wenn eine Seuche unbekannten Ursprungs alle Männer dahingerafft hätte. Da dies ein Konzept aber keine Handlung ist, ließ man einen einzigen Träger des Y-Chromosoms überleben, um ihm auf seiner Odyssee durch die unter Schock stehenden vereinigten Staaten zu begleiten, die über den Fortbestand der Menschheit entscheiden und die Ursache des Massensterbens an Licht bringen sollte…Protagonist der Serie ist somit Yorick Brown, ein erfolgloser junger Entfesselungskünstler, der einen Helferaffen (ebenfalls männlich und überlebend) trainiert und sich nach seiner in Australien weilenden Freundin Beth verzehrt. In ihm haben Vaughan und Guerra eine ideale Hauptfigur gefunden, da sie einerseits prädestiniert ist, sich immer wieder unbedacht in Gefahr zu bringen, gleichzeitig aber um genug Handlungsintelligenz und Kompetenzen verfügt, sich im Falle einer Zuspitzung aktiv zu behaupten.Um Yorick herum gruppiert sich eine Riege bemerkenswerter Figuren, allen voran natürlich die hartgesottene afroamerikanische Agentin 355, die von halboffizieller Stelle als Bodyguard des letzten Mannes abgestellt wird. Mitunter wirken die Konstellationen der Akteure (etwa in Bezug auf Yoricks Familienhintergrund) etwas überkonstruiert, um die Handlung vernünftig entwickeln zu können, gleichsam ist dies wohl die einzige nennenswerte Schwäche dieser formidablen Serie.Vaughan entwickelt seine Geschichte in fünfteiligen Zyklen, deren erste „Unmanned“ (dt. „Entmannt“) und „Cycles“ („Tage wie diese“) den Auftakt zur Gesamtausgabe bilden. Seine Erzählung ist geradezu makellos, exzellent recherchiert und zugespitzt. Auf der individuellen Ebene wird sie trotz ihrer Durchdachtheit stets dynamisch mit dramaturgischem Zug erzählt und den optimalen Cliffhangern gespickt, ohne dass diese dabei erzwungen oder reißerisch wirken würden.Guerras Stil wirkt im Vergleich zu ihren „Vertigo“-Zeitgenossen vergleichsweise neutral und objektiv. Physiognomische Verzerrungen und extravagante Perspektiven werden überwiegend ausgespart, die Zeichnungen stellen sich ganz in den Dienst der Geschichte und treiben diese mustergültig voran, wodurch (in Kombination mit der häufig am 16:9-Format orientierten Seitenarchitektur) ein geradezu filmischer Fluss der Ereignisse entsteht. Man neigt daher aber dazu, die ästhetische Leistung der Serie zu unterschätzen – und tut ihr damit großes Unrecht.Wer sich mit den großen Maxiserien beschäftigt, muss in der Regel auch auf ihren Cover-Künstler zu sprechen kommen: Was Dave McKean für „Sandman“ und Glenn Fabry für „Preacher“ ist, ist J. G. Jones (den meisten für seine Kollaboration mit Mark Millar an „Wanted“ bekannt) für „Y: The Last Men“. Das expressive Potential der aufwendig gemalten Titelbilder war die Visitenkarte der Serie und ergänzte Guerras klaren Stil kongenial. Dass sie nicht auch die Sammelbände zieren ist aufgrund eines stilistisch veränderten Zeitgeistes nachvollziehbar – im Grunde aber eine Schande.Weiterlesen: Die „großen Drei“ von „Vertigo“Neil Gaiman/Diverse: SANDMAN (1988): Mit „Swamp Thing“ und dem Ableger „Constantine“ (mit dem es hier ein frühes Crossover gibt) liegen die Ursprünge des Imprints noch weiter zurück. Doch erst diese ebenso aufgeblasene wie stilbildende Mythen- und Genre-Mischung begründete seinen wahren Ruhm.Garth Ennis/Steve Dillon: PREACHER (1995): Dass man bei „Vertigo“ keine Angst kannte, wurde mit „Preacher“ eindrucksvoll deutlich. Der blutig-blasphemisch Roadtrip des vom Glauben abgefallenen, aber mit dem Wort Gottes beseelten, Predigers Jesse Custer ist vielleicht der letzte große amerikanische Roman. Verfasst von einem Iren.Warren Ellis/Darrick Robertson: TRANSMETROPOLITAN (1997): Marcel Feige nannte Ellis Werke in seinem Comiclexikon „brutal hasserfüllt und schlicht bizarr“ – eine grobe Untertreibung! Das Cyberpunk (mit Betonung auf P.U.N.K.) Epos um den Gonzo-Journalisten Spider Jerusalem ist bis heute unübertroffen.
Hamburger 30.03.2024 amazon.de
Schöner Graphic Novel mit einer Fortsetzung einer Geschichte in 60 Einzelheften, hier in Sammelbänden veröffentlicht.Einzig sehr unlogisch bleibt wenn alle Männer plötzlich weg sind, dass nicht noch alle schwangeren Frauen Jungs gebären können. Spoiler: Als die schwangere Frau aus dem Weltraum kommt, aber plötzlich doch einen Jungen gebären könnte, auch wenn sie schon ihren Schutzanzug ausgezogen hatte. Aber zu dem Zeitpunkt keiner weiß, ob der mögliche auslösende Virus schon weg ist.Ansonsten liest es sich flott durch und man kann dem Handlungsstrang gut folgen. Die Zeichnungen sind ansprechend. Die Idee bis auf kleine Logikfehlern gut umgesetzt und die Handlung spannend gehalten. Bisher eine der wenigen Reihen die ohne Superhelden und Fantasy außer der Apokalypsenidee auskommt.
nerdisch-by-nature.de - Patrick 30.03.2024 amazon.de
Sommer 2002: Innerhalb weniger Sekunden sterben alle männlichen Säugetiere auf der Erde unter mysteriösen Umständen. Alle männlichen Säugetiere? Nein, übrig bleibt als letzter Mann der junge Magier Yorick und sein Kapuzineräffchen Ampersand. Kurz vor dem Massensterben verlobt er sich mit seiner Freundin Beth per Telefon, da sie in Australien weilt. Nun wünscht er sich nichts sehnlicher, als zu ihr nach Down Under zu kommen. Er sucht um Hilfe bei seiner Mutter, die plötzlich neue Präsidentin der USA ist. Sie kommandiert die Agentin 355 ab, um Yorick jedoch nach Boston zu bringen. Hier lebt die Genetikerin Dr. Mann, die in der Lage sein soll, mithilfe von Yorick die Gründe seines Überlebens zu ermitteln, um so die Erde neu zu besiedeln.Doch israelische Agentinnen wissen ebenfalls um Yoricks Existenz und nehmen die Suche nach ihm auf. Sie zerstören Dr. Manns Labor, woraufhin sie, Yorick und Agentin 355 mit dem Zug nach Kalifornien reisen, wo sich Dr. Manns Ersatzlabor befindet. In einem kleinen Ort in Ohio müssen sie rasten, als Amazonen den Zug überfallen und Yorick sowie Agentin 355 verletzt werden. Yorick kommt bei Sonia unter, eine Bewohnerin des Dorfes, die sich in ihn verliebt und mit der ein Techtelmechtel hat. Doch alle Bewohnerinnen des Dorfes hüten ein dunkles Geheimnis. Als die Amazonen das Dorf stürmen, kommt es zur Katastrophe. Und mitten drin stehen Yorick und auf Seite der Amazonen Hero – seine Schwester…Passend zur Fernsehserie auf Disney+, die ja mittlerweile schon wieder eingestellt wurde, erscheint Band 1 der Deluxe-Edition von Y – The last Man bei Panini. Es gibt ja einige Apokalypse-Comics (The Walking Dead, Sweet Tooth oder Stephen King’s The Stand – um nur ein paar zu nennen), aber Y – The last Man verfolgt hier einen gänzlich anderen Ansatz. Yorick und Ampersand sind (scheinbar) die letzten ihrer Art und das artenübergreifend. Es gibt keine männlichen Säuger mehr und die weibliche Zunft hat komplett das Regime übernommen. Das funktioniert natürlich mal mehr und mal weniger gut und wirft die Menschheit vor riesige Probleme, was Führung, Infrastruktur und mehr angeht. Chaos und Anarchie sind die Folge – und im Mittelpunkt Yorick, der das alles nicht versteht und eigentlich nur zu seiner Freundin will.Das liest sich flott weg und ist von Star-Autor Brian K. Vaughan durchaus sozialkritisch, jedoch auch mit einem Augenzwinkern und Humor verfasst. Wenn man bedenkt, dass der Comic bereits von 2002 ist, sind viele Aspekte – insbesondere die Gleichstellung der Geschlechter – aktueller denn je. Zeichnerisch weiß der klare Strich von Pia Guerra zu überzeugen. Und dennoch: So ganz zünden will es bei mir (noch) nicht.Y – The last Man Deluxe-Edition Band 1 ist nicht so spannend oder gar brutal wie The Walking Dead, es geht nicht so ans Herz wie Sweet Tooth und es wirkt nicht so apokalyptisch wie The Stand. Ich fühle die Bedrohung und die Ausweglosigkeit der Situation, in der sich die Charaktere befinden noch nicht wirklich. Ich hoffe aber sehr, dass das noch kommt. Verdient hätte es die Serie allemal und Yorick ist einfach ein interessanter Comic-Charakter. Zudem sind viele Fragen offen, die sicher noch im Laufe der Serie geklärt werden. Jedoch, bleibe ich dran? Ich weiß es noch nicht…
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