In einem fesselnden Streifzug schildert der Historiker und Bestsellerautor Michael Hesemann die Entdeckungen der Bibelarchäologie von den Anfängen bis in die Gegenwart. Der Leser erlebt eine faszinierende Reise in die Länder der Bibel: nach Israel, Jordanien, Ägypten, Irak und Saudi Arabien. Die Funde führender Archäologinnen und Archäologen zwingen jene zum Umdenken, die das Alte Testament für eine Sammlung von Mythen und Legenden gehalten haben. Denn immer wieder bestätigte die Archäologie in den letzten Jahren die Existenz biblischer Orte und Personen und verifizierte die historischen Angab en der Heiligen Schrift.
Bewertungen & Erfahrungen
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6 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion04.07.2026
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Michael Hesemanns Darstellung der Bibelarchäologie ist sehr fesselnd und bietet spannende Einblicke in die Entdeckungen. Allerdings finde ich einige Details etwas zu tiefgehend für den allgemeinen Leser.
Redaktion04.07.2026
testmonster.de · Redaktion
Michael Hesemanns Darstellung der Bibelarchäologie ist ein faszinierender Streifzug, der jeden Leser in die Tiefe der Entdeckungen führt und sehr begeistern wird. Dieses Buch ist eine hervorragende Quelle für alle, die sich für die Geschichte und die Entstehung der Bibel interessieren.
Als ich ein kleiner Junge war, fand ich im Bücherschrank meines Großvaters Werner Kellers Bestseller "Und die Bibel hat doch recht!" Ich durfte es lesen und war fasziniert. Die nächsten Jahre über stritt ich mich immer wieder mit meinem Religionslehrer, wie es sein konnte, dass die Bibel so präzise vorzeitliche Stätten beschreibt, die in unseren Tagen erst ausgegraben wurden, wenn sie doch erst - so die Lehrmeinung - nach dem babylonischen Exil verfasst wurde. Mein Lehrer wusste darauf auch keine Antwort, stellte aber Kellers Werk prinzipiell infrage und warnte nur vor dem, was er "Fundamentalismus" nannte, ein zu großes Vertrauen in die Heilige Schrift.Heute, Jahrzehnte später, wird er es sich so einfach nicht mehr machen können, und das verdanken wir Hesemanns Buch. Denn mittlerweile wurde Israel so gründlich archäologisch erforscht, dass von den zahlreichen Lücken, die Kellers Werk noch aufwies, kaum eine mehr übrig ist. Das Bild, das er andeutete, verdichtete sich und zerstörte den letzten Zweifel: Es sind doch ziemlich präzise Erinnerungen oder sogar Augenzeugenberichte, die wir im Alten Testament zumindest in der Zeit seit Abraham (alles, was vorher kommt, bezeichnet auch Hesemann als "mythisch") finden und es ist auch längst archäologisch bewiesen, dass die Israeliten seit 1700 v.Chr., also ihrer Zeit in Ägypten, eine Schrift haben, also zumindest theoretisch aufzeichnen konnten. Das alles beweist dieses Buch auf atemberaubend faszinierende und zugleich fachlich kompetente Weise - sämtliche Quellen, alles archäologische Fachpublikationen, sind verlinkt. Hesemann ist ein exzellenter Erzähler, er verleiht auch den Ausgräbern der biblischen Stätten Fleisch und Blut und führt den Leser auf eine packende Entdeckungsreise durch die Länder des Nahen Ostens, ob Ägypten oder Äthiopien, Saudi Arabien oder Jordanien, Israel, die Türkei, Syrien oder den Irak, ja sogar auf die Ägäisinsel Santorin und nach Andalusien, wo König Salomos Handelspartner Silber schürfen ließen. Doch zugleich ist sein Buch ein Standardwerk von geradezu lexikalischem Charakter, denn es steht einfach alles drin, bis hin zu den neuesten Entdeckungen und Ausgrabungen 2021 und 22. Wer immer sich für Archäologie interessiert, ob in ihrer romantischen "Indiana Jones" und "Lawrence von Arabien" Version oder als populär lesbare doch gleichzeitig präzise Zusammenfassung akademischer Grabungsberichte, hier hat er eine wahre Fundgrube, ja eine Goldmine (oder soll ich besser sagen: eine von König Salomos Kupferminen?) entdeckt!
Für jeden, der sich mit der Bibel befasst, stellt sich irgendwann auch die Frage nach Beweisen. Dieses Buch liefert natürlich keinen Beweis für die Existenz Gottes. Aber es zeigt auf interessante und spannende Beweise für Wahrheiten in der Bibel. Die Existenz von Orten, Personen und Ereignissen als Ergebnis der Forschung.Ein großartiges Buch.
Auch wenn ich kein Christ bin, lese ich, als "Historiker" unglaublich gerne Bücher über Christus und die Entstehung der Bibel. Personen und Texte aus der Antike sind halt immer faszinierend. Und Michael Hesemann bietet wie in seinen Büchern über Jesus und seine Mutter Maria eine wunderbare Darstellung der Christengeschichte aus einem besonderen Blickwinkel.Was mir vor allem gefällt ist sein Stil und die Beschreibung seiner Begegnungen mit den Forschern und ihren Entdeckungen. Es erinnert ein wenig an Lee Strobel, aber Hesemann geht tiefer in den Stoff hinein, beschreibt die Geschichte der besuchten Ländern und die Geschichte der christlichen Archälogie immer wieder durchsetzt mit zahlreichen Bildmaterial.Wer sich für diese Geschichte interessiert für den ist dieses Buch wirklich zu empfehlen, auch das von Hesemann angeführte Buch von Werner Keller ist nur zu empfehlen.
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Letzte Aktualisierung: 12.05.2026 19:39 Uhr.