Auf Grund des Titels wollte ich das Buch zunächst nicht näher ansehen. Er schien mir etwas übertrieben. Damals häkelte ich ca. ein halbes Jahr lang und suchte noch Bücher mit Anleitungen. Irgendwann verriet mir der "Blick ins Buch", dass da Sachen drin sind, die ich soo gern mal nacharbeiten wollte: die Wärmflaschenhülle und das Nadelkissen, denn ich besaß noch keins. Da die Autorin auch meine "Stammgarnsorte" benutzt, sah die Kombination plötzlich gar nicht mehr schlecht aus..Immer noch recht kurz nach Erscheinen kaufte ich es dann, und beim Betrachten und Durchsehen gefiel es mir schon deutlich besser als die Wortwahl des Titels.Entscheidend war aber: Mit den Vorgängen der geschlossenen Runde kämpfte ich damals noch, sowohl, OB etwas schon als Masche zählt, als auch, wohin die Kettmaschne gehören undsoweiter. Als ich mich am ersten Nadelkissen versuchte, fiel mir durch die Schrittfotos der Autorin ein kleiner, aber entscheidender Fehler auf, den ich mit Stäben in Runden die ganze Zeit über gemacht hatte, so dass das Ganze mal nett, aber halt nicht richtig gut wurde. ENDLICH hatte ich das dann auch mal verstanden, was natürlich dann auch bei allen anderen Stabprojekten, sei es aus dem Buch oder nicht, entscheidend war. Allein dafür hätte die Autorin m e i n Autorenhonorar schon verdient gehabt. Ich bin so verblüfft gewesen, dass mein Kissen aus zwei Vorderseiten bestand, als es fertig war.Dazu kommt (wenn es auch nicht sonderlich viele Projekte sind), dass das Buch so gestaltet ist, dass man, wenn man zwischendurch müde ist oder zweifelt, manchmal wieder darin entdecken kann, warum man das eigentlich macht. Nur durch Blättern. Dieses Buch ist in der, sagen wir, zweiten Lernphase, eines der hier am häufigsten benutzten gewesen.Diverse Hüllen und Kissen, auch r i c h t i g e Kissen aus Entwürfen der Autorin konnten inzwischen auch längst als Geschenke in andere Haushalte einziehen.Für meinen Lernfortschritt war das Buch entscheidend, plus eines schönen Tricks weit hinten im Buch, den ich noch nicht kannte, der sich aber bei einigen Arbeiten einsetzen lässt.Kurzum, eines der in den letzten zwei Jahren am häufigsten genutzten Bücher, und ich habe es nie bereut, das gekauft und gelesen zu haben.