"Wissenschaftliches Schreiben und Abschlussarbeit in Natur- und Ingenieurwissenschaften: Grundlagen - Praxisbeispiele - Übungen" von Andreas Hirsch-Weber und Stefan Scherer mit Beiträgen von Beate Bornschein, Evelin Kessel, Lydia Krott und Simon Lang unter Mitarbeit von Sarah Gari erschien 2016 als utb-Band im Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart.Logisch aufgebaut und übersichtlich strukturiert und gestaltet wendet sich das Buch Schritt für Schritt den einzelnen Etappen einer wissenschaftlichen (Abschluss-)Arbeit zu. Beginnend mit der Planung einer Abschlussarbeit behandelt das Buch in zwei Kapiteln Themenfindung, Konzepterarbeitung, Aufgabendefinition, Zeiteinteilung, Ablaufplan, Projektskizze und Literaturrecherche. Anschließend diskutieren die Autor_innen Fragen zum eigentlichen wissenschaftlichen Schreiben: Wie gliedert man einen Text am besten? Wie formuliert man wissenschaftlich? Wie erstellt man Tabellen und Abbildungen? Wie werden Quellen richtig zitiert, wie Verzeichnisse und Anhänge erstellt? Am Ende steht dann eine Checkliste mit Leitfragen und zugehörigen Aufgaben für die Korrektur der eigenen Arbeitsweise sowie natürlich der Abschlussarbeit. Hier werden in übersichtlicher Weise Fragen zur Arbeit(sweise) aufgeworfen und stichpunktartig beantwortet bzw. Tipps zur Überprüfung gegeben.Der Fließtext wird insbesondere dadurch so übersichtlich, weil jeder Absatz mit einem Kernthema oder einer Kernfrage versehen ist, sodass man sich schnell zurechtfinden kann. Außerdem gibt es fett gedruckte Schlagwörter, farblich hinterlegte Infoboxen, stichpunktartige Auflistungen, praktische Übersichten, Exkurse sowie Beispiele und Praxistipps. Zwischendurch wird der Fließtext immer wieder von Übungsaufgaben unterbrochen, anhand derer man sofort testen kann, ob man das Gelesene verstanden hat und umsetzen kann. Am Ende jedes Kapitels finden sich zudem ein Quellenverzeichnis sowie Angaben zu weiterführender Literatur.Mir gefällt das Buch sehr gut, ich kann es nur weiterempfehlen und werde es auf jeden Fall beim Schreiben meiner Masterarbeit zurate ziehen und nutzen.