Das Buch liefert eine systematische Einführung in die Politischen Theorien der Moderne entlang der Unterscheidung von vier Paradigmen: Liberalismus, Republikanismus/Kommunitarismus, deliberative und postmoderne Theorien. Die Theorien werden in ihren Entstehungskontext eingebettet, in ihren verschiedenen Ausprägungen dargestellt und zueinander in Beziehung gesetzt. Aufgrund seines didaktischen Aufbaus eignet sich das Lehrbuch hervorragend für das Selbststudium. ¿... eine Einführung ..., welche einen festen Platz im Bereich der Vermittlung moderner politischer Theorien beanspruchen kann.¿ (Zeit schrift für Politik) ¿So wünscht man sich eine Einführung für Studienanfänger! ... anschaffen!¿ (ekz-Informationsdienst) ¿didaktisch durchdachte Einführung¿ (PVS)
Bewertungen & Erfahrungen
4,2 von 5
5 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 5 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion20.07.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch bietet eine hervorragende und systematische Einführung in die Politischen Theorien der Moderne und ist äußerst anregend für jeden Interessierten. Die Darstellung der vier Paradigmen ist sehr klar und gut strukturiert.
Redaktion20.07.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch bietet eine hervorragende und systematische Einführung in die Politischen Theorien der Moderne und ist äußerst informativ. Die Darstellung der vier Paradigmen ist sehr klar und gut strukturiert.
Auch in seiner Gänze wird Schaals und Heidenreichs Einführung in die Politischen Theorien der Moderne ihrem Anspruch als Einführung völlig gerecht, gleichwohl sich ihre Fülle an relevanten Kontexten und Konzepten für eine ständige und fortlaufende Benutzung als Handbuch und Nachschlagewerk für das Studium empfiehlt. Ihre Gliederung nach systematisch-theoretischen Gesichtspunkten (ausgehend vom liberalen und republikanisch-kommunitaristischen Paradigma) mit einem vorbereitendem wissenschaftslogischen Kapitel über Politikwissenschaft und ihre Theorie überhaupt lässt keineswegs die Stufenfolge historischer Entwicklung außer Acht: Ausgehend von Hobbes und Rousseau über Kant, Hegel und Marx bis hin zu Habermas, Butler und Rorty werden etliche politische Denker auf ihren theoretischen Anschluss und ihr ‚eigentümliches Problem‘ hin beleuchtet. Die Absätze sind mit knappen aber hilfreichen Schlagworten versehen, was die inhaltliche Orientierung ungemein erleichtert. Die Teilkapitel umfassen im Schnitt etwas mehr als sieben Seiten, was sich für eine schnelle und erste unbefangene Beschäftigung mit einem Theoretiker als hilfreich erweist. Der große Mehrwert dieses Bandes besteht aber zweifelsohne in seiner argumentativ sachlogischen Vorgehensweise - und nicht etwa in einer verkürzenden Darstellungsleistung, wie man sie leider häufiger in Einführungsbänden vorfinden muss.
Leider ist dieses Handbuch Reproduzierer weißen Nichtwissens. Traurig und enttäuschend, dass 2016 ein Buch zu politischen Theorien der Moderne veröffentlich werden kann ohne Kapitel zur critical race theory und zum Feminismus (so wird zum Beispiel Charles W. Mills Kritik an Rawls nicht erwähnt) . Wenn man es zum Beispiel mit dem Blackwells Companion to Comtemporary Philosophy vergleicht (der leider ebenso die critical race theory ignoriert) fällt außerdem auf, dass wichtige und sehr einflussreiche politische Paradigmen ebenso keine Erwähnung finden wie zum Beispiel der Anarchismus. Die Unterteilung der politischen Theorie der Moderne in zwei Paradigmen ist fragwürdig.Ebenso schade ist es, dass nachdem die verschiedenen Autor:innen vorgestellt werden wenig bis nicht auf Kritik dieser Positionen verwiesen wird.Zwei Sterne statt einem gibt es, weil diejenigen Positionen die vorgestellt werden prägnant und gut verständlich dargestellt werden.
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Letzte Aktualisierung: 12.05.2026 10:22 Uhr.