Juristendeutsch? Ein Buch voll praktischer Übungen für bessere Texte
Rechtslehre EAN 9783825255336

Juristendeutsch? Ein Buch voll praktischer Übungen für bessere Texte

Hersteller: Utb Gmbh  ·  MPN: 1129639
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Zuletzt aktualisiert: 12.05.2026 19:39 Uhr
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Produktfakten auf einen Blick

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UTB GmbH
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Rechtslehre
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Produktbeschreibung

Davon abgesehen ist es auch methodisch nicht möglich, eine Vorschrift, die denjenigen, der eine Willenserklärung abzugeben hat, vor einer Fristverkürzung schützen soll, zu Lasten des Empfängers einer Kündigung entsprechend anzuwenden mit der Folge, daß im Ergebnis die zur Verfügung stehende (Kündigungs-)Frist nicht verlängert, sondern - im ungünstigsten Falle sogar wesentlich - verkürzt wird ([...]). BGHZ 162, 175 (180) Geht das nicht verständlicher? - Und ob! Roland Schimmel zeigt wirksame Methoden für die gekonnte Verwendung von Fach- und Fremdwörtern sowie zur unkomplizierten Darstellung

Bewertungen & Erfahrungen

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Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Redaktion 20.07.2026 testmonster.de · Redaktion
Das Buch ist inhaltlich zwar interessant, aber die juristische Sprache ist für Laien oft zu kompliziert und methodisch.
Redaktion 20.07.2026 testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist eine fantastische und äußerst hilfreiche Darstellung juristischer Sachverhalte, die mir sehr gefallen hat. Die Methode ist sehr klar und die Inhalte sind tiefgehend und sehr gut erklärt.
Redaktion 20.07.2026 testmonster.de · Redaktion
Gut!
Tobias Welzel 14.06.2023 amazon.de
Der Autor nimmt sehr gezielt die Punkte auf, die an der Juristensprache kritisiert werden und zeigt an einem sehr eindrucksvollen Fundus an älteren und vor allem neuen Quellen, dass es sich bei diesen Stilsünden eher um die Regel, als um die Ausnahme handelt. Die Beispiele aus Literatur und Rechtsprechung zeigen außerdem recht anschaulich, dass nicht nur junge Schreiber oder Studierende mit derlei Stilsünden zu kämpfen haben, sondern, dass sich auch gestandene Autoren jederzeit um die Verständlichkeit ihrer Texte bemühen müssen.Sehr schön sind die Literaturhinweise am Ende, die sich nicht in einer bloßen Auflistung erschöpfen, sondern ein kurzes Input zum Inhalt der Bücher geben, sodass man gleich weiß, was einen erwartet und man sich sein Vertiefungsmaterial etwas zielgerichteter aussuchen kann.Ebenfalls gut gefallen hat mir, dass es zum Ende ein Kapitel mit Lösungsvorschlägen für die einzelnen Übungen gibt, an dem man sich orientieren kann und sieht, wie ein besserer Ausdruck gelingen kann.Obwohl im Grunde ein Fach- und Sachbuch, versucht sich der Autor daran sein Thema mit Humor zu verbinden. Mit dem Humor ist es immer so eine Sache, den Geschmack des einen trifft man, den Geschmack des anderen nicht. Meiner Meinung nach gibt es schon genügend Sachbücher, die sich trocken mit ihrem Thema beschäftigen. Eine Prise Humor lockert den Text auf und zumindest mir konnte das Buch einige Schmunzler entringen, gerade in den Kapiteln „Aus dem Giftschrank“.Einzig zu Beginn der jeweiligen Kapitel hätte ich mir zur ersten Übung gleich einen Lösungsvorschlag samt Erklärung gewünscht, warum der Lösungsvorschlag verständlicher ist. Gerade Studierenden in den Anfangssemstern oder interessierten Lesern, die sich das erste Mal mit Stilfragen beschäftigen, wäre man so etwas besser entgegen gekommen.Insgesamt ist das Buch eine klare Leseempfehlung für alle, die sich mit Ihrem eigenen Schreibstil auseinander setzen wollen.
Florian 14.06.2023 amazon.de
In seinem Buch „Juristendeutsch? – Ein Buch voll praktischer Übungen für bessere Texte“ beschäftigt sich Roland Schimmel mit der sperrigen und teils nur schwer verständlichen juristischen Sprache und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Abhilfe zu schaffen. Diese Rezension betrifft die 2020 im Ferdinand Schöningh Verlag erschienene zweite Auflage.Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Buch in seiner aktuellen Form noch nicht geeignet ist, um das beabsichtigte Ziel zu erreichen.Aber der Reihe nach:Auf knapp 200 Seiten werden in 20 Kapiteln unterschiedliche Aspekte in Sachen Sprache und Stil dargestellt – im wesentlichen der Einsatz zu langer (Schachtel-)Sätze, der übermäßige Gebrauch von ‚Lieblingswörtern‘ der Juristen und Juristinnen sowie das Einstreuen von Englisch, Latein oder inhaltsleeren und damit unnötigen Phrasen.Die Kapitel bestehen dabei meist aus einem kurzen Einleitungstext gefolgt von einer unterschiedlichen Anzahl thematisch zum jeweiligen Kapitel passender Negativbeispiele, die von der Leserin bzw. dem Leser verbessert werden sollen. Im Anhang finden sich schließlich zu (fast) allen Beispielen jeweils ein ausformulierter Verbesserungsvorschlag des Autors.Die Auswahl der (Negativ-)Bespiele erscheint mir gut gelungen. Sicher könnte man über die Eignung des ein oder andere Beispiels diskutieren, aber insgesamt wirkt die Auswahl stimmig. Die Beispiele sind mal länger mal kürzer, unterschiedlich komplex, lassen einen teilweise schmunzeln und stammen aus den unterschiedlichsten Quellen (Zeitschriften, Urteile, Abschlussarbeiten, Gesetzen etc.). Dadurch ist die vom Autor gestellte ständig wiederkehrende Aufgabe, sich an der Optimierung der Texte zu versuchen, abwechslungsreich gestaltet.Auch wenn der Arbeitsauftrag erst einmal lautet, sich bei der Arbeit mit den Beispielen selbst Gedanken zu machen, fehlt dennoch die Unterstützung durch den Autor. Zu Beginn des Buchs wird ein Beispiel durch den Autor Schritt für Schritt verbessert, um die grobe Richtung für die folgenden Beispiele vorzugeben. Natürlich hatte ich nicht erwartet, dass in dieser Ausführlichkeit alle Beispiele besprochen werden – zumal es ja nicht nur die eine richtige Lösung gibt. Allerdings hatte ich schon gehofft, dass klar formuliert wird, worauf bei jedem Beispiel besonders zu achten ist, was die größten Probleme, was die eher kleineren Probleme sind, wieso im Lösungsvorschlag gerade das eine geändert, das andere aber beibehalten wurde. Weder in den Kapiteln noch bei den Vorschlägen im Anhang ist das Standard, sondern eine punktuelle Ausnahme. Dadurch fühlte ich mich als Leser sehr schnell verloren und demotiviert, denn beim Abgleich meiner Ideen mit den Lösungsvorschlägen bekam ich so nur ein unsicheres Gefühl für die behandelte Problematik anstatt schrittweise Wissen und Erfahrung aufzubauen. Eine vertane Chance.Dies ist besonders Schade vor dem Hintergrund, was einem als Leserin und Leser ansonsten an die Hand gegeben wird. Über Stil lässt sich ja bekanntlich streiten und ich persönlich finde es erfrischend, wenn auch Fachbücher etwas lockerer geschrieben werden. Dabei können auch gerne Stilmittel wie Ironie oder Übertreibungen zum Einsatz kommen. Allerdings wird man in diesem Buch so überhäuft, dass man manchmal gar nicht mehr sicher ist: Ist das nun ernst gemeint oder nicht? Der Autor selbst schreibt: „Das Buch ist aber nicht unterhaltsam angelegt. Er [sic] ist ein Arbeitsbuch. […] Umgangssprache passt nicht gut in Fachtexte.“. Warum dann über das ganze Buch verstreut Sätze wie „Womöglich hat, wer so viel Blabla von sich gibt, inhaltlich nicht viel zu bieten.“ oder „Statt negieren (Isch negier’ Disch, Alter, weißt U, was isch meine?) kann man eben so gut verständlich sagen verneinen oder ausschließen.“ zu finden sind, erschließt sich nicht. Teilweise geht dies soweit, dass man sich schon fragen kann, ob es sich gerade wirklich noch um eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Beispiel handelt.Auch scheint sich Schimmel selbst nicht so ganz über die Zielsetzung seines Buchs im Klaren zu sein. So ist doch relativ offensichtlich, dass es einen großen Unterschied macht, wenn man die Fachsprache innerhalb eines Berufszweiges – hier der Juristerei – oder auch für Außenstehende einfacher und verständlicher gestalten möchte. Titel und Einleitung deuten auf ersteres hin – für letzteres wäre auch ein ganz anderer Ansatz nötig. So verwundert es aber, dass immer wieder hinterfragt wird, ob auch ein Nichtjurist den jeweiligen Text verstehen würde. Es erscheint gerade zu übertrieben aufzufordern in der juristischen Fachsprache auf Begriffe wie „Digitalisierung, Perspektive, Embryo, Prävention …“ zu verzichten, da es sich um „Fremdwörter“ handelt. Dadurch wirkt der Versuch etwas Licht in den Dschungel des Juristendeutsch zu bringen manchmal fast wie ein Kahlschlag. Dies wirkt sich teilweise auch negativ auf die vorgeschlagenen Lösungen aus. So wird beispielsweise aus „Das Recht, von einem anderen ein Tun oder Unterlassen zu verlangen (Anspruch), unterliegt der Verjährung.“ „Ansprüche verjähren.“. Das hier eine wesentliche Information, nämlich die Legaldefinition des Begriffs Anspruch, verloren gegangen ist, ohne dass dies auch nur ansatzweise angesprochen wird, ist schon sehr bedenklich. Freilich ein sehr krasses Beispiel, aber leider kein Einzelfall.Aus diesem Grund nur zwei Sterne.
Nina 14.06.2023 amazon.de
Das Buch ist nicht wirklich für die Sprachverbesserung geeignet. Die "Aufgaben" sind schlecht erklärt. Schade.
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