Dieser Band erläutert auf anschauliche Weise die historischen Grundbedingungen der Älteren deutschen Literatur vom 9. bis zum 16. Jahrhundert. Er stellt die Orte der Produktion und Rezeption deutschsprachiger Texte vor und zeichnet die Ausbreitung der Schriftlichkeit, die Entwicklung des Dichtungsbegriffs und wichtige Aspekte der Geschichte von Versdichtung und Prosaliteratur nach. Verfahren des Bedeutungsaufbaus in poetischen Texten werden anhand von konkreten Beispielen vorgestellt und es wird gezeigt, wie diese als Teil der mittelalterlichen Kulturen analysiert und interpretiert werden könn en. Tipps zur Informations- und Literaturrecherche sowie Hinweise auf weiterführende Lektüre runden den Band ab. Die dritte Auflage wurde durchgesehen und um jüngste Forschungsergebnisse und -tendenzen erweitert.
Bewertungen & Erfahrungen
4,7 von 5
3 Bewertungen
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1 ★0
Verteilung basiert auf 3 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion18.07.2026
testmonster.de · Redaktion
Das Buch bietet einen interessanten Einblick in die historischen Grundlagen der älteren deutschen Literatur, wenngleich es an einigen Stellen etwas dichter wird. Trotzdem ist es eine wertvolle Quelle für jeden Literaturinteressierten.
Das Buch von Gert Hübner „Ältere deutsche Literatur“ (2. Auflage) ist meiner Meinung nach ein wertvolles Nachschlag- und Grundlagenwerk für alle, die sich mit Mediävistik beschäftigen wollen. Seit wenigen Wochen besitze ich dieses Buch und weiß es bereits zu schätzen. In dieser Rezension versuche ich zu verdeutlichen, wieso dieses Werk sich sowohl für Laien, als auch für Mediävisten eignet.Der Aufbau des Buches ist klar strukturiert. Zunächst wird eine zeitliche Eingrenzung vorgenommen, die sowohl für Begrifflichkeiten als auch für das Verständnis des Faches eine tragende Bedeutung ist. Danach werden die Konzepte der Schriftlichkeit, Literatur, Handschriften, Editionen und der Gedichte vorgestellt. Interessant ist der gewählte Aufbau aufgrund seiner Vielfältigkeit, der zwar vorerst einem Studierenden simpel erscheint, jedoch immer wieder in die Tiefe geht und Wissen aus den Hauptseminaren miteinbezieht. So eignet sich dieses Buch nicht nur zum Nachschlagen, sondern auch zur Vorbereitung von Prüfungen oder genereller Wissenserweiterung. In den letzten Kapiteln geht das Werk auf die wissenschaftliche Analyse von historischen Diskursen, Alterität und auf die mittelalterliche Praxis ein. Letztes Kapitel bietet besonders wichtige Informationen zu wissenschaftlicher Literatur aus der Mediävistik.Dieses Buch verwende ich jetzt (9. Semester Staatsexamen) als eine Einführung für die Vorbereitung zum Examen. Im Idealfall sollte das Buch schon früher zur Hand liegen, da es besonders im ersten Semester die Fülle von Informationen anschaulich darbietet. Natürlich enthält das Buch nicht alle Schwerpunkte, doch umfasst einen großen Bereich, der vor allem die Zeit (Merkmale, historische Eingrenzung), die Lyrik, Rhetorik und die schriftliche Textüberlieferung näher beleuchtet.Der Inhalt wird sehr gut verständlich dargeboten. Neben dem Text, jeweils links/rechts, wird der Inhalt des Absatzes in einem Wort zusammengefasst und zu den Thematiken wie Schriftlichkeit werden immer Textbeispiele und Scans angeführt. Selten gibt es Werke aus dem mediävistischen Bereich, die so viel Übersichtlichkeit bieten und gleichzeitig so viele verschiedene Bereiche erläutern!
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Letzte Aktualisierung: 12.05.2026 19:39 Uhr.