Automaton: Roman | Spannender Gegenwartsroman über die Folgen der Digitalisierung unseres Lebens
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Gegenwartsliteratur EAN 9783827014382

Automaton: Roman | Spannender Gegenwartsroman über die Folgen der Digitalisierung unseres Lebens

Hersteller: Berlin Verlag  ·  MPN: 1089066
4,5/5 (4 Bewertungen)
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Zuletzt aktualisiert: 12.05.2026 19:39 Uhr
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Produktfakten auf einen Blick

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Berlin Verlag
EAN
9783827014382
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Kategorie
Gegenwartsliteratur
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Produktbeschreibung

Das Browser-Fenster zum Hof   Die junge Mutter Tiff schlägt sich mit schlecht bezahlten Online-Jobs für die Plattform Automa durch, da sie wegen einer Angststörung ihre Wohnung kaum verlassen kann. Ihre zermürbende Akkordarbeit wird als angebliche Überwachungsleistung einer KI teuer verkauft, weshalb sie zur Verschwiegenheit verpflichtet ist. Doch dann wird sie am Bildschirm Zeugin eines Verbrechens ...  Ein visionärer Gegenwartsroman, der zwischen der Klaustrophobie der eigenen vier Wände und den Hanffeldern Kaliforniens spielt und von neuen Ausbeutungsverhältnissen und den Chancen virtuelle

Bewertungen & Erfahrungen

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4 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 4 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Redaktion 17.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Gut!
Hanlo 02.12.2024 amazon.de
Wem 100 Augen von Samatha Schweblin gefallen hat, der wird auch dieses Buch sehr mögen. Leseempfehlung!
Kirsten 02.12.2024 amazon.de
Ein ansprechender und berührender Roman, der Realitäten heutzutage widerspiegelt und in dem man sich durchaus wiederfinden kann.
Amazon Kunde 02.12.2024 amazon.de
Worum geht’s?Tiff hat eine Angststörung und kann deshalb ihre Wohnung kaum verlassen. Um für sich und ihren kleinen Sohn wenigstens etwas Geld zu verdienen, arbeitet sie bei „Automa“. Sie ist ein „Autobot“ und erledigt von Zuhause, meist langweilige, PC-arbeiten. Beispielsweise muss Tiff Bildern eine kurze Beschreibung zuordnen, Gedichte bewerten oder endlose Überwachungsvideos von Firmengeländen ansehen. Wobei der letzte Job von der Bezahlung her recht lukrativ ist. Bis Tiff in den Videos etwas beobachtet, dass sie stutzig macht.Stella hat in ihrer Jugend auf einer Marihuana-Plantage gearbeitet und dort viele interessante Leute kennengelernt. Viele Jahre später kümmert sie sich in einer Suppenküche um Obdachlose. Dort trifft sie auch einen alten Bekannten von den Plantagen wieder. Bei Stella scheint alles in Ordnung zu sein, bis sie einen Anruf erhält, der sie in Sorge versetzt…Besondere KapitelbenennungVermutlich ist das größte Rätsel dieses Buches die Kapitelbenennung. Denn Tiffs Kapitel haben allesamt lateinische Namen. Beziehungsweise tragen sie die lateinischen Bezeichnungen verschiedener Tiere, Insekten und Pflanzen. Und wenn man nun selbst ein guter „Autobot“ ist, schafft man es auch den lateinischen Begriff im Text wieder zu finden (dieses Mal jedoch im Deutschen), meist in einem kleinen Nebensatz erwähnt. Eine nette Spielerei, die den Leser zu mehr Interaktion und genauerem Lesen animiert. Oder steckt doch mehr dahinter?Verwirrender KlappentextDer Klappentext des Buches sagt aus, dass Tiff ein Verbrechen in einem ihrer Videos beobachtet. Im Nachhinein finde ich diesen Text doch sehr irreführend. Es lässt einem im ersten Moment an einen Krimi denken. Aber Achtung: Dieses Buch ist kein Krimi, sondern ein Roman. Und Tiff beobachtet kein Verbrechen im Video. Es geht eher darum, was Tiff NICHT sieht.SPOILER: Tiff beobachtet lediglich, dass eine Person, die sie immer wieder auf den Überwachungsvideos sieht, nicht mehr auftaucht. Nun beginnt sie sich Sorgen zu machen und versucht die Person zu finden, die sich jedoch am anderen Ende der Welt aufhält.Interessante Themen„Automaton“ spricht viele interessante Themengebiete an. Darunter vor allem die „Clickworker“-Arbeit. Aber auch die daraus resultierenden Angststörungen werden thematisiert. Weiterhin geht es um Obdachlosigkeit, um die Versuche einer jungen Mutter ihrem Kind ein gutes Leben bieten zu können. Aber auch geht es um Natur, Pflanzen und Tiere.Ein Manko hierbei ist jedoch, dass die Themengebiete zwar alle angeschnitten werden, jedoch auf keines wirklich näher eingegangen wird. Oft habe ich mir mehr Informationen gewünscht. Beispielsweise über die Firma „Automaton“ oder Tiffs Angststörung.Doch stattdessen……wurden immer wieder Themen behandelt, die meiner Meinung nach überhaupt nicht Story-relevant waren. So gab es zum Beispiel ein ganzes Kapitel, das sich mit der Herstellung von Pralinen befasste. Für die Story hatte das jedoch überhaupt keinen Mehrwert. Diese Textstellen kamen mir sinnlos eingeworfen und ohne jede Logik vor. Ich persönlich bin von so etwas einfach kein Fan.Stellas GeschichteAnfangs konnte ich die Kapitel von Stella überhaupt nicht einordnen. Auch wurde bei ihr immer wieder die Zeit gewechselt. Das passierte so fließend, dass ich zu Beginn nicht ganz mit kam. Es dauerte eine Weile bis ich begriff, dass es sich einerseits um die Erzählung von Stellas Jugend auf der Marihuana-Plantage und andererseits um Stellas Leben als ältere Dame in der Suppenküche handelte. Ihr Alter wurde nicht wirklich thematisiert, weshalb man sich die zeitliche Einordnung anhand kleiner Hinweise erarbeiten muss.Es dauerte auch eine Weile, bis ich begriff wie Stellas und Tiffs Wege sich eines Tages kreuzen würden.SprachlichesSehr ungewöhnlich finde ich die Wahl des Präsens als Zeitform, da Romane doch meist im Präteritum geschrieben sind. Doch auch mit der ungewohnten Zeitform war der Roman leicht und schnell zu lesen. Die Kapitel sind kurz und sprachlich nicht allzu kompliziert.FazitEin netter Roman für zwischendurch. Leicht zu lesen und doch mit einem ungewöhnlichen Thema. Man sollte jedoch keinen Krimi erwarten! Und mit einem tollen Coverdesign, durch das ich persönlich mich sehr angezogen gefühlt habe. Immerhin habe ich sogar ein eigenes Kapitel bekommen :D (Vanessa cardui = Distelfalter).
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