Und Sie sind also der Künstler?
Gegenwartsliteratur EAN 9783833745621

Und Sie sind also der Künstler?

Hersteller: Jumbo Neue Medien + Verla  ·  MPN: 5539139
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Produktfakten auf einen Blick

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Jumbo Neue Medien + Verla
EAN
9783833745621
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Kategorie
Gegenwartsliteratur
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Produktbeschreibung

In seiner bissigen Satire nimmt Simon Bill, selbst Künstler, die Londoner Kunstszene aufs Korn und klärt gleichzeitig über die faszinierende Funktionsweise des menschlichen Gehirns auf. Die zukunft von Simon Bills getriebenem Antihelden sieht nicht gerade rosig aus. Der abstrakte Maler treibt sich auf Vernissagen herum, um an kostenlose Drinks zu kommen, seine Freundin, eine Kuratorin, hat ihn sitzengelassen und der einzige Händler, der ihm Aufmerksamkeit schenkt, ist sein Drogendealer. Doch durch einen glücklichen Zufall erhält er ein Arbeitsstipendium an einem neurologischen Institut, das al

Bewertungen & Erfahrungen

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Verteilung basiert auf 3 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Redaktion 29.07.2026 testmonster.de · Redaktion
Ein sehr unterhaltsames und scharfes Buch, das die Londoner Kunstszene mit viel Humor beleuchtet. Allerdings sind manche Aspekte der Satire etwas zu dicht, was für manche Leser eine Herausforderung darstellen kann.
Michael Urbas 14.04.2024 amazon.de
Auf geistreiche Art und Weise erzählt der Autor aus dem Blickwinkel eines fiktiven Künstlers, der zufällig über eine Anstellung als Resident Artist mit neurologischer Forschung in Kontakt kommt. Es ergibt sich eine interessantes Schnittmenge aus beiden Welten. Seltenen, neurologische Krankheitsbilder werden auf interessante Art und Weise anhand von Charakteren, die zum Teil eine wichtige Rolle in dem Roman spielen, erklärt . Das Hörbuch ist dank des hervorragenden Sprechers ebenfalls empfehlenswert . Ich schreibe sonst nie Rezessionen, aber der Schnitt der Bewertungen müsste unbedingt gehoben werden. Andererseits bekräftigt mich diese Erfahrung, nicht mehr auf durchschnittliche Bewertungen zu achten wenn es um Kunst beziehungsweise Kultur geht, sonst besteht die Gefahr bei belanglosen, mittelmäßig geschriebenen Komödien zu landen. Das Buch ist also eine klare Empfehlung für die, die sich für beide Welten interessieren, ohne zu einseitig in der Welt der Geisteswissenschaft beziehungsweise der Naturwissenschaft verankert zu sein.
Martina 14.04.2024 amazon.de
Ich habe mich für diesen Roman im Rahmen einer Leserunde beworben, weil ich den Klappentext überzeugend fand. Ich zitiere: „Mit beißendem Humor und Scharfsinn nimmt Simon Bill die Londoner Kunstbranche aufs Korn. Ganz nebenbei erfährt man kuriose Fakten über das Gehirn und über die Kunst.“ Das Zitat der ehemaligen Direktorin der Tate Gallery Britain „Spleenig, überraschend, immer fesselnd“ unterstreicht dies.Hm, ganz so war es dann doch nicht. Der Künstler, namenlos und als Antiheld bezeichnet, ist etwa Mitte 30 und hat bisher nichts erreicht. Er nimmt Drogen, ich würde ihn als Alkoholiker bezeichnen, hat keine Freunde und besucht Vernissagen hauptsächlich, um an kostenlose Drinks zu kommen. Er bewirbt sich halbherzig um ein Arbeitsstipendium an einem neurologischen Institut, das er zu seiner Überraschung auch bekommt. Warum, stellt sich im Laufe des Romans heraus.In dem Zeichenkurs, den der Künstler während des Stipendiums gibt, werden die Patienten des Instituts vorgestellt. Jeder von ihnen hat eine andere Gehirnschädigung, die gut und detailliert beschrieben wird. Hier tun sich interessante und nachdenkenswerte Fragestellungen auf, die auch unseren Künstler umtreiben. Dieser Part fand ich sehr interessant, er gibt auch den Ausschlag für meine Bewertung.Ob dieser Roman nun einen Einblick in die Londoner Kunstszene gibt, kann ich natürlich nicht beurteilen. Es gibt den einen oder anderen Seitenhieb auf den Kunstbetrieb, hin und wieder kommt der trockene britische Humor durch, es gibt durchaus interessante Wendungen, alles in allem jedoch konnte der Roman meine geweckten Erwartungen nicht erfüllen.Simon Bill, Jahrgang 1958, lebt und arbeitet als bildender Künstler in London. Er hatte Einzelausstellungen u.a. in Los Angeles, Köln und London. „Und Sie sind also der Künstler?“ ist sein erster Roman.Friederike Moldenhauer hat diesen Roman übersetzt.Fazit: Die zugrundeliegende Idee gefällt mir sehr gut, die Umsetzung hat Luft nach oben.
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