Sie sind jung, sie sind wild, sie sind... Bäcker. Johannes Hirth und Jörg Schmid nennen sich die Wildbakers und haben das Ziel, das Bäckerhandwerk von seinem verstaubten Image zu befreien. Ihr Backbuch spiegelt ihre Philosophie wieder: lockere Atmosphäre, entspannte Herangehensweise und vor allem viel Spaß. Sie kombinieren Tradition mit Moderne, das gute alte Handwerk ihrer Väter mit neuen Ideen. Und überzeugen am liebsten mit frisch Gebackenem. Ihr Schlüssel zum perfekten Brotgenuss ist eine Kombination aus solidem Fachwissen, Grundrezepten und ausgefallenen Weiterentwicklungen. Im Buch wird der Wildbakers-Regler aufgedreht: Erst mit solidem Fachwissen und handfesten Sachen wie Müslibrot oder Dinkel Kerni, werden die Brote dann immer ausgefallener: Schwäbisches Linsenbrot oder Bier-Bratkartoffelbrot, Brot wird flambiert oder auf dem Grill fertig gebacken. Und zu guter Letzt zeigen die Wildbakers, was Brot noch so kann: Ausgeflipptes Brotfingerfood, das auf jeder Party gut ankommt
Bewertungen & Erfahrungen
5,0 von 5
2 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 2 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion17.05.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist eine wunderbare und inspirierende Geschichte über das Bäckerhandwerk, die mich sofort begeistert hat. Die Art und Weise, wie die Wildbakers ihre Leidenschaft für den Beruf darstellen, ist wirklich toll.
Wer Spaß an etwas anspruchsvoller zu backenden Broten, jenseits der oftmals Hefeüberladenen "Zack, Zack Bäckerei" hat, wird an dem Buch der Wildbakers, seine wahre Freude haben. Eingangs lernt man die Autoren und ihren Werdegang auf kurzweilige, unterhaltsam geschriebene Art ein wenig kennen. Normalerweise interessiert mich so etwas nicht wirklich. Die Jungs kommen aber sehr sympathisch "um die Ecke". Ich nehme ihnen ihre Leidenschaft und die Freude am Brot sofort ab. Das schafft ein angenehmes "Klima" beim weiter lesen. Vor allem weil manche Rezepte, dank ihrer eigenwilligen Zutaten schon sehr experimentell daher kommen. Mit unter braucht es Mut und Lust sich an Brote mit eher untypischen Zutaten und nicht unbedingt handelsüblichen Mehlen zu wagen. Genau das hat mich am meisten angesprochen. Rezepte, die vor Lust am Brot nur so sprühen, ein gelungenes Layout und im besten Wortsinne geschmackvoll inszenierte Fotos, machen dieses Buch für mich zu einem "must have". Ich oute mich, ähnlich wie schon andere Vorschreiber als verwöhnter Lutz Geissler und Brot Doc Leser. Lutz Geissler und auch der Brotdoc machen es mir als Anfänger mit ihren Rezepten denkbar einfach, anspruchsvolle Brote zu backen und so langsam Erfahrung zu sammeln ohne das es "frustig" wird, weil nichts gelingt. Jeder Schritt ist mit Zeiten und genauen Angaben aufgeführt. Ähnlich wie Bücherwurm, fehlen mir bei den Wildbakers diese Detailverliebte, minutiös aufgeführte Rezeptdarstellungen mit klarer Vorgabe zu Gare, Teigruhe, abbacken mit Teigschluss in welche Richtung etc. Mit der entsprechenden Erfahrung, lässt sich das aber gut Kompensieren. Es sind keine Angaben, die maßgeblich über das Gelingen eines Teiglings entscheiden. In Anbetracht der Informationsfülle, ist dieser Kritikpunkt, sicher jammern auf hohem Niveau. Letzten Endes findet man auch bei den Wildbakers alle hard facts, um am Ende ein leckeres Brot aus dem Ofen zu ziehen. Man muss sich nur mehr merken, immer mal wieder im Text nach lesen und seiner Erfahrung (so man sich diese bereits "drauf geschafft" hat) vertrauen. Für Anfänger etwas anspruchsvoller. Vielleicht ist es eine Anregung für die nächste Auflage, den Rezeptteil etwas detaillierter aus zu arbeiten?! Dann wäre das Buch perfekt!! Nichts desto trotz 5 Sterne für ein wunderbares, inspirierendes Buch mit Rezepten die es verdienen, gebacken und in vollen Zügen genossen zu werden. Geschmacksexplosion garantiert. Was gibt es wunderbareres als Brot, das nur mit Butter genossen rund um glücklich macht?! Na gut, da wären die begeisterten Ausraster von Freunden und Familie, die in ihrem Leben noch nie so geiles Brot gegessen haben und die Idee mit den Brotpommes ja auch einfach nur super Lecker ist. Oder der Sohn, der mir genervt erzählt, dass ich ab Morgen bitte auch für Pia und Paul ne Stulle mit einpacke, weil sie immer tauschen wollen.
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Letzte Aktualisierung: 12.05.2026 06:27 Uhr.