Nur ein kleines bisschen
Kinderbücher EAN 9783836961219

Nur ein kleines bisschen

Hersteller: Gerstenberg Verlag  ·  MPN: 7376171
4,3/5 (3 Bewertungen)
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Zuletzt aktualisiert: 12.05.2026 19:39 Uhr
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Produktfakten auf einen Blick

Hersteller
Gerstenberg Verlag
EAN
9783836961219
Hersteller-Artikelnr.
7376171
Kategorie
Kinderbücher
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Produktbeschreibung

Das Eichhörnchen kennt sich aus mit Bäumen. Vor allen Dingen mit SEINEM Baum. Der hat leckere Zapfen. Ab und zu darf man ein paar davon nehmen. Aber Vorsicht! Nur so viele, wie man braucht. Denn: "So ein Baum ist superempfindlich. Man muss gut auf ihn aufpassen." Na ja, und dann hat der Baum ja auch noch Nadeln. Die schmecken zart und ein bisschen süß. Und Zweige, die braucht man für ein Feuerchen ... Mit Bedacht und doch unerbittlich bedient sich das Eichhörnchen bei seinem Freund, dem Baum - mit ungeahnten Konsequenzen. Olivier Tallec erzählt auch dieses neue Abenteuer mit genialem Witz und

Bewertungen & Erfahrungen

4,3 von 5
3 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 3 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Redaktion 12.07.2026 testmonster.de · Redaktion
Lecker!
AJuM Sachsen-Anhalt 10.10.2023 amazon.de
Mal wieder ist es Olivier Tallec gelungen, ein Bilderbuch zu gestalten, das Unterhaltung und Tiefgang zugleich bietet, mehrere Bedeutungsebenen eröffnet und einen für Kinder wie Erwachsene interessanten Lesestoff darstellt. In diesem Werk kehrt sein bereits aus „Das ist mein Baum“ bekanntes Eichhörnchen zurück. Die im Vorgängerbuch schon sehr gierig und gleichzeitig liebenswert gezeichnete rotpelzige Hauptfigur, die ihren Baum mit allen Mitteln vor anderen beschützen wollte, setzt sich in diesem Buch erneut mit ihrem Baum auseinander, dieses Mal allerdings auf andere Weise: Es geht um den behutsamen, ressourcenschonenden Umgang mit ihm. Zunächst erklärt das Eichhörnchen den Leser*innen, dass es sehr wichtig sei, immer nur so viele Zapfen zu essen, wie man gerade braucht, nicht alle auf einmal, da der Baum „superempfindlich“ sei. Es nimmt einen, noch einen, noch einen… und bald sind keine mehr übrig. Das sei jedoch gar nicht schlimm, erklärt es weiter, denn es gäbe ja noch die köstlich schmeckenden Nadeln! Auch von diesen solle man nur ein paar essen… Als die Nadeln auch alle verzehrt sind, ist das Eichhörnchen immer noch guter Dinge, denn der Baum hätte ja noch die Zweige, „[u]nd davon hat er wirklich reichlich“. Man kann sich vorstellen, wie es weitergeht: Die Zweige fallen zwar nicht dem Verzehr anheim, sondern werden als Feuerholz verwendet, später nagt das Eichhörnchen auch noch die Wurzeln an, und am Ende des Buches ist vom wunderschönen, großen Baum lediglich ein kleiner Stumpf geblieben. Die Folgen für das Tierchen: Es ist den Blicken der Menschenkinder, die plötzlich wie aus dem Nichts auftauchen, hilflos ausgeliefert und muss den Hinweis, der vorher für den Baum galt, nun auf sich ausweiten, in Hoffnung auf das Beste: „Ein Eichhörnchen ist superempfindlich, man muss gut darauf aufpassen!“ So komisch diese Endszene wirkt, so viel Ernsthaftigkeit und Schwere steckt auch in ihr, ist doch der gedankliche Weg zu den Themen Klimawandel, Waldsterben und Konsumgesellschaft nicht weit. Eine gewisse Bedrohlichkeit der Situation kommt zum Ausdruck, da deutlich wird, dass das Eichhörnchen, das zunächst so schonungslos mit den Ressourcen des Baumes umgegangen ist, nun selbst seines Schutzes beraubt ist und sich in einer hilflosen Position befindet. Derartig schwierige Themen mit Witz und auf eine verspielte Art und Weise anzuschneiden, kann als eine der großen Stärken dieses Buches gezählt werden.Wie auch im vorhergehenden Buch nehmen die Illustrationen die gesamte Seite oder gar Doppelseite ein und sind im malerischen Stil gestaltet, einzelne feine Pinselstriche im Fell des Eichhörnchens oder im Grün der Nadelspitzen sind sichtbar. Zu Beginn der Geschichte sind die Illustrationen teilweise pluriszenisch aufgebaut, was die Gier und Schnelligkeit, mit der das Eichhörnchen die Zapfen und Nadeln verputzt, noch einmal besonders hervorhebt. Die Mimik des possierlichen Tierchens ist unglaublich ausdrucksstark, vor allem seine Augen tragen viel zur Stimmung und Atmosphäre des Buches bei. Der Text ist teilweise repetitiv, einzelne Phrasen wie „Ein Baum ist super empfindlich, man muss gut auf ihn aufpassen“ kommen immer wieder vor, was beim gemeinsamen (Vor-)Lesen viel Freude macht und junge Rezipient*innen zum Mitsprechen anregt. Sätze wie „[I]rgendjemand futtert die Zapfen sowieso, warum dann nicht gleich ich?“ können dazu führen, dass sich Leser*innen auf liebevolle Art ertappt fühlen und mit ihrem eigenen Konsumverhalten auseinandersetzen. Alles in allem ein wundervoll vielschichtiges, gleichermaßen amüsantes wie tiefsinniges Buch, das wärmstens empfohlen werden kann!Weitere Rezensionen auf ajum.de
LeLiPä 10.10.2023 amazon.de
„Ein Baum ist superempfindlich, man muss gut auf ihn aufpassen“, erkennt das Eichhörnchen, während es schlafend auf einem Ast liegt und diesen herzlichst umarmt. „Und man muss sich um ihn kümmern, wie um einen Freund.“Kaum ist das hektische Hörnchen wach, wird es sich selber und seinen Vorsätzen untreu. Zunächst bedient es sich der Zapfen des Baumes, bevor es in Folge die Nadeln verwendet. „... er hat so viele davon....(...). Einen darf ich mir noch nehmen.“Als nächstes nutzt es die Zweige, die Äste, am Ende sogar den Stamm.Was sich erst wie eine Anleitung zur optimalen Pflege eines Baumes anliest, entpuppt sich als räuberische Meisterleistung eines Eichhörnchens. Vom Baumretter zum Selbstversorger.In der Ich-Perspektive des Hörnchens und in direkter Ansprache der LeserInnen, entschuldigt es sich mit Ausreden für sein Tun und beruhigt sich selber, dass alles in Ordnung sei. „... gar kein Problem.“Mit viel Ironie und einigen Doppeldeutungen im Gepäck, wird hier die Geschichte eines Tieres witzig erzählt, dass zwischen Gut und Böse pendelt.Das Buch sollte mit den Kindern gemeinsam angesehen und besprochen werden, sodass das Leseverständnis garantiert ist.Zum Ende der Geschichte findet der tierische Protagonist eine gute Lösung für sich und den Baum. Wären da nur nicht die neugierigen Menschen....Aber: „Eichhörnchen sind ebenfalls sehr empfindlich, und man muss gut darauf aufpassen!“
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